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Wenn mich jemand fragt, warum ich in voller Montur in der Stadt fahre, antworte ich mit angefügten Bildern:
Seit 2-3 Wochen heilender Sturz bei ca. 30km/h (nicht ich). |
sieht doch gut aus :grinser2:
früher waren die nach solchen Abschürfungen zurückbleibenden Vernarbungen der Stolz jedes Zweiradfahrers heute sind bekanntlich eher Tatoos und Piercings angesagt jede Zeit hat halt seine Mode |
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Er schrieb doch er war das nicht. Les doch mal richtig. |
Ich fahr immer in voller Montur.
Hat mir, als ich unfreiwillig im Stau abgestiegen bin, den Urlaub gerettet |
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Ja ich glaub auch.
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Yup, is Felix sein Bein und es war kurze Hose (was man hier in München/Umgebung im Sommer doch recht häufig sieht [viele Seen in der Umgebung]).
Aber was gar nicht geht meiner Meinung nach: Landstraße + Freizeitkleidung (Pulli+Jeans). Da gibts auch ein "nettes" Beispiel: Bittany Morrow (als Sozia vom Motorrad gefallen mit Freizeitkleidung) Wenn es zu einer Kollision mit nem Auto kommt, hilft unter Umständen die beste Kleidung nichts mehr, aber gerade bei niedrigeren Geschwindigkeiten macht sie einen riesigen Unterschied zwischen teils schwereren Verbrennungen/Verletzungen und unbeschadet davon kommen. Aber letztendlich muss es jeder für sich entscheiden, wie er fährt. |
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Ich fahr in 99,9% der Fälle in voller Montur...wetterunabhängig. Die 0,1% sind dann aber auch nur Fahrten mit Kurzstrecke...und auch da ist nur die Hose gegen was "leichteres" getauscht. Jacke und Handschuhe sind immer dabei. |
...muss zugeben, dass ich nicht jedes einzelne Post gelesen habe:
Was haltet ihr von HANS-Systemen bzw. wer fährt mit einem? |
Was ist das überhaupt?
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Das ist ein Head and Neck Restraining System oder so ähnlich, kommt ausm Rennsport (NASCAR, F1, IndyCar…). Wie genau das funktioniert hab ich bis heute nicht gerafft. Der Fahrer kriegt quasi so eine Halskrause/Schulterpolster umgelegt, das am Hinterkopf mit dem Helm verbunden wird, wodurch im Falle des Aufpralls verhindert werden soll, daß der Kopf so weit nach vorn geschleudert wird, daß Wirbelsäulenverletzungen entstehen… Da aber diese Halskrause auch quasi mit dem Fahrer verbunden ist frage ich mich eben, wie genau es funktioniert. Dass es funktioniert ist aber wohl bewiesen.
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So wie die Dinger, die sie in der Formel 1 Tragen?
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genau.
http://de.wikipedia.org/wiki/HANS-System Hans selbst hab ich im Motorradsektor noch nicht gesehen. Aber offroad sind Halskrausen nicht sooo selten. Ich weiß nicht, ob das beim Motorrad so viel bringt. Man ist schließlich nicht festgeschnellt und fliegt bei zu hohen Beschleunigungskräften entsprechend komplett vom Hobel. |
Soweit ich weiß hilft das was ihr meint, diese Halskrausen bei Offroadern gegen Genickbruch.
Man kann den Kopf nicht sehr weit auf die Seite bewegen weil der Helm an der Halskrause ansteht, wodurch die Kräfte die normalerweise ins Genick gehen und dort ordentlich was anrichten können über Helm und Krause in die Schulter übertragen werden, wo sie dann nichts mehr anrichten können. |
Durch ein paar fehlende Kommata zwar verwirrend zu lesen, aber ich hab trotzdem verstanden, was du meinst :grinser2:
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Wird bei Motocross sehr oft eingesetzt.
Durch das Gewicht des Helmes und den Kräften, die ein Sturz herbeiführt kann einem extrem schnell das Genick brechen. Hier ist eigentlich recht ordentlich erkärt: http://www.youtube.com/watch?v=ufc3OgUd1bc |
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Ja sowas meine ich. Wobei, wie schon erwähnt wurde, bei einer Halskrause auch die Gefahr besteht, dass diese wie ein Hebel wirkt.
Ich würde definitiv so ein leatt brace System bevorzugen. Hat es schon mal jemand getestet (ich meine vom Tragekomfort her)? |
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Sign!
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In Limone/Gardasee folgendes Erlebnis:
Gruppe Harley-Fahrer. Ich schaute von vorn, der Seite und von hinten - immer das gleiche Bild: Einer davon saß mit einer Beinprothese drauf - als Fahrer - in kurzen Hosen und kurzärmligen T-Shirt!!!!! Fiel mir grad mal wieder ein. |
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Naja, einmal reicht ja.......
..... und ein Bein war ja schon ab |
Im Sommer auf Touren immer in Lederkombi.
Im Winter in einer Textilhose und einer Lederjacke und seit neusten einer Alpinestars Textiljacke. In der Stand, zu Freunden oder zur Arbeit in einer Biker Jeans und einer Suzuki Lederjacke oder Alpinestars Lederjacke. |
Musste gerade noch mal gucken ob ich irgendwo geschrieben hab, dass ich niemals ohne Jacke fahren würde :grinser2:
Mittlerweile habe ich bis auf eine anständige Hose wirklich alles von bester Qualität, das trage ich wenn ich weiter weg fahre, zum Einkaufen (gut, eig könnte ich auch weniger Faul sein und Fahrrad fahren) reichen mir mittlerweile Helm, Handschuhe und lange Klamotten (Jeans, Pullover). Letztenendes ist es die selbe Strecke die ich mit dem Fahrrad fahre und über 50km/h fahre ich dann meistens auch nicht, ob man mit dem Fahrrad 30 oder mit dem Motorrad mit den besseren Bremsen und der höheren Stabilität 50 fährt ist imho alles das selbe, Lebensgefährlich wird man sich da kaum verletzen, zumal ich bei Querverkehr eher 20 fahre, also die Geschwindigkeit anpasse statt das zu fahren was erlaubt ist. Manchmal fahre ich auch so durch die Stadt und das unverantwortungsvollste was ich jemals gemacht hab waren 30km Autobahn mit 130 im Pullover, aber dabei hab ich auch immer schon ein schlechtes Gewissen und passe dementsprechend mehr auf. Früher hätt ich das nie von mir erwartet, aber es fühlt sich ja nach einigen Kilometern doch trügerisch sicher an :roll: Und ich hoffe, dass ich nie auf die Idee komme in kurzer Hose und Tshirt zu fahren, mit 20 um den Block wenn man gerade die Bremsen entlüftet hat und kurz ausprobieren will ok, aber dann auch keine 50 mehr :-D Btw: Im ersten Jahr hatte ich immer ohne Ausnahme mindestens eine Jacke und Handschuhe an, der Text klingt nämlich etwas Fahrlässig :D Und achja: Bei den Schuhen sind Sneaker beim Unfall zwar Mist, aber ich finde es deutlich angenehmer wie man damit die Bremse hinten kontrollieren kann, mit Stiefeln hackt man doch mal zu dolle ins Pedal. |
Meinem Mann ist letzte Woche ein Moped ins Auto gefahren, nicht schneller als 50, Hubschrauber, Intensiv.... er lebt, ist am Stück, aber nur wegen der Kleidung und dem Rückenprotektor den er jetzt um einen Brustschutz ergänzen will... nur so als Entscheidungshiüfe..
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Ansonsten: Hinten blockieren, vorne dosieren. Eher für Fortgeschrittene als für Fahranfänger. |
Letztendlich: Jeder sollte selbst wissen, was er wann trägt. Ich gebe zu, dass ich auch nur Jeans und Sneakers trage, wenn ich "nur kurz in die Stadt" fahre. Aber wenn es mal so heiß sein sollte, dass man lieber mit kurzen Hosen und T-Shirt fahren möchte, dann sollte man vielleicht auch einfach mal die Maschine stehen lassen. Man ist zwar in der Stadt langsamer unterwegs, aber die Wahrscheinlichkeit auf einen Unfall ist dort immer noch am höchsten.
Auch auf die Fahrweise kommt es an. Mit wenig Schutz auch wenig Gas! PS: 500 Posts geknackt! :mrgreen: |
In der Stadt auf dem Weg zur Arbeit ist mein Unfall passiert.
Ohne Handschuhe hätte ich zerdonnerte Hand. Hätte ich eine ordertliche Hose mit vernünftigen protektoren gehabt, hätte ich jetzt vielleicht noch ein heiles Knie. Seitdem fahre ich, wenn überhaupt nur in voller Montur. |
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Manche haben natürlich auch Glück, kenne einen der hat ungefähr eine Million Schutzengel. Er fährt Grundsätzlich nur im Tshirt (Pullover wenn zu kalt) egal wie weit und als ihm mal vorne die Bremse auf der Autobahn abgeflogen ist hat er sie abgemacht und ist mit 100km/h die 20km nach Hause gefahren nur mit Hinterradbremse. Der hat sich auch mal bei 80km/h hingelegt und bis auf ein paar sehr kleine Schürfwunden nichts, wunder gibts :? |
Hinteres Kreuzband gerissen, Schäden am Miniskis.
Mittlerweile 3x Physiophasen, 2x OPs, insgesamt knapp über 1 Jahr krankgeschrieben in den letzten 4 Jahren. Story geht weiter. |
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Ich fühle mich mit Turnschuhen richtig unwohl. Meistens fahre ich so nur aus der Garage raus um die gs dann oben abzustellen, hoch zu gehen und umzuziehen. Aber selbst auf den 5m ein blödes Gefühl.
Bin mit meinen streetfighter II stiefeln ganz glücklich. |
Ist nur Gewöhnungssache. Genauso wie barfuß Auto zu fahren (nicht, dass ich das gut finde, aber immer noch besser als mit Schlappen, was aber erlaubt ist :? ).
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Naja, selbst wenn Schlappen erlaubt sind (mein Kenntnisstand ist da gegenteilig) kann ich mir denken, was die Versicherung im Fall des Unfalls sagt.
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Hab mich jetzt mal damit befasst. Barfuß im Auto ist genauso (wenig) erlaubt wie mit Flip Flops. Es existiert kein ausdrückliches Verbot, aber ein Gesetz besagt, dass man zum fahren geeignetes Schuhwerk tragen muss (dabei gilt Barfuß auch als "Schuhwerk"). Soll heißen, Flip Flops, Barfuß oder aber auch Öl- oder Lehmverschmierte Stiefel oder dergleichen sind nicht zum fahren geeignet und können Ärger verursachen, wenn man damit erwischt wird. Ein klar definiertes Gesetz gibt es - wie gesagt - nicht.
PS: Berufsfahrer MÜSSEN geeignetes Schuhwerk tragen! Sie kriegen also ganz sicher Ärger, wenn sie Barfuß oder mit Schlappen erwischt werden. |
Barfuß im Auto find ich schon eklig, dann lieber mit fetten Wanderstiefeln, aber dann wirds tendenziell eher ruppiger :-D Außerdem ist zu wenig Platz dafür im Fußraum. Sehe auch nicht so den Grund dafür Barfuß zu fahren, ist wie mit den Handschuhen beim Motorrad, mit dicken hat man weniger Gefühl und ganz ohne isses z.B. bei Regen blöd weil man eher abrutscht, also dünne Handschuhe wie Sneaker im Auto :up:
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Das Hinterrad stabilisiert das Motorrad durch die Kreiselkräfte, nimmt man die weg zusammen mit sämtlichen Seitenführungskräften bringt man Unruhe und Instabilität ins Motorrad das durchs Bremsen vorne sowieso schon stark gefordert ist, ebenso wie der Fahrer der sich besser auf die Vorderbremse konzentriert anstatt sich mit einem herumrutschenden Hinterrad herumzuärgern. Und das alles -in einer Notsituation wo sämtliche Reserven gebraucht werden- für einen verschwindend kleinen Teil Bremsleistung. (Schon einmal probiert nur mit dem Hinterrad eine Vollbremsung zu machen? dauert ewig, und dabei ist es nicht nicht einmal so entlastet wie wenn man vorne auch bremst) Wenn das Vorderrad blockiert steht man da ohne sämtliche Kreisel- und Seitenführungskräfte, wo einen normalerweise das Hinterrad noch stabilisiert. Und für einen Ausweichhaken auch eine extrem ungünstige Position wenn man erst das Hinterrad einfangen muss bis man anfangen kann zu lenken. Im MotoGP sieht man ja auch keine blockierenden Hinterräder. Deshalb die Hinterbremse entweder weglassen, oder nur ganz leicht mitbremsen, das kann stabilisieren und auf rutschigem Untergrund (weniger Gewichtsverlagerung nach vorne) wirklich einen Unterschied machen. |
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Dann üb schleunigst das Bremsen mit der vorderen Bremse. Du verschenkst im Notfall entscheidende Meter.
Ich bremse in 98% der Fälle nur vorne und wenn man nicht grad Schraubstockhände hat, passiert da so schnell auch nichts. Das letzte Mal, dass ich ich nen blockierende Hinterrad und schwankendes Heck hatte war, als ich im 2. Gang überholt habe, bei geschätzt 80 in den Ersten runter bin und eingekuppelt habe. Wieder nur vorne gebremst. |
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Du solltest wirklich bremsen üben um zu erfahren, was möglich ist.
Im Notfall bremst du trotz allem zu zaghaft und verschenkst wertvolle Meter oder überbremst sofort, weil du kein Gefühl dafür hast, und legst die nieder. Man fängt auch nicht mit 100 km/h an beim Bremsen üben, sondern mit 30 km/h und steigert die Geschwindigkeit. Schon mal über ein Fahrsicherheitstraining nachgedacht? Wer nur mit der Vorderradbremse bremst, verschenkt auch wichtige Meter. Ausserdem wird das Motorrad stabiler gehalten, wenn es vorne und hinten gleichmässig bremst. Man kann auch üben, mit sicherem Schuhwerk dosiert zu bremsen. Sneaker gehören nicht dazu. Ich fahre immer komplett in Leder oder bei kühlerer Witterung in Textil mit Protektoren. Und ganz wichtig, auch bei der grössten Hitze mit Funktionsunterwäsche. Die verhindert bei einem Sturz Verbrennungen oder Abriss der Haut beim Bodenkontakt durch das ruckartige Verschieben des Innenfutters gegen die Haut. |
Es kommt auch sehr auf die Maschine an. Mit der GS kriegt man nicht so leicht nen Stoppie hin, aber mit ner modernen Sportlerin bringt die Hinterradbremse nichts mehr, wenn du vorne am Maximum bist. Dann konzentriert man sich lieber voll und ganz nur auf die Vorderradbremse.
Wenn man es ganz gut beherrscht, bremst man zuerst hinten, wodurch das Motorrad "länger" und tiefer wird und dann erst vorne. Aber so ein Manöver ist in meinen Augen bei einer Gefahrensituation eher unrealistisch. |
Nicht wenn man regelmäßig mit beiden Bremsen bremst. Meine FZS hat ja vorne schon recht gute Bremsen, aber ich merke schon, ob ich nur vorne oder vorne und hinten bremse.
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Meine Hinterradbremse packt extrem gut! Da ist der Grad zwischen Blockieren und Frei winzig klein!
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Und wenn ich richtig reinlange, schwebt das Hinterrrad überm Asphalt. Soll mir noch einer sagen, ich soll hinten auch bremsen :fechten2: :mrgreen:
Da ich auch schon häufig in einer Kurve scharf bremsen musste, habe ich die Vorderradbremse zu beherrschen gelernt. Zu groß ist mir das Risiko, die hintere Bremse zu blockieren. Ich würde einfach behaupten, dass da einfach nicht mehr geht. Allerdings gilt das eben nur für mich und meiner Maschine (ne Chopper ist ein Paradebespiel für das Gegenteil). Es soll keineswegs ein allgemeiner Rat sein, die Hinterradbremse nicht zu nutzen. Ein allgemeiner Rat wäre, das Bremsen generell beherrschen zu lernen. Das mache ich zu jedem Beginn der Saison, da es u.U. über mein Leben entscheidet. Aber vielleicht sollten wir mal langsam BTT. :oops: |
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