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Ghost 29.01.2007 15:54:54

Sechster Gang (Kupplungsproblem)
 
Hallo,

Habt ihr das eigentlich auch?
Wenn ich fahre und versuche den Sechsten Gang
einzulegen, ist mir aufgefallen das der viel schwieriger reingeht als
die anderen 5 Gänge.
Gerade beim schnellen Schalten passiert es mir öfters das ich den Sechsen
Gang richtig hoch ziehen muß das er auch drin bleibt.

Ist nix schlimmes aber wollte nur mal eure Meinung dazu hören.

Vielen Dank im voraus

Ghost

whombom 29.01.2007 15:57:45

geht der 1. Gang auch schwer? ich glaube der 1. und 6, Gang benutzen die gleiche schaltgabel, die ist vielleicht im eimer?

Ghost 29.01.2007 17:16:08

Nein, es kommt eigentlich nur beim 6ten vor

simonster 29.01.2007 17:33:35

kenne ich nicht das problem

berndy 29.01.2007 19:03:55

Wenn sonst nix am Getriebe ist, würdsch versuchen damit zu leben, sauber schalten und erst wieder Gas geben, wenn der Gang drinn ist. Deswegen am Getriebe herumzudoktern lohnt sich nicht.

Könnte sein, dass da eine Passung nicht ganz korrekt ist. Verschleiß schließe ich fast mal aus, weil man den 6. Gang ja nicht soooo oft benutzt.

Muss sich vll auch erst noch etwas einschleifen. :wink:

ricky2000 29.01.2007 21:19:41

Ich glaube, bei der GS ist der sechste besonders anfällig für Materialfraß.
Wenn die GS schon 50tkm oder mehr hat, könnte es sein, dass sich da schon etwas "Getriebekaries" breit gemacht hat.
Aber das sollte sich eigentlich eher in Geräuschen als in schwergängigem Schalten bemerkbar machen, denke ich. :?:

Ghost 30.01.2007 10:21:29

Das mit dem Verschleiß schließe ich aus.

Das ist eine GS 500 F.
Die hab ich 2005 Neu gekauft.
Hat jetzt ca.9000km drauf.

Ist mir halt nur aufgefallen das der 6te mal gerne wieder rausspringt.

Trotzdem Danke für Eure Antworten.

Cherry 30.01.2007 10:27:37

Zitat:

Zitat von berndy
Verschleiß schließe ich fast mal aus, weil man den 6. Gang ja nicht soooo oft benutzt.

Nicht? Ich weiß ja nicht, wie und wo du unterwegs bist, aber der 6. ist bei mir der am häufigsten genutzte Gang.
Ja, sogar wenn ich StVO-konform unterwegs wäre, würde bei 100 km/h auf der Landstraße der 6. eingelegt sein.

Cherry
PS: was das Problem des OP angeht: keine neuen Ideen hier, davon höre ich zum ersten mal

Lax 30.01.2007 10:30:25

Zitat:

Zitat von Ghost
Das ist eine GS 500 F.
Die hab ich 2005 Neu gekauft.
Hat jetzt ca.9000km drauf.

hat die karre dann nicht noch garantie?

wenn ja, ab zum händler mit dem kleinsten misstrauen und den das checken lassen

Ghost 30.01.2007 12:10:11

Ja, ist noch bis Mai Garantie drauf.

Werde den Suzi Händler mal drauf ansprechen.

Mal sehen was der dazu sagt.

berndy 30.01.2007 12:57:54

Zitat:

Zitat von Cherry
Zitat:

Zitat von berndy
Verschleiß schließe ich fast mal aus, weil man den 6. Gang ja nicht soooo oft benutzt.

Nicht? Ich weiß ja nicht, wie und wo du unterwegs bist, aber der 6. ist bei mir der am häufigsten genutzte Gang.
Ja, sogar wenn ich StVO-konform unterwegs wäre, würde bei 100 km/h auf der Landstraße der 6. eingelegt sein.

Cherry
PS: was das Problem des OP angeht: keine neuen Ideen hier, davon höre ich zum ersten mal

So gesehen hast du wahrscheinlich recht.

Ich bin bei meiner Annahme aber davon ausgegangen, dass die meisten Kilometer allgemein im Kurzstreckenbetrieb zusammen kommen und da wird es halt so sein, dass ich vom 1. hoch schalte in den 6., dann wieder runter, damit werden die Gänge 2 - 5 ungefähr doppelt so oft geschaltet wie der 1. und 6. Das Problem dürfte, so wie es sich anhört, weniger an den Zahnrädern als an den Schaltgabeln, der Schaltwalze oder dem gesamten Schaltmechanismus zu suchen sein. Evtl. stimmt da eine Toleranzpaarung nicht.

Aber, ich habe noch nie ein Getriebe repariert und mir fehlt da die Erfahrung.

Die Kupplung dürfte auch nicht das Problem sein, sonst wärs bei den anderen Gängen auch..

Bei mir springt auch manchmal ein Gang raus, bzw. geht nicht richtig rein, wenn ich nicht sauber schalte. Wenn ich aber sauber schalte, rasten alle Gänge schön sauber ein und bleiben auch drin.

BlackTalon 31.01.2007 16:48:58

Ich habe mal einen ziemlich guten Tip gelesen, wie man einem widerspenstigen Getriebe beikommen kann. Normalerweise schaltet man ja so:

1. Kupplungshebel ziehen
2. Schalthebel drücken
3. Schalthebel loslassen
4. Kupplungshebel loslassen.


Die Gänge rasten jedoch wesentlich zuverlässiger, wenn man sich an diese Reihenfolge hält:


1. Kupplungshebel ziehen
2. Schalthebel drücken
3. Kupplungshebel loslassen
4. Schalthebel wieder loslassen




Angeblich hat man den Wehrmachtssoldaten an der Ostfront beigabracht, so zu schalten, weil bei den BMW-Militärgespannen das Getriebe auch schwierig zu schalten war. Stand in einem Leserbrief in MOTORRAD; der Onkel des Autors ist dort so ein Ding gefahren.

Ich habe das ganze bei meinem SIMSON Sperber Moped ausprobiert, es funktioniert tatsächlich prima. Man wird vor allen Dingen zum exakten und "nachdrücklichen" Schalten gezwungen.

AmigaHarry 31.01.2007 17:09:19

Könnte ganz schlicht und einfach an den Fertigungstoleranzen von Schaltwalze und/oder Schaltgabel liegen....... Ich will mal nicht gleich annehmen, daß die Schaltgabel verzogen ist, aber es wäre auch möglich.
Einstellen kann man da gar nix, nur den Motor zerlegen, Getriebe raus und Teile tauschen bzw. nacharbeiten........
Wenns eine schlecht gefinischte Walze ist, sollte das Problem durch die Abnutzung der Kulisse mit der Zeit geringer werden...
Was meinst du eigendlich mit ganz hochziehen? Stoppst du denn schon am halben Schaltweg?


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