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Probleme nach langer Standzeit, brauche dringend Rat
Ich hab zwar schon mehrere Topics durchgeblättert und auch die berühmte Hilfefunktion verwendet, aber ich kann einfach nichts finden was damit über einstimmt.
Folgendes Problem: Die Maschine (GS 500) ist BJ 1992 und stand jetzt ca. 5 Monate. Zuletzt lief sie noch einwandfrei. Erst ein wenig ruckelig, aber das legte sich dann. Jetzt war es aber so, dass sie erst nicht anspringen wollte und als sie es dann doch endlich tat, ging die leerlaufdrehzahl immer höher, bis sie sich so auf 4500-5000 einpendelte. Hab bis dahin nichts weiter gemacht. Hab dann mal den Gashahn gezogen, in der vermutung, dass der irgendwie fest hängt oder dergleichen, aber danach fiel die drehzahl wieder auf konstante 4500 runter. Hab auch mal den Choke gezogen und gelöst, aber es tat sich rein gar nichts, bis dann der Krümmer anfing zu glühen und da hab ich mir dann gedacht: "Scheisse, irgendwas stimmt nicht." Kann mir jemand helfen ?? EDIT: Ach ja, die Maschine gehört nicht mir, sondern meiner Mum und sie wollte mir die mal ausleihen, aber sie kann mir auch nicht sagen in wiefern die Maschine irgendwie Winterfest oder so gemacht wurde, weil sie davon gar keine Ahnung hat |
möglicherweise hängt der chokezug in der führung
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Jo, schau mal nach, ob sich am Vergaser was bewegt, wenn du den Choke betätigst.Falls nicht: Zug nachverfolgen und den Hebel am Vergaser mal per Hand bewegen.
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also das kann ich natürlich mal gucken, aber trotzdem, ist das normal, dass dann der krümmer anfängt rot zu glühen, wenn man die maschine zu lange im stand laufen hat, bei zu hoher drehzahl ??
Danke erstmal |
Ja.
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Mag jetzt blöd klingen, aber check doch einfach mal die Standgasschraube.
Man kann ja nie wissen woran Leute drehen ohne die blasseste Ahnung davon zu haben. :wink: |
Zitat:
aber die stellen das dann auch wieder exakt 8O zurück wenn man den Zwerg ranpfeift :roll: |
das wäre natürlich auch noch was, wobei ich mir das schwer vorstellen kann. Überhaupt schon die Vorstellung, dass meine mum überhaupt n schraubenschlüssel in die hand nimmt http://www.mortalkombat.ch/forum/images/smilies/lol.gif
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Dazu braucht man keinen Schraubenschlüssel, das geht von Hand. Ist die große Schraube in der Mitte der beiden Vergaser.
Aber kontrollier zuerst den Gaszug und den Chokezug auf Leichtgängigkeit, schmieren wär auch mal nicht verkehrt, vll hat sich Rost angesetzt. Einfach mal mit einem Spritzer Kriechöl auf den Innenzug sprühen und bewegen. Die Chokeeinrichtung kann man auch von Hand am Vergaser verschieben, musst halt etwas suchen, bis du den Schieber findest. Guck mal ob du hier im Forum ein Bild vomm Vergaser findest. Ich denke, dass das Hochdrehen an der Leerlaufeinstellschraube liegt, wie gesagt, das ist die Rändelschraube zwischen den beiden Vergasern, wenn du von unten hinsiehst, kann man das Ding gar nicht verfehlen. Im Uhrzeigersinn drehst du das Standgas höher, gegen den Uhrzeigersinn runter. Also mal gegen den Uhrzeigersinn drehen. Der Leerlauf sollte 1200 U/min +/- 100 U/min betragen. |
boah danke leute, ihr seid die besten, es lag am choke, welchen ich auch relativ schnell gefunden hatte, aber auf die große leerlaufschraube hab ich gar nicht geachtet. Danke danke danke, das macht so ein spaß endlich mal wieder zu fahren :D
EDIT: Fällt mir da grad noch ein, der Suzukihändler bei dem ich war meinte zu den Symptomen, dass wahrscheinlich ein Ultraschallbar vom Vergaser nötig wäre |
Also wenn alles wieder OK ist, brauchst Du kein Ultraschallbad machen. Wenn Du Lust hast, kannst Du aber mal den Vergaser leerlaufen lassen, vielleicht hat sich ein bissel Rost angesammelt, den du auf diese Weise rauskriegst. Ist kein großer Aufwand - Schraube auf, Becher drunter halten und Schraube wieder zu.
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Lass ihn dann aber wieder vollaufen bevor du ewig rumorgelst! ;)
Einfach den Benzinhahn nen Moment auf PRI und wieder zurück. |
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