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kickstarter funktion
hi
ich habe gelesen, dass man an die gs einen kickstarter mit viel aufwand anbauen kann. aber bevor man dies tun kann, wie ist der überhaupt verbaut und wie funktioniert der? wirkt ja irgendwie auf die kurbelwelle, aber wie hängt das zusammen? wie ist die verbindung zwischen kickstarter und kurbelwelle? |
Ich war der dumme der die frage gestellt hat...
Dabei kam raus: VERGISS ES; DER AUFWAND UND DIE KOSTEN STEHEN IN ABSOLUT KEINERLEI RELATION ZUM NUTZEN... |
Das kommt drauf an warum man das macht. Will man nur keine neue Batterie kaufen ist es sicherlich sinnlos. Will man als einziger eine Kickstarter GS haben, kann das schon Sinn machen...
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nein mich interessiert lediglich die Funktion des Kickstarters. mit was für einem element sie verbunden ist. funktioniert sie wie ein Anlasser? wie ist sie verbaut, irgendwie check ich auch nicht wie da der kicker zurückspickt wenn der motor falsch rum läuft.
das wurde doch noch nicht behandelt. würde mich freuen, wenn die erklärung etwas ausführlicher wäre. oder gibt es irgendwo eine gute seite mit bildern und erklärungen?? |
http://www.gs-500.de/viewtopic.php?t=24 ... ickstarter
kickstarterkram http://www.gs-500.de/viewtopic.php?t=25051 Motorkram :roll: |
Zitat:
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Zitat:
http://images.google.de/imgres?imgurl=h ... e%26sa%3DG |
ahso gut, sollte vielleicht die finger vom forum lassen wenn ich noch nicht min. 20 minuten wach bin :grinser: :lol: :lol:
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wennde sonst immer so lange schläfst, verpasste doch den ganzen Tag :roll:
Weißt du, was man alles schafft, wenn man vor 6 Uhr aufsteht? da kann man dan guten Gewissens um 23Uhr ins Bett gehn. |
dann geh ich halt spaeter ins bett und steh spaeter auf ... kommt aufs gleiche hinaus. ausserdem hab ich frei und gerad besuch hier. da muss mans sich doch mal gut gehen lassen ;)
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Zitat:
Der Kickstarthebel sitzt meist auf einer separaten Welle hinter dem Getriebe. Auf dieser Welle sitzt ein Zahnrad (Kickstarterrad), welches über ein Zwischenrad (Losrad), das oft auf dem Ende der Getriebeausgangswelle sitzt, ein Zahnrad(Festrad) hinter dem Kupplungskorb (viel kleiner als dessen große Primärtriebsverzahnung) antreibt. Wenn der Kickstarthebel runtergedrückt wird, wird dadurch zunächst mal der Freilauf des Kickstarterrades eingerückt, dann treibt dieses Rad über das Zwischenrad und das hinter der Kupplung den Kupplungskorb an, welcher dann über die Primärverzahnung die Kurbelwelle bewegt. Das mit dem Zurückschlagen und warum der Freilauf das nicht verhindern kann wird am besten klar wenn du an den Freilauf beim Fahrrad denkst: mit dem Pedal (Kickstarter) treibst du das Hinterrad (Kurbelwelle) an. Wenn das Rad schneller dreht als die Pedale, verhindert der Freilauf, das letztere "mitgenommen" werden, beim Mopped also, daß der laufende Motor den Kickstarthebel in rasende Drehung versetzt. Wenn du ein Fahrrad aber rückwärts schiebst, wirst du merken, daß der Freilauf in dieser Richtung nicht wirkt, jetzt treibt das Rad sehr wohl die Pedale an, nur daß die jetzt rückwärts drehen. Und genau dasselbe passiert, wenn der Motor rückwärts dreht (warum und wie das auch beim 4takter geschehen kann wurde im Thread "Motorfrage"beschrieben), der Kickstarthebel schnellt dann mit teilweise erstaunlicher Gewalt zurück nach oben. So, und warum können jetzt 2takt Moppeds mit Kickstarter sogar richtig rückwärts laufen, ohne daß dabei der Kickstarter wie ein seitlicher Propeller rotiert? Wenn der Motor erst einmal läuft, müßte ja der Freilauf permanent arbeiten. So wie die konstruiert sind (schlicht im Vergleich z.B. zum Anlasserfreilauf), gäbe das aber ein fürchterliches Gerassel, das kann man niemandem zumuten. Deshalb wird der Freilauf an der oberen Endlage des Kickstarters komplett ausgerückt, das Kickstarterrad dreht sich jetzt wie ein Losrad im Getriebe völlig frei auf der Kickstarterwelle, und die Sperrklinken des Freilaufs berühren es gar nicht mehr. Jetzt ist das Rad in beide Drehrichtungen "frei", und der Motor kann drehen wierum er will, die Kickstarterwelle wird so oder so nicht mehr angetrieben. Alles klar!? Gruß Sven |
das war die kurzform 8O
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Zitat:
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@ sven
danke für das bild, habe es soweit verstanden nur noch zur Wiederholung, ob ich auch alles verstanden habe. Fragen folgen dann: 1. zum bild vom kickstarter zur kurbelwelle: das erste Zahnrad = kickstarterrad das 2. -||- = Losrad 3. -||- = Rad vor dem Kupplungsgehäuse (Festrad) 4. Primärverzahnung am Kupplungskorb 5. Zahnrad der Kurbelwelle Nun das kickstarterrad besitzt einen Freilauf Nehmen wir dazu diesen hier: http://upload.wikimedia.org/wikipedi...-Freewheel.jpg wenn ich nun den kickstarter trete, so dreht sich der Innenteil des Freilaufs in Uhrzeigersinn, die Kugeln somit werden in die Verjüngung gepresst und der Außenteil wird mitgenommen. Im jetzigen Augenblick, wenn der kickhebel getreten wurde und noch in der unteren Position ist, muss er ja nur noch zurück (mittels entsprechender Feder). Wenn jetzt der Motor richtig dreht, dreht der Außenteil ja auch im Uhrzeigersinn. Da der Außenteil nun schneller dreht als der Innenteil (dieser steht nun) werden die Kugeln in Richtung Feder gepresst und der Freilauf wirkt. Ok. Wenn nun der Motor in die falsche Richtung dreht, so werden die Kugeln wieder in die Verjüngung gepresst und der Hebel mit dem Innenteil wird mitgenommen. Jetzt kommt nun das von dir erwähnte Ausrücken in Frage, was ich nicht so ganz verstehe! Genauso das Einrücken?! Was rückt denn da aus, der Innenteil? Was wäre dann mit den Kugeln/Rollen? Wie wird das überhaupt gesteuert? Wann weiß man, dass nun ausgerückt werden muss. Der Fahrer wird es ja nicht sein, es muss ja irgendwie automatisch gehen. Oder wird da einfach so ein Freilauf verwendet und rückt dann da der Innenteil aus: http://www.fahrradlexikon.de/bilder/Freilauf.jpg Außerdem was ist das für ein kleines Zahnrad an der Kickstarterwelle, am linken Ende der Welle? Tut mir leid, dass ich so deppert frage, aber es interessiert mich einfach. Danke für deine Hilfe im Voraus! Zitat:
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Kann mir jemand die letzten Fragen noch beantworten?
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und wer? nur sven? warte schon die ganze zeit drauf! :cry:
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ähmm, kennt sich nun jemand aus und kann mir die Fragen beantworten oder muss ich mich an ein anderes Forum wenden?
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Ich glaub du nervst die Leute langsam mit der mehr oder weniger unnötigen Fragerei nach Details die du entweder nicht verstehst, oder außer den Konstrukteuren keiner genau beantworten kann :roll:
bin mal gespannt, in welchem Forum du da noch bessere und universellere Auskünfte darüber bekommst als hier. vielleicht bei http://www.so-funktioniert-der-kickstarter.de |
Also mich nervt er nicht...
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na dann nur zu !
Die finale Auflösung will ich mir auch nicht entgehen lassen... ;) |
Zitat:
Zitat:
so einer wie im unteren Bild. Zitat:
Beim Starten wird mit dem Hebel der Innenteil in Uhrzeigersinn gedreht, und dabei nimmt er den äußeren Teil, der im Kickstarterrad sitzt mit. Das mit dem freilaufen bei schneller drehendem Motor hast du ja gecheckt, und das mit dem Zurückschlagen bei rückwärtslaufendem Motor wohl auch. Wenn du dir das Ding anschaust, sobald der Motor läuft, wird ja das große äußere Rad im Uhrzeigersinn gedreht, und die kleine Sperrklinke würde die ganze Zeit eingedrückt und wieder rausschnappen und somit die ganze Zeit unangenehm rasseln. Wie kann man das verhindern? Indem man die Sperrklinke gegen die kleine Feder ganz nach innen drückt, so daß sie die äußere Verzahnung nicht mehr berührt. Das geht mit einem speziell geformten Blech das am Gehäuse befestigt ist. Der ganze innere Teil mit der Klinke ist ja mit dem Kickstarthebel über die Welle starr verbunden. Sprich wenn der Hebel in Normalstellung (also ganz oben oder wo er beim Fahren halt ist) steht, dann liegt das Innenteil ja auch immer an einer bestimmten festen Position zum Gehäuse. Dort drückt dann das Blech die Sperrklinke nach innen und Ruhe ist. Zitat:
Das hat mit dem Kickstarter nichts zu tun, das ist bloß die Antriebsschnecke für entweder den Tacho oder möglicherweise auch den Drehzahlmesser. Zitat:
Gruß Sven |
Anmerkung:
Die besagte Verzahnung kann aber auch (leider ist das Bild nicht allzu genau) zum Ausrückmechanismus eines axial wirkenden Freilaufs gehören. Schau dir mal dieses Bild an: http://www.dansmc.com/ratchet.gif Das kickstarter pinion gear ist das Losrad, es kann frei drehen auf der kick shaft. Auf seiner Rückseite befindet sich das Gegenstück zur Stirnverzahnung der ratchet. Die ratchet wiederum sitzt auf einer Verzahnung auf der kick shaft (ist also ein Festrad), allerdings axial verschiebbar. Die ratchet spring will die ratchet nach außen Richtung pinion gear drücken, so daß die Verzahnung des Freilaufs einrastet. Freilaufen kann er durch die schrägen Rampen, die ratchet wird dann gegen die Federkraft zurückgedrückt und springt einen Zahn weiter. Halt ein axialer Freilauf. Ankickrichtung ist hier Gegenuhrzeigersinn. Der Ausrückmechanismus funktioniert hier folgendermaßen: kurz befor die große Kickstartrückholfeder (ist nicht auf dem Bild) die Welle in ihre Ausgangslage zurückgedreht hat, fädelt der ratchet tab (das ist einfach ein fest an der ratchet angebrachter Steg) an der ratchet guide ein und weil die entsprechend gebogen ist, zieht sie damit die ratchet gegen die Feder zurück aus der Verzahnung. Jetzt kann sich das pinion gear frei drehen, und erst wenn der Kickstarthebel etwas nach unten gedrückt wird, gibt die guide die ratchet wieder frei und der Freilauf kann wieder einrasten. Alles klar!? Gruß Sven |
na super, danke vielmals sven, gecheckt wie n 1er!!
Einer, der erklären kann und das auch noch sehr gut. So wie "Saugwurmmensch" schreibt, müsstest du ein Konstrukteur sein, denn nur die könnten meine "unnötigen Fragen im Detail" beantworten. :D und wenn ich mit meinen Fragen die Leute nerve, was tun die Leute dann im Forum? Da werden ja nur Fragen gestellt. PS: Zitat:
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Gern geschehen!
Jetz gieß' aber kein Öl in's Feuer, sondern hilf lieber mit beim Praxisteil: "Wie frickel ich mir aus einer 1/2" Ratsche mit 19er Nuß einen Not-Kickstarter an die GS?" :wink: Gruß Sven |
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