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Probleme beim Passfahren
Ich habe heute mit meiner GS eine Passtour unternommen. Hat super Spass gemacht, allerdings ist sie mir kurz vor der Passhöhe beinahe verreckt:
Angefühlt hat sich's wie wenn der Sprit ausgeht: Ich bin auf Vollgas im zweiten Gang und sie ruckelt und spuckt aber Null Beschläunigung. Hab mir nun folgendes überlegt: 1. Sie bekommt zu wenig Sprit (Thema "geht aus nach Vollgasfahrt") Lösung: Pri. Oder wie sonst?? 2. Kann es sein, dass sie zu heiss hatte? Hab sie während ca. 20min immer zwischen 6-10 rpm gefahren. Lösung: ??? 3. Ich war immerhin auf über 2000 m.ü.M. Kann es sein, dass sie zu wenig Sauerstoff bekommen hat? Lösung: ??? Das ist alles, was mir dazu einfällt. Drum ganz naiv: Woran könnts liegen?? |
An 1 oder 2. 3 ist eher nicht warscheinlich....2000m ist nichts Besonderes - etwas Leistungsverlust villeicht, aber nicht das was du da beschreibst....
zu 1: Mögliche Lösung: Schließfeder der Benzinhahnmembrane leicht (!) kürzen.... zu 2: Ölkühler oder nicht so raufheizen :wink: |
Zitat:
Danke für die Antwort. Meinste Pri könnte auch was nützen, oder ist das Blödsinn? |
naja 140 C° sind bei mir keine seltenheit -.-
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und immer bis 10.000 brauchste auch nicht drehen, kurz nach 9.ooo gibt ja wieder weniger leistung. |
also zu warmwerden würde ich ausschließen. war mit meiner letztens in der eifel bei uns. saß 5,5 stunden aufm moped und bin nur zum tanken abgestiegen. von den 5,5 h waren 3h nur in der eifel und da hab ich sie auch gut getreten. Drehzahl nur selten unter 6000, bei geschwindigkeiten zwischen 70-90km/h.
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Zitat:
Gedreht hab ich sie BIS 10000, nicht die ganze Zeit da oben. Ich würde sagen die meiste Zeit um 8000. Passabwärts war dann wieder kein Problem mehr. Nur aufwärts kurz vor Passhöhe ging nichts mehr. Ich werde wohl nächstes Mal auf PRI schalten und schauen obs hilft. |
Wie heizt ihr den mit euren armen GSsen? ich habe meine Paßtour zu Anfang der Osterferien gemacht (übrigens, kleiner Tip: versucht das NIE so früh! einmal und nie wieder!) und habe sie nie über 5000 drehen müssen, auch nicht über den Pordoi in den Dolomiten.
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naja, zwischen drehen müssen und drehen wollen isn kleiner unterschied ;D
klar kommst du auch mit 5000 u/min den berg rauf, aber mit nochmehr gehts halt schneller/machts mehr spaß |
Mit 5000 Umdrehungen den Pass hoch?
Da kannst ja gleich mitm Fahrrad fahren. Die GS braucht Drehzahl :rock2: |
Zitat:
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wenn ich das mit meiner machen würd (bj 89, 95000km) würden glaub ich die kolben an den tank klopfen und um gnade betteln...das mit dem kein gas mehr annehmen kenn ich aber auch vor allem wenn man bei heissen aussentemperaturen bissl länger zügig fährt. das schaltet sich dann so komisch schwammig obwohl die gänge noch gut reingehen und die beschleunigung scheint etwas nachzulassen...aber dann bissl rollen lassen oder einfach ma en päuschen und dann geht das auch wieder..
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vergaser fluten.
hast am benzinhahn im linken kniewinkel wenn du draufsitzt ja 3 Positionen, einmal normal ON, dann Reserve, die beiden erklären sich von allein ;) und pri ist halt die dritte stellung. zum beispiel wenn du die vergaser leer gesaugt hast. für genaueres such mal hier im forum danach, gibts ne menge zu. |
passhöhe
Falls einer das Buch "zen oder die kunst ein motorrad zu warten" (Robert Pirsig) kennt: da wird dasselbe Problem beschrieben .... "gg" ....
anscheinend gelangt durch den geringen Luftdruck in großer Höhe zuwenig Kraftstoff in den Vergaser. Der Autor kann wegen bester Technik-Kenntnisse die "Mischung fetter einstellen". Wie das bei der GS 500 geht, keine Ahnung. Besteht beim Umstellen des Benzinhahns nicht die Gefahr, dass der Motor absäuft ? Da ich demnächst auch mal in die Alpen will, interessiert mich das Problem auch. Oder sollte ich mir doch vorher eine Nazuma zulegen ??? "sehr frech grins" |
Re: passhöhe
Zitat:
Kann mir auch nicht vorstellen, dass das gleich so gravierende Verluste bringt... |
Re: passhöhe
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Du würdest dich wundern, zum zweiten. Wenn du mit 40kmh im zweiten Gang das Gas voll durchziehst, und nichts passiert 8O |
also doch lieber gar keine pässe mit der gs500 ?!?!??
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wenn ja, dann müsste dir sowas eigentlcih schon aufgefallen sein, der leistungsverlust ist echt fühlbar (man meint, die karre geht garnimmer). bei vergaser, die nicht gut eingestellt und IO sind, "kristalisiert" sich jede kleine schwäche auf einmal deutlich, zumindest ist das bei mir so. Zitat:
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pass fahren
also bei mir wars genauso. ich hab völligen leistungsverlust gehabt. denk auch wie PEOPLES dass es daran liegt dass die luft dünner is und da die gs ja meines wissens ja sowieso schon zu fett läuft also wegen der drosselung dass se dann dadurch noch fetter wird und gar nix mehr geht
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Also auf der Schwarzwaldhochstrasse hab ichs auch schon desöfteren bemerkt dass sie nicht mehr ganz so wollte wie weiter unten.
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Re: Probleme beim Passfahren
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Es liegt an 3., bzw. daran, daß sie in der dünnen Luft zuviel Sprit bekommt. Wenn du sie für die Höhe passend magerer bedüsen würdest, hättest du zwar auch weniger Leistung, aber der Motor würde "normal" laufen, also ohne zu ruckeln. Gruß Sven |
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schätzte wer nur das flachland kennt, vermisst dann auch nichts. wer schonmal richtig blut geleckt hat, wird immer wieder fahren. |
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Luft ist ein gemisch aus mehreren Gasen. Der normale Atmospährendruck beträgt im flachland 1 Bar. Somit ist die luft komprimiert. Je höher man kommt desto geringer der Druck. Folge ist die Komprimierung ist geringer. Somit bekommt sie weniger Sauerstoff, Stickstoff, und die anderen Edelgase. Das alles zusammen ist wiederrum Luft. Also weniger Luft=weniger Sauerstoff ;) oder irre ich mich jez?? |
Ähm, ja richtig. Die Luftdichte nimmt ja ab... :hammer:
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ach ja, Stuttgart und Flachland? Schwarzwald? Aber Pässe ist ja richtig extrem... |
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Ein Einspritzmotor löst das Problem...
Mit dem Vergaser wird man den Ärger immer ab ca. 2000 m.ü.M haben |
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Hmm, jetzt forderst du mich. Ich weiss nämlich nicht (und glaub es nicht) dass alle Einspritzmotoren so sind, aber:
Die neuen Einspritzmotoren berechnen laufend, wieviel Most sie einspritzen dürfen. Ergo läuft der Motor auch in höherem Gebiet nicht zu fett. Korrigier mich, wenn ich falsch liege. |
Dann müsste der Motor doch ne Sonde haben um den Luftdruck zu messen :?
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Der Berechnung liegt, soweit ich weiß, u.A. eine Luftmengenmessung zugrunde. Da die angesaugte Luftmenge jedoch gleich bleibt, aber (wie ich selbst feststellen musste :wink: ) die Dichte geringer ist, sollte das doch Auswirkungen haben.
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naja, es is folgendes:
einspritzmotoren berechnen die benötigte einspritzmenge üblicherweise aus dem lambdawert, der direkt über eine lambdasonde abgegriffen wird, .... wird die luft dünner, wird weniger eingespritzt, und alles ist wieder in ordnung. |
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Leistung verliert man dann trotzdem. :P |
ja, leistung verlierst du, allerdings nciht in dem ausmass, dass der motor überfettet. .... das is ja der entscheindende faktor, warum man mit dem vergaser den leistungsverlust eher spürt als mit dem einspritzer .....
beim einspritzer kommt halt weniger gemisch an, das dafür halt im optmalen verhältnis. beim vergaser kommt die selbe menge in einem ungünstigen verhältnis an, .... also im endeffekt noch weniger zündfähiges gemisch, weil ja ein grösserer teil des volumens, das für luft vorgesehen gewesen wäre, als benzindampf da ankommt. |
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hast mal dein luffi ueberprüft?
bei nem bekannten : der kam net den berg hoch als er den luffi ausgebaut hat, dann gereinigt und weiter gefahren is lief probs :D |
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