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Kompressor - welche Eckdaten?
Da ich ja geplant habe, irgendwann mal meinen Umbau in Angriff zu nehmen und so viel wie möglich selber zu machen, frage ich mich derzeit, was ich mir für einen Kompressor zulegen soll.
Geplant ist: Lackieren und Airbrush auftragen, evtl. später mal so ne kleine Sandstrahlkabine (gibts inner Bucht ja recht günstig) und nen Schlagschrauber damit betreiben will ich auch mal. Ich meine, ich hätte in Erinnerung, dass man 8Bar un 10L oder 10Bar und 8L mindestens für so ein Vorhaben braucht?! |
Re: Kompressor - welche Eckdaten?
Hmm,
Kompressor zum Sandstrahlen... mit den Einstiegsgeräten Kesselinhalt: 24 l ca. 80 € funzt das nicht. Hab so ein Teil.... Um vernünftig Sandstrahlen zu können hätte ich über 300 € ausgeben müssen.. ooch nö.. |
Re: Kompressor - welche Eckdaten?
also wie viel liter&bar ist denn so das minimum?
ich investier lieber einmal ordentlich, als murks zu kaufen, der mich nich weiter bringt... |
Re: Kompressor - welche Eckdaten?
Wenn du nicht etliche hundert Euro für mäßiges Materila ausgeben willst, sieh dich auf dem Gebrauchtmarkt (Insolvenzen, Räumungen und Co) um.
Lieber ein richtig gutes Gerät, das 20 Jahre auf dem Buckel hat als den teuersten Baumarktmist. |
Re: Kompressor - welche Eckdaten?
schlagschrauber am moped ist übrigens meiner meinung nach schwachsinn... lieber hand an legen und dann spürtste auch, wieviel die schraube braucht (mit bisschen denken)... oder nen drehmomentschlüssel. Mit nem Schlagschrauber kannste viel kaputt machen....
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Re: Kompressor - welche Eckdaten?
ich hab mal gehört, dass es sinnvoller ist mit nem schlagschrauber ne festgerostet schraube zulösen als mit der hand
da mitn schrauber es einzelne "schläge" sind (wie der name schon sagt) und mit der hand durchgehend die kraft wirkt und dann eher etwas schwächeres nachgibt und dann die hälfte irgendwo stecken bleibt, da abgerissen |
Re: Kompressor - welche Eckdaten?
Zum Lösen Schlagschrauber, zum Festziehen besser von Hand.
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Re: Kompressor - welche Eckdaten?
Übrigens sind die Dinger
schweinelaut. Bei häufigem Gebrauch sollte man tolerante Nachbarn haben. :wink: |
Re: Kompressor - welche Eckdaten?
nun ja, aber jetzt sind wir immer noch nich weiter mit der eigentlichen fragestellung. wie viel liter und bar sollte so nen teil denn haben, wenn man
a) airbrush b) lackierarbeiten c) nen schlagschrauber damit betreiben möchte? |
Re: Kompressor - welche Eckdaten?
Hallo,
je größer je besser. Ein paar Beispiele: http://www2.westfalia.de/shops//werkzeu ... den_profi/ Bei den Details sind dort die Einsatzgebiete beschrieben. Ansonsten einfach mal im Fachhandel beraten lassen. |
Re: Kompressor - welche Eckdaten?
beim rostige /festsitzende schrauben lösen kann es sinnvoll sein, wenn sie aber blöd festhängt oder stark, reißt se mim schlagschrauber eher ab (da meist mehr kraft) da ist es sinnvoll mit viel gefühl und viel öl und zeit zu schaffen
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Re: Kompressor - welche Eckdaten?
Je größer der Tank, desto seltener muss der Kompressor anspringen, desto weniger Stress für alle Beteiligten und desto konstanter der Druck über längere Zeit (gerade beim Lackieren wichtig!).
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Re: Kompressor - welche Eckdaten?
Da du damit Lackieren willst sollte der Kompressor ölfrei sein. Und darauf achten das er einen Entfeuchter hat. Alles andere jagt entweder Öl oder Wasser oder beides durch die Leitung.
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Re: Kompressor - welche Eckdaten?
endlich mal ein beitrag, der mir einwenig weiter hilft :)
ölfrei is wohl gut amchbar... aber was entfeuchter anbelangt hab ich jetzt auf anhieb nichts gefunden. gibts da andere stichwörter für? und hast du vllt. auch ne ahnung von den kenndaten? also was den druck und die tankgröße anbelangt? |
Re: Kompressor - welche Eckdaten?
Komprimierte Luft wird warm. Deshalb sammelt sich Kondenswasser im Kessel. Im Profibereich haben Kompressoren Entfeuchter, diese bewegen sich aber in Preisklassen die eher nicht gekauft werden um ne gs nebenbei zu Lackieren. Du solltest lieber nach einem ausschau halten der ein Ablassventil am Kessel hat. Ein 24 liter Kessel ist zu klein. Mit einem 100 Liter Kessel kannst locker ein Dentallabor mit Druckluft versorgen und nebenbei noch nen Sandstrahler laufen lassen (für meine Felgenlackierung hat es auch gereicht :mrgreen: ) Ist Troisdorf ausserhalb von Köln und zufällig in der nähe von Pulheim Brauweiler?
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Re: Kompressor - welche Eckdaten?
das haben doch soviel ich weiß alle...sonst hat man ja irgendwann ne wasserpumpe :D
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Re: Kompressor - welche Eckdaten?
Zitat:
Es sammelt sich ja nicht Literweise Wasser aber genug um ne Lackierung zu versauen. Habe dem beitrag von vorhin nochh ergänzt. |
Re: Kompressor - welche Eckdaten?
Ich würde auch darüber nachdenken, ob es nicht sinnvoller wäre, im Falle eines Falles einen ordentlichen Kompressor tageweise zu mieten, Sandstrahlen und Schlagschrauber werden vom Hobbyschrauber ja doch eher selten eingesetzt. Außer natürlich, du hast beruflich damit zu tun oder machst häufig Sachen für deine Freunde oder so.
Zum Airbrushen müsste auch ein kleiner Kompressor reichen, ich glaube, Proxxon hat sowas im Angebot. Mein alter Herr hat sich mal so einen Kompressor gekauft und ca. dreimal benutzt, jetzt steht das Ding seit 18 Jahren bei uns völlig nutzlos in der Garage rum... |
Re: Kompressor - welche Eckdaten?
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Hey,
taugt der Kompressor vielleicht was? Gibt es zur Zeit beim Bauhaus für 199 €! [attachment=0:1ffh46ei]IMAG0016.jpg[/attachment:1ffh46ei] |
Re: Kompressor - welche Eckdaten?
Hi,
auch wenn ich kein Fachmann bin, reichen die öfter erwähnten 24l und 8 Bar zum Lackieren wunderbar aus. Zumk Airbrushen brauchst du dann allerdings einen Druckbegrenzer. Sandstrahlen wird mit einer solchen Kiste aber eine Qual. Ich habe hier mit einem solchen Kompressor gearbeitet und der Druck fällt beim Sandstrahlen viel zu schnell ab und pendelt sich bei ca 6 Bar ein... und das reicht zum ordentlichen Sandstrahlen schlicht nicht. Was die Feuctigkeit angeht: Zum Sandstrahlen reicht es wenn du einen mit Ablassschraube hast. ab und an mal dran drehen/ziehen und der Sand klumpt kaum bis garnicht. Zum Lackieren würde ich dann doch einen entfeuchter nehmen, da sich schon gut Wasser ansammelt sobald der Kompressor länger läuft und warm wird. Welche Randdaten hat denn der oben gezeigte Kompressor? |
Re: Kompressor - welche Eckdaten?
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50 Liter
3 PS 10 Bar max Geölt 5 Jahre Garantie |
Re: Kompressor - welche Eckdaten?
Ich für meinen Teil weiß leider nicht wie stark meiner ist und kann daher auch nicht vergleichen wie stark die 3PS sind, sorry
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Re: Kompressor - welche Eckdaten?
für sandstrahlen + lackieren brauchst du folgendes:
tank. min 80l (weil sandstrahlen ,hat ordentlich durchsatz+min.6,3bar) aufbereitungseinhiet (filter,wasserabscheider,druckbegrenzungsventil) --> für lacken kompressor --> min. 2 zylinder um möglichst wenig pulsation beim lackieren zu haben (sonst tropfen) aus den guten alten ddr zeiten gibts haufenweise solche dinger ,leisten ~8bar und hab nen 100l tank hab bei ebay letztens einen gesehen für ~200€ ich hoffe das reicht-------- |
Hallo, bin gerade erst auf den Artikel gestoßen.
Also der geht nicht zum Sandstrahen, da er zuwenig Luft fördert und nicht zum lackieren, da er geölt läuft. Zum lackieren reichen 100 Liter kessel und 100 liter Förderleistung aus, aber man sollte immer auf die Einschaltzeiten achten. D.h. je größer die Einschaltzeit ist, desto besser. Zum Sandstrhel sollte der Kessel 100 bis 200 Liter haben und ein Förderleistung von 400 Liter. Laut sind nur die billigen aus dem Baumarkt. Ein guter Kompressor mit zwei Zylindern ist nicht besonders laut (ca. 65db) und macht keinen Stress mit den Nachbarn. Viele Grüße Karsten Zitat:
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kompressor
also ich hab mir vor einiger zeit ein kompressor set von güde gekauft.
motor 2,2 kW 10bar ~124L gelieferte luftmenge (nicht mit der angesaugten menge vertauschen, die ist ziemlich egal) 80L druckkessel, der könnte meiner meinung nach was größer sein. bis jetzt hab ich damit nur einen kotflügel lackiert, dafür war er auf jeden fall ausreichend. airbrush soll bei mir auch demnächst in betrieb genommen werden, allerdings hast du da natürlich erheblich kleinere eckdaten (z.b. nur ~1bar) beim lackieren brauchst du, wie oben schon erwähnt nen ordentlichen kondensat- und ölabscheider. da hab ich bis jetzt auch noch nix (was die bläschen im lack erklären dürfte) aber ich denke mal, wenn man größere luftmengen filtern will (lackieren) dürfe das was teurer werden. wir haben eine strahkabine auf der firma die mehrere hundert liter luft schluckt je nach druck, ich denke von daher ist an ernsthaftes strahlen zu haus nicht wirklich zu denken. wollt ich aber mal probieren, da bei meinem set auch eine "sandstrahlpistole" dabei war. ich denke mal bei kleinen ecken an der verkleidung gehts noch. ganz abgesehen davon, dass du hinterher überall den sand hast. ich hab im vorfeld auch einige foren durchstöbert und es wird oft dazu geraten sich nen ordentlichen gebrauchten zu suchen. z.b. auch was altes robustes. ich hab dann leider nix entsprechendes gefunden, stattdessen ein annehmbares angebot (ich glaub kanpp 400€) was auch noch zu bedenken ist: ein kräftiger motor hat einen hohen anlaufstrom, daher muss die steckdose aus der der saft bezogen wird entsprechend abgesichert sein (träge) sonnst macht die direkt freierabend. und es sollte nicht zuviel dranhängen, weil der motor im betrieb auch recht viel strom zieht (P=U*I 220V*10A=2200W) wenn man seinen kompressor, beleuchtung und nen heizstrahler (für sich oder den lack) anklemmt kommt so ne 16A sicherung schonmal an ihre grenzen. einen guten threat zum thema lackieren in heimarbeit gibt es unter: http://www.autoschrauber.de/content/...itzpistole.php (auch zu anderen themen rund ums schrauben viel hilfreiches) wenn du gerne auto fährst kannste dir meinen kompressor auch mal ausleihen, steht in bonn. ich brauch den recht selten. ->köbes |
Bei mir auf Arbeit werden Kraftwerksteile mit Konservierungsmittel besprüht. Und unser Kompressor läuft durchgehend. Das ist ein 1-Zylinder der mit Kraftstrom läuft und etwa 2000-2500Watt Stromaufnahme hat. Der Kessel dürfte wenigstens 200 Liter haben. Drunter ist nicht. Und Sand- oder Glasperlen strahlen braucht nochmal mehr Luft.
Den 2. den sie manchmal nehmen ist ein 2-Zylinder mit etwa 500Liter Volumen. Der geht alle 5min auch mal aus, wenn er voll ist... Und die Lackierpistole ist nichts besonderes (grosses). Mein Tip, den Schlagschrauber elektrisch holen. Selbst die 12V Teile sollen bis 260NM lösekraft haben. Die Baumarktsets für 40€ haben 120NM... |
Das erste, was mir durch den Kopf schoss, als ich das Topic las, war ob jemand wirklich so bewamst ist, nen Kompressor in nem GS - Motor zu verbauen :grinser2:
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Jop... Geht aber auch ohne... Nur Drucktank auf den Rücken schnallen^^
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Zitat:
Irgendwie...hab ich vergessen, dieses Thema weiter zu verfolgen :D Naja, is aber auch nichts eiliges. Desto länger ich mit sowas warte, desto eher lohnt es sich, die alten Teile zu entrosten ;) |
So, nachdem das Thema nun einige Zeit ruhte, wirds nun langsam akut ;)
Bzgl. Wasser- und Ölabscheider wirds ne nach dem Kompressor montierte Wartungseinheit werden. Hinsichtlich des Kompressors selber liebäugle ich grade mit http://www.amazon.de/Hergestellt-f%C...rds=kompressor oder mit http://www.amazon.de/Metabo-Kompress...rds=kompressor Das ist preislich mal ne Hausnummer. Aber da ich das Gerätchen ne lange Weile benutzen möchte, ohne laufend Geld in Wartung und Probleme zu versenken, macht ne Neuanschaffung Sinn. Allerdings bin ich noch unschlüssig, welche Lackierpistole es werden soll. Erfahrungen hab ich bisher lediglich mit SATA-Pistolen gemacht. Da find ich aber so gut wie keine Sets. Interessieren würden mich Düsen mit 0.8, 1.0 und 1.5mm Durchmesser. Metabo hat auch was günstiges mit 1.5mm Durchmesser. Allerdings hab ich da keine Austauschdüsen zu gefunden. Mal abwearten, was der Support mir dazu antwortet. Welche Hersteller machen SATA denn wen Wettbewerb bei Lackierpistolen? ;) |
Hast du auch Kompressoren mit nem 2 Zylindermotor gefunden? Die würde ich nem Eintopf vorziehen wegen der Vibrationen und weil die langsamer laufen.
Ich hab ne ROWI Lackierpistole mit ner 1.4 er Düse. Kann man mit arbeiten, aber gibt sicher bessere. Walther Pilot macht auch gute Pistolen |
Wie enttäuschend, ich dachte beim Titel an Zwangsbeatmung der GS und hab mich darauf gefreut....
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Ne, 2-Zylinder hab ich leider keine gefunden. Scheinen wohl eher in höheren Preisliegen anzufangen. Oder hast du da Vorschläge?
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Zitat:
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http://www.ebay.de/itm/Kompressor-Dr...-/140857949979 hab ich jetzt noch gefunden. Die meißten 2-Zylinder-Kompressoren laufen entweder auf 400V oder haben zu kleine Kessel (ich denke, unter 100L macht für mich keinen Sinn).
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Hatte ich überlesen. Und dabei empfand ich mich so unglaublich Individuell *schnief*
Aber kann mir jemand verraten, wie man die Idee wieder aus dem Kopf kriegt? Sollte ja eigentlich nicht so schwer sein, ein Pulley stabil vor den Zündgeber zu befestigen.... |
Ah, ich hab ne 100L-Version des Stabilos mit 230V und Keilriemen gefunden: https://www.stabilo-fachmarkt.de/kom...00-230v/a-640/
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Ok, 400V hat nicht jeder, dafür haste dann 200l. Brauchst du die? Der aus dem letzten Link sieht doch ganz vernünftig aus.
Zum Sanstrahlen brauchst du schon die 100l bzw. kommts ja immer auf die Liefermenge an. Aber wenn der K ständig läuft ist das ja auch nicht verschleißfördernd. |
Also die beiden Stabilo-Kompis laufen auf 230V. Zwar werde ich sicherlich bald auch 400V zur Verfügung haben, aber ich möchte mich nicht davon abhängig machen ;)
Sandstrahlen werd ich vermutlich nicht viel und häufig, aber Lackieren. Ich denke, dass ich mit 100L gut gewappnet bin für meine Aufgaben :) |
Auf jeden Fall.
Ich habe nach dem Unfall mit meiner HVLP (die brauchen ja *etwas* mehr Luft als ne herkömmliche) und nem 25l Kessel lackiert. Tank, Heckverkleidung und Bugspoiler hab ich je zur Hälfte geschafft, dann sprang der Kompressor an und lief auch nach Fertigstellung des jeweiligen Teils einige Zeit nach. Ging, aber war nicht optimal. Trotzdem kann sich das Ergebnis sehen lassen. |
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