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Zündschloss klemmt
Hallo zusammen!
Habe keinen entsprechenden Thread gefunden, aber vielleicht hat jemand Erfahrung damit: Und zwar klemmt mein Zündschloss und ich kann nur mit "nackeln", also sanften Wackel-Bewegungen den Schlüssel darin eintauchen und rumdrehen. Ich habs mit ölen versucht, hat aber nichts gebracht. Ist da vielleicht Dreck drin? Nicht dass da besonders viel Dreck hinkommen würde... Man kommt auf jeden Fall an alle Funktionen ran, aber wie... Dazu braucht man eben Übung, und Fremde, wie potentielle Käufer, sind dadurch leicht irritiert. Weis da jemand was zu? Danke |
Graphit eignet sich gut zum schmieren von Schlössern.
Und es verharzt nicht (soll WD40 wohl auch nicht). Also fix den Bleistift zerrieben und rein damit. |
Ich würds erstmal mit WD40 probieren. Graphit ist blöd weil das zu sehr am Schlüssel hängen bleibt und auch nicht unbedingt griechfähig ist.
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Hoecker sind sind raus.
Graphit ist das Mittel schlecht hin um Schlösser zu schmieren... |
Hänt aber trotzdem scheiße am schlussel rum:oops:
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Und WD- 40 spült das Restliche Fett, wenn denn noch welches im Schloß sein sollte, auch noch raus.
Ideal finde ich das Schloßspray von ABUS |
Zitat:
da kannste ganz schnell probleme bekommen wenn das zeug im zündschloss dahin kommt wo es nichts zu suchen hat. ptfe ging bei mir immer sehr gut und die schlösser frieren im winter auch nicht ein. |
Ich bin mir nicht sicher, ob die Schlossinnereien überhaupt irgendeinen physikalischen Kontakt zur den Zündschlosskontakten haben (oft wird ja vom Zylinder nur ein Stift bewegt, der Kontakte schließt).
Hatte das GS-Zündschloss aber noch nicht auseinander. Außerdem leitet Graphit ja nur innerhalb der Schichten. Wenn die Kohlenstoffstrukturen also senkrecht zu irgendwelchen Kontakten liegen, leitet da nix ;) (Stichwort Anisotropie). |
wenn man sich nicht sicher ist wäre es für mich ein grund eine ausweichmöglichkeit zu nehmen die sicher ist ;)
das mit der anisotropie und dem nicht leiten ist in diesem fall unfug auf hohem niveau das kannste anfängern erzählen aber die gibs ja hier nich :rolleyes: haha |
Da Wasser/Regen in das Zünschloss laufen kann, und selbiges elektrisch leitend ist, sind die Kontakte gegen das Schloß abgedichtet.
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dann ist ja alles toll
viel glück mit dem leitenden graphit!:? |
Braucht man kein Glück, passiert schon nix.
Da ich aber auch keinen Bock auf schwarze Hosentaschen habe benutze ich eh wie gesagt das "Schloßspray" von ABUS. Was auch weiterhin mein Tip bleibt. |
Oh man alles Ungediente:grinser2:, Ballistol- Waffenöl zum Sprühen, harzt nicht und was nen Verschluß fit hält, taugt erst recht beim Zündschloß. Hat sich bei einigen gut bewährt und gibbet in jedem Waffenshop bzw. im Netz für n schmalen Taler
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Hehe nette Diskussion, alles sehr interessant. Ich nehm am besten alles auf einmal dann bin ich auf der sicheren Seite :grinser2:
Aber ich befürchte fast damit allein isses noch nicht getan. Ich denke Ballistol hab ich schonmal reingekippt, vll zu wenig ... Mal gucken, danke derweil |
Ist das ein nachgemachter Schlüssel? Die haken auch gerne. :?
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nur mal so nebenbei, Ballistol gibbets auch beim Louis ;) Da brauch man nicht extra in nen Waffenshop gehen oder so ;)
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Der Runestone wird halt seine Kundenkarte beim Waffenshop haben :P
Ne also ich hab jetz einfach Caramba rein, bzw MoS2 schon randvoll, und mim Schlüssel n bissl umgerührt. basst und flutscht Schlüssel hab ich beide noch Original (wobei der eine vom Bieröffnen leicht verbogen ist :D) |
Ballistol eignet sich auch für´s Verbandspäckchen auf großer Tour.
Das Zeug ist aseptisch und hilft, etwaige angekrustete Verbände aufzuweichen um sie schonend zu entfernen. Ich glaube mittlerweile, dass das Abus-Zeug das Verbali empfiehlt die goldene Lösung ist (sofern die Brühe weder farbig, noch fettig ist) Bei allem anderen hast du siffige Hosentaschen ;) |
Bei WD-40 ist auch ein Schloß als Anwendungsbeispiel abgebildet.
Bei dem festgeknasterten Hoftorschloss meiner Mutter ihr Häuschen hats geholfen. Bei den Schlössern meiner Fiestas (hauptsächlich am Tankschloss) wirkt es Wunder. Besser als Caramba, seltsamer Weise. Aber Verbali hat schon Recht, man bekommt schwarze Finger bzw. Hosentaschen. Ich hatte auch schon mal Schließzylinderspray, das gab aber auch schwarze Finger. Der Rost bzw. der andere Abrieb, der sich im Schloss festgesetzt hat, muss halt irgendwie raus. Was sich löst, bleibt am Schlüssel haften. Wenn jemand vorher schon ordentlich Graphit eingesprüht hat, ists noch schlimmer. |
Ölen ist ja immer wieder ein Thema:
ich habs letztes Jahr mit Silikonspray gangbar gemacht (farblos). Keine Dreckerei in den Taschen :) Da das Schloss nach den "Winterferien" schon wieder hakelig ist, ihr aber sagt, dass es im Zündschloss/ schlüsselseitig keine Kurzschlüsse geben kann, traue ich mich jetzt auch mal etwas mehr rein zu sprühen -vlt. hälts ja jetzt länger! lg Tanja |
Naja das mit dem WD 40 und nicht verharzen halte ich eher für ein Gerücht...
meiner Erfahrung nach ist das Zeug nicht so besonders für Schlösser geeignet eben weil es verharzt. Das meinte zumindestens einer vom Schlüsseldienst neulich und meinte noch dazu er würde sich freuen wenn alle WD 40/Carambe/etc in die Schlösser pumpen würden, er würde ja dran kräftig verdienen weil die Schlösser eben völlig verharzt würden. Seine Empfehlung war auch das Abus Schlüssel Zeugs. Mit Feststoffschmiermitteln ein Schloss zu Schmieren- also ich weiß nicht so recht. |
bei mir gings mit WD40 ... und bis heute keine Probleme damit
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Die einfachste Lösung heißt: Bleistift! Einfach etwas von der Miene abreiben und mit dem Schlüssel ins Schloss einarbeiten. Kostet fast nichts, hält lange und ist nichts anderes als eine Graphit-Schmierung, wie sie jeder Schlüsseldienst empfiehlt (von so einem ich diesen Tipp übrigens habe).
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http://de.wikipedia.org/wiki/WD-40
Da ist, glaube ich, nichts harzendes drin, genauso wie in Ballistol. Aber die Probleme entstehen meistens nicht durch verharzende Bestandteile irgendwelcher Sprays sondern weil die Schlösser einfach abgenutzt sind oder Wasser reingekommen ist. Wenns im Schloss erstmal feucht geworden ist, blüht das Metall aus oder es bildet sich Grünspan oder Rost und das klemmt dann. Übrigens löst sowohl Ballistol wie auch WD40 ganz gut Verharzungen. |
also aus privater und beruflicher erfahrung kann ich nur sagen, dass vorsicht geboten ist kriechöl zu verwenden, wenn im schließzylinder schon graphit ist. das kann sich zu einer sehr festen masse verbinden. im zweifelsfall großzügig bremsenreiniger rein und mit druckluft ausblasen. danach dann mit kriechöl neu schmieren.
aber zu den schlüsseln, mein schlüssel war ein wenig krumm, da wars dann auch immer so ein geduldsspiel. hab ihn vorsichtig im schraubstock begradigt, danach gings wieder. aber vorsichtig so schlüssel brechen auch gerne. grüße. |
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Hyundai Atos Zündschloss klemmt-blockert
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Hyundai Atos 1.1 63PS und Ähnliche -Zündschlüssel läßt sich nicht mehr drehen---LÖSUNG
Hallo, liebe Hyundai Gemeinde..!! Wenn sich der Zündschlüssel beim Hyundai Atos nicht mehr drehen läßt (blockiert) dann keine Panik..!! Ursache ist nicht ein defektes Zündschloss..!! Die Ursache ist folgend zu beschreiben: Duch das 100.000 fache Einstecken des Zündschlüssels, ist die Spitze des Zündschüssels gestaucht bzw. abgerieben. Dadurch taucht der Zündschlüssel viel zu tief in das Zündschloss ein und die Lamellen in der Schlossmechanik öffnen nicht korrekt. Abhilfe 1: Zündschlüssel ganz einstecken und ca. 1-1.5 mm wieder vorsichtig rausziehen. Nun müßte sich der Schlüssel wieder drehen lassen (Fummelarbeit). Abhilfe 2: Liegt das beschriebene Problem vor, so schiebt mann nun einen passenden Gummischlauch oder einen Alu Ring (8mm)auf das Ende des Zündschlüssels als Einsteckbegrenzung zum Zündschloss. (Länge muss mit etwas Geduld getestet werden) Ich habe als Abstandsbegrenzung einen Leichtmetallring (aus einer schlauchschelle)verwendet. Und noch was .... Zündschlösser nach Möglichkeit niemals Ölen..!! |
:au:
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Ich habe mir einen neuen gebrauchten Schlosssatz gekauft.
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warum man kein Öl in einen Schließmechanismus schüttet hat den einfachen Grund , da dieses Staub und Schmutz anzieht und bindet
Rostlöser oder Reinigungslösung (z.b.Ballistol) ist da weniger tragisch und manchmal auch von Nöten wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist Graphit ( meinetwegen auch von einem Bleistifft ) ist optimal da es sowohl trocken schmiert als auch hydrophob wirkt |
Trotzdem interessanter Lösungsansatz aus dem Blechdosen-Bereich! :grinser2:
(Wenn sich mir auch die Logik nicht so ganz erschliessen mag - Schlüssel gestaucht, also kürzer - warum sollte er dann "tiefer eintauchen"???:kopfkratz2::kopfkratz2::kopfkratz2: ) Und das Foto hat so was aus dem Sex-Spielzeug-Bereich... :undwech: |
Mit "Sex" als Metapher würde sich auch deine Frage leicht beantworten lassen :lol:
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Also WD 40 eignet sich im besten Fall als Rostlöser oder Fettlöser (im positiven wie auch im negativen Sinn). Heißt nicht umsonst Kriechöl weil es sich schon nach kurzer Zeit verkrochen hat, wohin auch immer. Zum schmieren nicht geeignet.
Ballistol hat sich schon im zweiten Weltkrieg bewährt, allerdings mehr medizinisch als technisch, mehr als veraltet für technische Lösungen. Graphit hört sich vielleicht seltsam an, ist aber die erste Wahl (wird auch von namhaften Schlossherstellern empfohlen). Ist elektrisch leitend (egal in welche Richtung), wird deshalb auch für Erodierelektroden verwendet. Die mechanischen und elektrischen Komponenten im Zündschloß sind räumlich getrennt, würde anders auch schlecht funktionieren. Wenn die Leitfähigkeit des Schmiermittels eine Rolle für das Schloß spielen würde, dann würde ja der Zündschlüssel selbst einen Kurzen verursachen, abgesehen davon dürfte die Maschine niemals naß werden. |
Natürlich hat das Schloss selbst keinerlei el. Kontakt - die Schalteinheit ist ist vom Schloß getrennt und vollständig gekapselt - das sieht jeder der schon mal auf die MicroFiche gesehen hat oder es zerlegt hat - alle andere wäre ja Blödsinn.
Die einzige wirklich brauchbare Möglichkeit das zu reparieren, ist es herauszunehmen (Haltenieten ausbohren) und komplett zu zerlegen, zu reinigen und zu fetten. Das hilft dann wieder einige Jahre..... |
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