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Kauf GS 500 E Alltagsmotorrad lohnt noch ?
Hallo,
möchte mir eine GS 500 als Alltagsmotorrad für Weg zur Arbeit (ca. 10km ) kaufen und habe diese (siehe Link ) in meine Gegend gefunden. Ich weiss nicht, ob die hohe Kilometerleistung ein Problem ist und den Preis finde auch etwas zu hoch. Bitte um eure Hilfe ! http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/sh...e&pageNumber=2 |
pauschal kann das keiner sagen. aber schau dir das FAQ zum Motorradkauf hier im forum an und schau die Maschine genau an und fahre sie mal. Optisch wirkt sie auf den Bilder ganz gepflegt!
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aber der Preis !
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Sofern die Reifen nicht runter sind, ist der Preis OK.
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Lässt sich aus der Ferne schlecht beurteilen. Aber auf den Fotos sieht sie wirklich gut aus (von den fehlenden hinteren Blinkern mal abgesehen). In der Regel ist das besser gepflegte (und damit etwas teurere) Motorrad der bessere Kauf. Klar findest Du auch sicher ne preiswertere, aber da sind schnell mal ein paar Hunderter drin versenkt.
Anschauen fahren und vor Ort verhandeln, am besten noch einen erfahrenen Motorradfahrer mitnehmen. Gruß Ric |
Also die Bilder rechtfertigen auf jeden Fall einen Ortstermin, der Preis ist wenn der Zustand sich wie auf den Bildern darstellt denke ich ok, schau dir die Checkliste hier im Forum an, und prüfe das ganze vor Ort ab.
Auf den Bildern ist recht wenig Rost und ein sehr gutes Erscheinungsbild zu erkennen. Näheres siehst du aber wirklich nur vor Ort. |
glatt überlesen..
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dito, auch überlesen, kauf dir nen Roller:grinser2::grinser2:
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irgendwie fehlen die Blinker hinten ;-)
vll hatte der ein Gepäcksystem dran und die Blinker mit abgebaut |
nicht nur für den Weg zur Arbeit (deswegen kein Moped etc.), sondern auch mal 50 - 100 km Strecke am Stück.
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Nüchtern betrachtet ist ein Motorrad keine preisgünstige Alternative zu einem Pkw. Der relativ hohe Verschleiß, die teuren Ersatzteile, der relativ hohe Verbrauch und das begrenzte Platzangebot sind halt ungünstig.
Außerdem läuft ein Motorrad dann als 2.Fahrzeug, kostet also zusätzlich Geld. Außerdem ist man Wind und Wetter ausgesetzt und braucht Motorradkleidung ... So, jetzt mal die Vernunft außen vor gelassen, es macht viel mehr Spaß als Auto fahren. Ich denke, wenn man die 10 km nicht mit hohen Drehzahlen fährt, hält der Motor auch bei Kurzstreckenbetrieb. Der GS-Motor hält bei angemessener Pflege auch weit über 50000 km. Es gibt Exemplare mit mehr als 100000 km. Der Preis richtet sich nach Angebot und Nachfrage. Im Moment geht es wieder der neuen Saison zu, die Preise steigen daher auch wieder. Außerdem macht es keinen Sinn ein Motorrad aus der Nähe nicht zu kaufen weil eines 500 km weiter weg günstiger ist und dann für den Transport zu bezahlen. Wenn alle Verschleißteile gut sind, keine Schäden vorliegen usw. könnte man den Preis verschmerzen. Man muss sich das halt genau ansehen. Auf den Bildern sieht sie zumindest gut aus. Sogar der Aupuff ist noch schwarz. |
find doch das es eine preisgünstige Alternative zu meinen PKW ist (BMW 330i Gewindefahrwerk; Verbrauch in der Stadt 12-13l) und wer die Straßen in Dresden kennt, weiss wie sich die Querlenker und der Rest des Fahrwerks freuen.
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Kühlung bei Kälte und Kurzstrecken mindern?
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Hat jemand schon mal die Idee verfolgt, bei der GS die Fahrtwindkühlung bei Kälte und Kurzstrecke mittels irgendeiner Abschirmung zu mindern. Man könnte an den Rahmenzügen was anbringen oder den Zylinder einfach einwickeln, z.B. in zurechtgeschnittenen Teppichboden. Wenn man ein Ölthermometer hat, wäre das Risiko einer Überhitzung zu beherrschbar. |
naja, ich denke nicht das die Maßnahme auf 10 km was bringt.
Technisch zu lösen ist es auf jeden Fall, ne Blechplatte ein schrauben z.B. oder wer ne VVK fährt kann da was anschrauben. |
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Ich habe beim Verkäufer angefragt, Blinker fehlen auf Bild wegen Gepäcksystem und Reifen sind runter. Damit lohnt sich das nicht mehr für mich.
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Beim Fiesta kann ich aber auch auf gebrauchte Reifen zurückgreifen, was ich bei der GS nie tun würde. Der Fiesta braucht im Jahresmittel nur 1 Liter mehr als die GS. Das Baumarkt-Öl für den Fiesta kostet auch nur etwas mehr als die Hälfte bis zu 3/4 als das billige Polo-Öl und hält dafür doppelt so lange usw. Den Wertverlust rechne ich nicht. Weder beim Fiesta noch bei der GS ist der relevant. Die Gs hat schon seit 10 Jahren einen Wert von ca. 750 €. Und solange mein Fiesta läuft und TÜV bekommt, verkaufe ich den auch nicht. |
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Bisher keine auffälligkeiten. Fahre auf der Landstraße auch gerne mal etwas zügiger und drehe Sie auch etwas mehr z.B. beim Überholen. Wie gesagt Jedes Jahr Ölwechsel ansonnsten Garagen Motorrad und ab und an am WE mal ne tages Tour zwischen 200-300 km. |
@Berndy: aber Steuern und Versicherung sind für die Dose doch ein Vielfaches.
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und seit ca zwei Jahren zieh ich die Reifen mit einfachen Montiereisen selbst auf weshalb mich der Wechsel beider Reifen auch nur ca 150€ kostet ( der Gebrauchtkauf von Motorradreifen lohnt nicht wirklich ) nicht zu vergessen : die Versicherung kostet im Jahr lächerliche 28€ und die Steuer liegt bei schlappen 37 € jährlich da kommst du mit nem alten Fiesta unterm Strich auch nicht billiger , nicht mal wenn du dich alle zwei Jahre selbst unter die Karre legst und die Rostlöcher mit Kaugummi und Unterbodenschutz zuklebst |
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Das billigste Baumarktöl würde ich zwar nicht nehmen, aber bei allem meinen Suzukis habe ich das Öl auch noch nie unter 10000km gewechselt (und das war noch 5000km zu früh!). Die 6000km-Intervalle hat SUZUKI aus Sicherheitsgründen angegeben, aber nicht zur Sicherheit des Motors sondern zur Sicherheit so gut wie nie Gewährleistung leisten zu müssen....! Das haben sie bei einer Händlertagung in Wien bereits in den 80ern(!) sogar mal definitiv zugegeben.
Man darf aber auch zudem nicht vergessen das das 6000km-Intervall für die ganze Welt gilt - egal bei welchen klimatischen Bedingungen, egal welches ÖL oder welchen Sprit man im letzten Winkel der Erde bekommt........bei unseren Materialien und Bedingungen ist das nur glatte Resourcenverschwendung. Ich kenn auch keine Suzi die auf Grund des Öls verreckt wäre, ausser es war keines mehr da oder jemand meinte das billigste vom billigsten einfüllen zu müssen.... |
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Das Problem bei sehr billigen Ölen liegt darin, daß sie keine großen Schergeschwindigkeiten aushalten - es kann zum Abriss des Schmierfilms bei hohen Drehzahlen kommen. Das mögen Gleitlager nicht allzu gerne........
Diese Öle mögen für KFZ mit moderaten Drehzahlen durchaus gehen, aber bei einem Motor der 11000rpm erreicht ist das nicht ungefährlich..... Wenn du deine GS allerdings immer nur im Drehzahlkeller bewegst, wird sie es villeicht auch überleben...... (und die rutschende Kupplung wirst du so wohl auch nicht merken.... ;) ) Was auch nicht unterschätzt werden soll, ist zudem die Fähigkeit des Öls Fremdstoffe, wie z.B. Wasser, Russpartikel, Verbrennungsrückstände, etc. zu binden. Das lässt bei Billigstölen auch oft zu wünschen übrig und führt dadurch zu stärkerem Verschleiss. Meiner Erfahrung nach liegt man ab den günstigsten Ölen, die z.B. bei Tante Louis erhältlich sind, für die GS auf jeden Fall bereits auf der sicheren Seite - und diese Öle sind bereits sehr günstig...... @chaos: Meistens die KW/Pleuelzapfen-Gleitlager! Und in einem Fall die Trochoide der Ölpumpe....wobei sich das nicht ganz eindeutig zuordnen ließ (er hatte möglicherweise irrtümlich ein Spindelöl nachgefüllt.....)! |
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