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Defekte Lagerschale und mehr...
Beim Fahren ist mir mal der Gang bei Vollgas "rausgesprungen" dadurch habe ich leicht die GS überdreht. Seit dem machte sie ein "klackendes" Geräusch. Weiters hat die Leistung des Motors abgenonne, im Stand lief sie nur auf einem Zylinder. Ich bin weiter gefahren ( :motz: ), mit dem Ergebniss, dass der Motor nach 20 km blockiert hat.
Ich habe den Motor zerlegt und die Ursache der Blockierung (Zerfetzte Lagerschale) behoben. Alles wieder zusammengebaut und eingestellt. Kolben und Zylinder bewegen sich bei ausgebauten Zylinderkopf einwandfrei. Ich habe jetzt den Motor per Hand gedreht, und festgestellt, dass der Motor bei einen Widerstand beim oberen Totpunkt des Linken Zylinders verursacht. (Bei jedem Zweiten genauer gesagt). Kann es sein, dass der Kolben am Ventil Ansteht? Kann sich die Nockenwellen Einstellung beim Überdrehen verstellen? Ich habe nun Angst, dass Anstarten des Motors das gleiche Problem mit den Lagerschalen ergibt. |
welche lagerschale soll denn da blockiert haben? die sollte eigentlich nicht durch kurzes überdrehen zerfetzen und alles blockieren.
die ventilfedern der gs sind zu träge für hohe drehzahlen. es ist schon möglich, dass bei dir ein ventil kontakt mit dem kolben hatte und nun verbogen ist. check mal das ventilspiel. beträgt es bei einem ventil plötzlich drei vier zehntel weißte bescheid. steuerzeiten verstellen sich nicht beim überdrehen, wohl aber wenn du den zylinderkopf abnimmst. stimmen die zu 100%? |
So solltest du den Motor auf keinen Fall starten.
Da hast du die Kurbelwelle in einer falschen Stellung eingebaut. |
Welche Lagerschale soll denn da "zerfetzt" gewesen sein? Doch an der Kurbelwelle, oder?
Ich finds verwunderlich, einen Pleuellagerdefekt durch den Tausch von Lagerschalen beheben zu wollen. Bei mir hatte der Hubzapfen mit dem Lagerschaden selber erhebliche Beschädigungen davongetragen (überhitzung, Materialabtrag), da wäre mit einem simplen Pleuellager-ersatz genau garnix besser geworden. Cherry |
Kurbel- und Ausgleichswelle nicht ausgebaut. Nockenwellenanordnung passt.
Hubzapfen war OK, wurde trotzdem getauscht (vorsichtshalber) |
also wars das pleullager?
und du willst uns erzählen, dass der motor durch ein defektes pleullager blockiert? das glaub ich nicht :grinser2: |
das realisier ich ja jetzt erst....
hupzapfen getauscht ohne kurbelwelle auszubauen? :kuku: also sorry wenn ich wie ein idiot rüberkomme, aber entweder seh ich nicht durch oder jmd anderes... |
nö bin auch gerade OFF,
@spider... kannst du vielleicht mal genau schreiben, was gemacht wurde? |
Alles etwas komisch, wie tauscht man Lager ohne die Wellen auszubauen?
Und wenn ich das richtig verstehe, dann dreht der Motor und wird bei jeder zweiten Umdrehung schwergängig, oder blockiert ganz? Wenn du den Motor überdreht hast, wie hast du dann die Brennräume und die Ventile geprüft, ohne den Kopf zu demontieren? |
Zitat:
würd mich nicht wundern wenn er es geschafft hat ein ventil krumm zu machen, ohne das es gleich bricht ;) @spider hast du beim überdrehen ein deutlisches schlagen der ventile auf die sitze gehört? |
Wenn du den Motor von Hand durchdrehst, und die Kerzen drin sind, dann merkst du die Kompression ganz deutlich im Schlüssel, das ist aber normal, daher die Frage ob der Motor richtig stehen bleibt, oder nur schwer und dann wieder leicht geht......
Aber nachvollziehen kann ich das ganze auch nicht. edit: ich hatte mal nen GS Motor der hatte 14 Bar Kompression, da hattest du wirklich Probleme den Motor von Hand zu drehen wenn der kalt war, aber gerannt ist der wie wild. bzw. er rennt immer noch |
Überdreht: alls der Gang rausgesprungen war, hat der drehzahlmesser voll ausgeschlagen...
Durchs abziehen des Zündkabels von der kerze habe ich festgestellt, dass dieser eine Zylinder nicht läuft... Blockiert hat der Motor bei 10km/h auf schotterstrasse... habe zuerst Zylinderkopf und Zylinder ausgebaut. Dadurch habe ich festgestellt, dass sich das pleul nicht auf der kurbelwelle bewegen lässt. Kurbelwellengehäuse abgenommen (von unten) dadurch hatte ich freien zugang zur kurbelwelle und mußte sie nicht rausnehmen. Natürlich habe ich die kerzen zum probieren rausgenommen ... |
Zitat:
Aber das wäre sehr plausibel, und würde vieles erklären... Muss ich heute die ventile vermessen |
Zitat:
Punkt2: wie genau hast du jetzt den defekten Hubzapfen der Kurbelwelle repariert, wenn du die KuWe nicht ausgebaut hast? Normalerweise muß da entweder aufgeschweißt und auf passendes Maß geschliffen werden, oder das fehlerhafte Material runter und dann mit Übermaß-Lagerschalen. Wie du das bei eingebauter Kurbelwelle hinbekommen haben willst ist mir ein Rätsel. Cherry |
Also wenn du die Kurbelwelle nicht raus genommen hast, wie hast du die denn dann schleifen lassen?
Ich meine wenn das Lager frist, dann legt man doch nicht einfach neue Schalen drauf und fährt weiter, das hält doch nicht, da muss man erst die Lauffläche richten lassen, und ein Übermaßlager nehmen. |
Lagerschale hat sich seitlich zwischen pleu und KuWe verkeilt (stelle heute ein bild rein) ==> KEIN Schaden am Hubzapfen der KuWe oder Pleu. War fehler von mir, habe mit dem Zapfen am Kolben verwechselt.
KuWe und Pleu wurden vermessen und sind innerhalb der Toleranzen (lt. Reparatur-Anleitung-Buch) Sie hat kein Spiel und ist leicht beweglich (genauso wie die andere) |
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Es ist nach meinem bisherigen Erfahrungen absolut unglaubwürdig, daß sich eine Lagerschale so "zerfetzt", da sie den Motor zum Blockieren bringt. Alleine schonmal, daß die Lagerschale überhaupt aus dem Pleuelauge rauskommt und sich zwischen KuWe und Pleuel verklemmen kann ist jenseits meiner Vorstellungskraft. Dafür ist doch eigentlich garkein Platz da. Meine kaputte Lagerschalen sind brav dort geblieben, wo sie hingehörten, obwohl sie mächtig aufgerieben wurden und am Ende kaum noch vorhanden waren. Auf das Foto bin ich wirklich mal gespannt. Cherry |
so langsam glaube ich wir reden von verschiedenen Bauteilen, bei der GS geht immer das linke Lager fliegen, scheint Konstruktionsbedingt mehr belastet zu sein als das Rechte. Aber wenn es kaputt geht, dann Richtig, wenn sich die Schalen im intakten Zustand übereinander schieben lassen, dann stimmt da grundlegend was nicht. Abgesehen davon, wenn der Motor läuft dabei, würde es die Bolzen der Haltebacken sprengen....
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Hier das Bild der defekten Lagerschale.
Anhang 10887 Ich habe jetzt die befestigungschrauben der Nockenwelle gelockert, Vergaser seitig. Jetzt habe ich keinen Wiederstand mehr. Es liegt also an den Ventilen :( Ich wäre für jede hilfreiche Antwort sehr dankbar |
also, dass was ich da sehe hat mit sicherheit keinen motorklemmer verursacht.
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ich hab schon viele Lagerschäden gesehen, aber so eine Schale nicht, kannst du die bitte mal nebeneinander legen, und von oben einfach drauf knipsen?
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