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GFK Fiberglas
Hallo GS-Team,
hatte mir jetzt für Ende der Saison vorgenommen ein wenig mit GFK bzw Fiberglas herumzubasteln. Leider hab ich niemanden in meinen Bekanntenkreis der mit sowas schonmal wirklich zu tun hatte und in Google etc. hab ich zwar ein paar Sachen gefunden aber nicht so das wirkliche. Jetzt dachte ich bei uns in Forum wird sicher jemand zu dem Thema was gepostet haben, doch blöderweise bringt mir die Suchfunktion keine wirklichen ergebnisse:-?... Bin ich vlt einfach zu blöd zum suchen? oder hat jemand von euch (sicherlich) damit schon erfahrungen gesammelt? LG Phil |
http://forum.gs-500.de/search.php?searchid=513717
Kommt drauf an, was du machen willst.
Es gibt da zig verschiedene Möglichkeiten was verkehrt zu machen. Wenn du nach so etwas suchst, ist es hilfreich auch nach Fachbegriffen zu suchen, z.B. Laminieren, tempern, Glasfaser, Glasgewebe, Polyesther-, Epoxid- Harz ... oder nach Sachen, die du herstellen oder umbauen willst. Bestimmt hat sich da schon jemand versucht. http://forum.gs-500.de/search.php?searchid=513717 http://www.google.de/#sclient=psy-ab...w=1024&bih=600 Es gibt auch Anleitungen in Buch- oder Broschürenform und online natürlich auch, man muss sie nur finden. Ein paar Tipps kann ich dir auch geben, dazu müsste man aber wissen, was du machen willst. Das fängt schon mit der Auswahl des Glasgewebes/Glasmatten an und hört beim Harz noch lange nicht auf. Ich würde nur Glasgewebe und Epoxid-Harz verwenden. Polyesther-Harz fühlt sich an der Oberfläche immer klebrig an, neigt zur Blasenbildung, wird beim Polymerisieren sehr heiß, ist schwer, stinkt usw. Glasmatten bieten keine so gute Festigkeit wie Gewebe. Teile aus Glasmatten brechen sehr viel schneller und müssen sehr viel dicker und schwerer gebaut werden. Wenn du über eine Positiv- oder in einer Negativ-Form laminierts, brauchst du auch ein Trennmittel, sonst geht dein Bauteil eine unlösbare Verbindung mit der Form ein. Wenn du das mit einer Verlustform (die wird eh weggeworfen) machst, ist das nicht dramatisch, musst sie halt nur wegen des Gewichts aus dem Bauteil entfernen. Hartschäume bieten sich da an, die kann man leicht herausbrechen und teilweise auch mit Lösungsmitteln herauswaschen. Die Wahl des Trennmittels richtet sich auch nach dem verwendeten Harz. Da sollte man sich auf die Vorgaben des Herstellers verlassen. Gesundheitsfördernd ist der Umgang mit diesen Chemikalien aber nicht. |
Hei Berndy,
also ich würde gern meinen "bugspoiler" ein wenig verlängern. ich habs mal so ein wenig skizziert :P http://picupload.org/i/8ba0556adb2c.png |
Du musst bedenken, dass alle Fahrzeugteile aus Kunststoff und anderen Materialien auf ihre Verkehrstauglichkeit hin geprüft werden müssen.
Die Prüfstellen verlangen mindestens ein Materialgutachten. D.h. du müsstest zuerst Vergleichsproben bei einem anerkannten Prüflabor abgeben, die dann auf ihre Eigenschaften (Entflammbarkeit, Splitterneigung, Bruchverhalten...) hin geprüft werden. Dann mit dem Gutachten zur Prüfstelle gehen ... Solche Prüfungen kosten natürlich Geld, das Geld dessen, der die Prüfungen in Auftrag gibt, also deines. Vorher mit dem TÜV/DEKRA o.ä., die es abnehmen müssen, absprechen. Wenn du mit dem Teil weiterhin im öffentlichen Straßenverkehr fahren willst, lass es. Es ist der Mühe und des Ärgers nicht wert. Viele Prüfstellen nehmen Eigenbauten gar nicht mehr ab. Also muss man zuerst eine finden, die das noch macht... Was anderes ist es bei Zubehörteilen, die ohne Werkzeug montiert bzw. demontiert werden können. Die werden oftmals nur als Ladung gewertet. Da kann man sowas selbst machen. Z.B. Sitzbankabdeckungen usw. |
gute Infos und gute Ware:
http://www.r-g.de/ Finger Weg von günstigen Harzen, da wirst du dich nur ärgern... |
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