![]() |
Wenn es nicht der Benzinhahn ist...
...was dann?
Ich hatte letztes Jahr vor Saisonende das Problem, dass meine GS mit der Benzinhahnstellung "on" und auch bei "res" bei konstant 120 km/h nach etwa 2, 3 Minuten anfing zu ruckeln und schließlich ging die Maschine sogar aus. Nur in Stellung "pri" konnte ich normal fahren. Ich hab den Benzinhahn getauscht, das war Ende Februar. Bin seitdem etwa 300km gefahren, da war alles mit Stellung "on" in Ordnung. Nun auf einmal ist der Fehler wieder da! Ich fahre 120 km/h, die Maschine ruckelt. Ich stelle aus "res", ruckeln bleibt! Ich stelle auf "pri", ich kann fahren. Das komische ist, dass der Fehler neuerdings nicht immer auftritt. Den Fehler hatte ich letztes Mal mit halbem Tank bei 7°C Außentemperatur. Am gleichen Tag zum Nachmittag bei 20°C hatte ich den Fehler weg, hatte dann aber auch noch 5 Liter nachgetankt weil ich nicht wusste, ob es auf Stellung "pri" ohne Reserve bis nach Hause reichen würde. Hab eben noch keinen Vergleich. Wer hat jetzt noch eine Idee? Danke. |
Hast du einen neuen Benzinhahn verbaut? Wenn gebraucht kann er auch hin sein.
Vllt ist dein Unterdruckschlauch..lose..ab..porös. .verstopft oder sonst irgendwas. |
Ja klar. Ganz neuer Benzinhahn.
Der alte wurde übrigens seinerzeit mal von einer Fachwerkstatt ausgebaut und gereinigt. Er sah noch gut aus, deswegen hatte die Werkstatt gemeint, dass der Fehler nicht vom Benzinhahn kommen kann. Bei der Probefahrt war es wohl auch OK, bei meiner Heimfahrt von der Werkstatt für etwa 10km auch, dann aber war der Fehler wieder da. Hab dann in Eigeninitiative hier im Forum gelesen, den Fehler mit dem Hahn gefunden und dann eben einen ganz neuen Hahn verbaut. Und nun ist der Fehler trotzdem wieder da. :motz: |
Vielleicht die Tankentlüftung.
Zischt es manchmal, wenn du den Tankdeckel öffnest? |
Nein, zischen tut es nicht.
Die Idee mit der Tankentlüftung hatte die Werkstatt auch. Auf deren Anraten hin hab ich im Herbst letzten Jahres noch mit dem alten Hahn eine Fahrt mit offenem Tankdeckel gemacht. Ergebnis das gleiche: Mit "on" oder "res" stockt die Maschine, mit "pri" lief sie. Dann meinte die Werkstatt, ich solle eben doch für den Wechsel reinkommen. Hab es dann aber (weil die Werkstatt eben auch weiter weg ist) lieber selber gemacht. Sah ja auch zuerst gut aus. Naja, bis jetzt. :? |
Verfahre einfach mal nach dem Ausschlussverfahren. ;-)
Geh die Schläuche durch - kontrollier sie auf verstopfung und knicke etc. und Tausch sie präventiv, wenn sie porös sind. Bei deiner Fehlerbeschreibung kommt allerdings bloß der Unterdruck Schlauch in Frage. Ist der i.o., kontrollier den Vergaser und eine Reinigung schadet nie ;-) Ansonsten kontrollier präventiv den tank auf Rost etc - hier spackt die membrane auch gerne rum. Gruß Chouse |
Daran hatte ich auch schon gedacht. Einen Schlauch haben wir beim Wechsel des Benzinhahn sowieso machen müssen. Der hatte einen Riss beim Abziehen bekommen. Pech.
Da hätte es nahe gelegen, gleich die anderen Schläuche mit zu machen. Welcher ist denn der Unterdruckschlauch? Der kleine dünne? Dann würde ich den mal als allererstes tauschen. |
Die meisten GS haben noch die original Schläuche dran. Da lohnt es sich auf jeden Fall zu wechseln, wenn so ein Schlauch 20 Jahre alt ist ;-)
Die schlauchführung findest du hier am besten. Ja, der dünne ist der Unterdruckschlauch =) Edit: in dem Bild ist er der Schlauch 'E'. |
Ich glaube das hab ich auch schon x-mal geschrieben......also nochmal:
Bei manchen GS-Benzinhahnkombinationen kann es vorkommen, das der Unterdruck nicht reicht um den Benzinhahn beim Gasgeben offen zu halten, da hier der Unterdruck kurzzeitig absinkt - das ist einfach eine saublöde Toleranzüberschneidung, an der meist eine winzig zu starke Membranfeder im Hahn schuld ist. Manchmal kann es auch an einer schlechten Tankentlüftung liegen. Man kann folgendes Versuchen: 1. Eine 2. Vakuumleitung über ein Y-Stück am Hahn anzuschließen. Allerding müssen dann in den Schlauch zu/von jedem Vergaser je eine festsitzende Wurmschraube (Madenschraube) mit mind. 3cm Länge eingedreht werden - sonst beeinflussen sich die Vergaser gegenseitig. Die Madenschraube drosselt den pulsierenden Luftstrom ausreichend. 2. Die Feder etwas kürzen - ist aber eine heikle Sache...... 3. Hahn auf mechanisch umbauen - ist meiner Meinung nach nicht der Sinn der Sache... 4. Elektrischen Benzinhan einbauen (was für Feinspitze - ist aber Bastelarbeit) oder gleich eine Beschleunigerpumpe......hehe! |
Also was du schreibst lieber Harry stimmt mich natürlich mit Sorge.
Solchen Aufwand betreibe ich nicht, dafür hab ich zu sehr 2 linke Hände. Wohl aber den Unterdruckschlauch hab ich mir vorgenommen. Der sah wirklich nicht mehr schön aus und ist, wenn ihn biegt, schon ein bisserl porös. Hab diesen getauscht und bin seit dem fast 300km gefahren. Auch morgens. Bislang, toi-toi-toi, Fehler nicht mehr aufgetaucht. Hoffen wir das Beste! :grinser2: Danke! |
Villeicht wars das - wäre dir zu wünschen....
Wenn nicht: Variante 1 liest sich ärger als es ist.....das ist ganz einfach und schnell gemacht.... |
| Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 04:15:52 Uhr. |
Powered by vBulletin® Version 3.8.9 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2026, vBulletin Solutions, Inc.