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gs500 Zylinder auf gs450
hi,
gruß an alle erstmal und nun,... mir ist eine gs450 zugeflogen welche am zylinderfuß öl verliert. meine Überlegung war, ob sich nicht gleich ein gs500 Zylinder aufbauen ließ, vielleicht sogar mit kopf. soweit ich mich belesen hab ist die gs500 wohl über die Vergaser gedrosselt und nicht wie die gs450 über die Nockenwellen.ein weiterer möglicher Vorteil. meine frage also, hat jemand einen gs500 Zylinder liegen an dem er mir den Durchmesser der laufbuchse ausmessen könnte dort wo diese in das Gehäuse reicht? gruß frank |
Kopf geht nicht , da die Auspuffabgänge des GS500-Zylinders genau auf die Rahmenunterzüge der GS450 rausgehen.....
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danke AmigaHarry
Fotos von Kopf lassen das erahnen. die Laufbuchse hat einen Durchmesser von 78,8mm ,damit wären 74er Kolben auch kein Problem, sollten der Durchmesser des Kolben- bolzens und die kompressionshöhe der 450 und 500 gs-Kolben identisch sein. die verbaute Einlassnockenwelle hat etwa 36mm am Nockenberg (im eingebauten Zustand gemessen) und wäre damit wohl eine 45ps Welle!? ich hab noch eine liegen die mißt nur 33,6mm. trotzdem ist der Motor gedrosselt. ist es möglich, daß die's über die Glasschieber gemacht wurde, die scheinen mir mit 55,5mm recht lang ? |
Kolbenbodenform kann ich adhoc jetzt nicht sagen, meine mich aber zu erinnern das die zur GS500 unterschiedlich sind. Soweit ich weis hat die GS450 noch keinen MDCC-Brennraum, die 500er aber schon......
Kolbenlänge und Pleuelauge müssten aber ident sein - die GS 500 hat denselben Hub (56,6mm), nur mehr Bohrung...... Es gab bei der GS450 eine Drosselung auf 27PS mittels NW....... Vergaser: Wenn der Schieber den ganzen Ansaugquerschnitt freigibt, ist er nicht gedrosselt... |
ja so ist es,...
ich kann den Schieber mit dem Finger ganz verschwinden lassen. bei meinem Bj. wäre wohl ein Anschlag auf dem Schieber gewesen welcher aber nicht mehr vorhanden ist. wenn die Nockenwellen wie bei der gs500 eingebaut werden, der Pfeil des Zahnrades der einlassnockenwelle auf dem achtzehnten Stift liegen sollte, so hab ich möglicherweise den Grund für den Leistungsverlußt gefunden. die Einlass-nw wurde dann um einen zahn versetzt beim neunzehnten stift eingebaut. werd mir wohl doch mal ein Handbuch besorgen müssen, bei den Üblichen ist momentan aber nichts greifbar. kolben hab bestellt, mal sehen:-| |
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Arrgh! AUFPASSEN: Bei der GS450 gibts da eine Besonderheit:
Für Deutschland muss der Pleil auf dem 19 Stift sein - ABER NUR FÜR DAS DEUTSCHE MODELL!!! Für den Rest der Welt steht er am 18ten Stift!! Siehe Anhang! |
@triton: schon die Kompression gemessen?
Vielleicht liegt die magere Leistung ja an nem defekten Ventilsitz oder so... |
Glaube ich nicht -> ich fürchte die Einstellung auf den Stift 19 IST die damalige Drosselmethode in Deutschland....
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Ohne andere Nocken?
Das wäre doch mal ne angenehm günstige Methode der Entdrosselung ^^ |
Zitat:
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kann mich an eine mit besten teilen getunte gsx1100 martin erinnern, mit einem Zahn versatz sog die keinen Fisch vom Teller. Zitat:
Zitat:
im vergleich mit der zweiten (33,6mm) sollte das dann die scharfe NW sein. um welchen betrag beide öffnen werd ich nochmal ausmessen. mir ist gerade aufgefallen, daß der Ventildeckel geschweißt wurde. daneben befindet sich noch ein Riss ich denke dort tritt das öl aus und nicht wie der Vorbesitzer meinte an der Fuß-oder Kopfdichtung. jetzt muß ich erstmal warten bis der neue Ventildeckel da ist. |
Bei der Kompression meinte ich eher die Absolutwerte.
Wenn die Kiste zB nur 9 bar drückt, braucht man sich über mangelnde Leistung nicht wundern. |
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den zylinder hab ich schon mal ausgebohrt.
ich hoffe das foto wird hochgeladen. |
tatsächlich hab ich den 0,02 spion nur schwer unter drei nocken
wegziehen können. möglich daß der vorbesitzer dichtungen selbst gewechselt hat ohne die shims zu ändern. kolben und ringe sind der laufleistung entsprechend. |
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mal die unterschiede der kolben.
links der gs450 kolben. man könnte denken, daß die ventiltaschen nachgearbeitet werden müßten. ich glaube aber das wird nicht nötig sein, ein wenig knete auf dem kolbenboden wird's zeigen. die laufbuchse hat nach dem ausbohren eine wandung von 2,5mm |
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ich hatte ja gebrauchte gs500 kolben gekauft, hätte ja sein können,
daß die sich nicht verwenden ließen. mit 73,930 lagen die noch gut in der toleranz. warum also was verschwenden. ich hab nur noch etwa hundert euro in neue ringe investiert. der zylinder wurde gestrahlt und gelackt und die kolben mit sechs hundertstel eingeschliffen. bleib noch der kopf. |
Zitat:
Grüße Chris |
Ich bin mir nicht sicher. Normalerweise stehen nationale Drosselmethoden nicht im Service-Manual. sondern in den jew. nationalen Addendums bzw. Händlermitteilungen. Insofern wäre dies dann eine große Ausnahme, es sei denn es wurde offiziell NUR diese Variante geliefert und keine andere (z.B nur die 27PS-Version).
Darauf deutet es allerdings hin, weil die 450er in Deutschland auch mit anderen NW ausgeliefert wurde (und zwar NUR in Deutschland), welche einen geringeren Ventilhub aufweisen: Einlass 5,5mm statt 8,5mm und Auslass: 5,5 statt 5,0mm. Zudem unterscheidet sich die Vergaserbedüsung erheblich vom Rest der Welt: Vergaserkennung 44120 statt 44100 Hauptdüse #112,5 statt #117,5 Hauptluftdüse #0,8 statt #0,6 Düsennadel Type 4F29-3 statt 4C3-3 Nadeldüse Y-2 statt Y-6 Leerlaufluftdüse #22,5 statt #17,5 Der Vergaser ist übrigends ein BS34SS (Slingshot). Es müsste daher möglich sein einen GS500 Vergaser ab der K4 anzupassen. Ich meine mich jetzt doch noch dunkel zu erinnern, das die GS450 in Deutschland über die NW gedrosselt war (ist ja schon lange her) - würde jedenfalls zu den technischen Daten passen. Die NW scheint man heute noch zu bekommen (in div. Webshops, wenns denn stimmt) - aber nur die mit dem größeren Hub. |
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