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krok 15.07.2017 09:41:23

TÜV durchgefallen - CO-Werte zu hoch
 
Hallo GSler,

bin leider heute mit meiner GS500e, BJ92 durch die Hauptuntersuchung gefallen, bzw. eigentlich durch die AU. Die Maximalwerte CO von 4,5 wurden mit 4,816 überschritten. Was meint ihr, war der TÜVLer da zu pingelig? Kann es sich um einen Messfehler handeln? Die Werte sind ja jetzt nicht exorbitant hoch.
Fahre meine GS regelmäßig, Luftfilter ist auch erst 3 Monate alt, hab n bisschen Öl im Luftfilterkasten. Vergaser wurde im letzten vor einem Jahr gespült, Standgas ist auf ca. 1200 U/min, gemessen hat der TÜVLer im Stand bei ca. 1250-1400.

Wie würdet ihr vorgehen?

a)TÜV erneut bei nem anderen Anbieter machen?
b)TÜV in einer Werkstatt machen
c)ggf. falls möglich nur die HU woanders machen?
d)versuchen das Problem des zu hohen CO-Ausstoßes in einer Werkstatt zu beheben?

An sich ging die HU sehr schnell, TÜVler wollte nicht mal ABEs für Lenker und Bremsscheibe sehen. Vermute dass der eher auf Autos spezialisiert ist?

seife 15.07.2017 09:54:13

Der TÜVer war nicht zu pingelig,
dein Wert ist exorbitant zu hoch.
Normal bei einer GS500E sind *deutlich* unter 1%.

Daß die Kiste überhaupt gescheit fährt, ist schon seltsam :???:

Merle 15.07.2017 10:18:05

Zitat:

Zitat von seife (Beitrag 589282)
Der TÜVer war nicht zu pingelig,
dein Wert ist exorbitant zu hoch.
Normal bei einer GS500E sind *deutlich* unter 1%.

Daß die Kiste überhaupt gescheit fährt, ist schon seltsam :???:

Dieses!

TheKiki 15.07.2017 13:00:35

Bei meiner letzten AU hat der Prüfer gesagt "... bleib mal locker, deine Kiste hat ja nicht mal´n Kat":kopfkratz2:
Dann war das Thema erledigt.:p

Kay73 15.07.2017 19:58:55

War das Moepp davor warmgefahren oder wurde mit kaltem Motor gemessen?

Saugwurmmensch 15.07.2017 20:05:54

Allein schon aus Kostengründen wieder bei der Prüfstelle aufschlagen.
Darauf achten, dass der Motor wirklich heiß ist. 10 Minuten stehen macht da schon nen Unterschied.

Dann packst du dir nen kleinen Schlitzbit ein und wenn der CO Wert noch zu hoch ist, drehst du die Leerlaufgemischregulierschrauben einfach mal ne halbe Umdrehung rein. Dann wird das Leerlaufgemisch magerer.


Ich würde vorheral das Leerlaufgemisch überprüfen (LLGRS bis zum.Anschlag reindrehen. Dabei die Umdrehungen zählen. Sollten ca 2 Umdrehungen sein) und ggfs auf 2 Umdrehungen Einstellen.

Nach bestandener HU dann nach Gehör einstellen (gibts ne FAQ zu)

berndy 15.07.2017 20:10:50

Du hattest doch Probleme mit dem Luftfilter mit zu großem Luftdurchsatz.

Hast du den noch?

Könnte sein, dass der für den TÜV geeignet ist.

Ansonsten würde ich mal versuchen die Leerlaufregulierschrauben in kleinen Schritten beidseitig in Richtung mager zu verstellen. Für 89-93 sollten es 2-1/4 Umdrehungen, von 94-... 1-7/8 sein. Das sind 45° weniger als 2 ganze Umdrehungen.

Meine 95er läuft mit 2 Umdrehungen bei 0,5 - 0,8 %CO. Der niedrige Wert mit neuem LuFi.

Mit 2 statt 2-1/4 Umdrehungen sollte auch der 92er Motor noch laufen. Wahrscheinlich tut er das auch noch mit 1-7/8 Umdrehungen.

Natürlich sollte der Choke auch vollständig herauszunehmen sein.

Wenn das nicht zum Ergebnis führt, könnte noch der Schwimmerstand zu hoch sein.

Es kann auch helfen eine längere Strecke mit hoher Geschwindigkeit zu fahren, damit die Ölkohle im Zylinder mal abbrennt.

krok 16.07.2017 14:25:26

@all

Vielen Dank schon mal für die Antworten. Ok, dann scheint der Wert ja doch ganz schön hoch zu sein. Mich hat nur geärgert, dass ich so knapp am zugelassenen Wert vorbeigeschrappt bin. Aber dann weist der hohe Wert ja auf generelle Probleme mit dem Vergaser hin. Jetzt müsste ich nur wissen ob der Vergaser gereinigt werden sollte oder nur eingestellt/synchronisiert werden muss. Hab für die Reinigung einen recht günstigen Anbieter gefunden:
http://www.vergaser-cleaner.de/

Ich bin mit der GS ca. 5km bis zum TÜV gefahren, auch teilweise über Autobahn, also war die Maschine "warm".

@Saugwurmmensch
Ich denke auch dass ich noch einmal zum selben TÜVer fahre. Das mit de, Bit ist ein guter Tip, aber lässt mich der TÜVler wirklich während der AU nochmal an meine Leerlaufgemischschraube um da rumzufummeln?

@berndy
Ja hatte die Probleme mit dem Luftfilter, der damals eingebaute war der falsche und nicht für die GS500 vorgesehen, nachdem ich mir vor ca. 3 Monaten einen Originalluftfilter von Suzuki geholt hatte, lief sie wieder rund.

Damui 16.07.2017 16:04:07

Ja, lassen die meisten TÜVler. War bei der Dekra mit meiner Bandit, und er hatte mich gefragt, ob ich wüsste, wie ich den Wert eingestellt bekomme. Durfte vor seinen Augen (auf seine Nachfrage sogar) den Wert einstellen, und danach auch wieder anpassen^^, sprich zurückstellen. Wenn du aber einen peniblen Prüfer hast....

Saugwurmmensch 16.07.2017 18:20:36

Kontrolliere erstmal die Einstellung. Vielleicht sind die Schrauben ja viel zu weit draußen.

gsmattis 17.07.2017 06:22:06

Zitat:

Zitat von krok (Beitrag 589316)
Ok, dann scheint der Wert ja doch ganz schön hoch zu sein. Mich hat nur geärgert, dass ich so knapp am zugelassenen Wert vorbeigeschrappt bin.

Naja, knapp vorbei wäre ne 4,55 gewesen, wenn der Kittel die Plakette verweigert hätte.

krok 17.07.2017 17:39:30

Hrhr, jaja ihr Schlaumeier :crazy:

Nur um noch einmal sicherzustellen, ihr meint die Leerlaufgemischschraube/Gemischregulierschraube, also jene, die eigentlich eine Werkseinstellung hat und laut Werkstatthandbuch nicht verstellt werden soll: https://ibb.co/miniSv

Oder habe ich was falsch verstanden? Da unten sind ja einige Schrauben, wie z.B. jene für Standgasregulierung. Lässt sich die Leerlaufgemischschraube auf diesem Foto erkennen?

https://ibb.co/hYbeZa

Oder hat jemand ein Foto von dieser irgendwo? Hab ehrlich gesagt ein bisschen Respekt davor am Vergaser rumzufummeln, vor allem wenn ich ähnliche Geschichten von diesem jungen Mann lese: https://www.motor-talk.de/forum/gemi...-t3871033.html

Wipf 17.07.2017 19:09:39

http://forum.gs-500.de/showthread.php?t=10261

Hi

Hier findest du alles was du wissen musst. In dem PDF

Grüsse

gsmattis 18.07.2017 05:47:20

Zitat:

Zitat von krok (Beitrag 589346)
Oder hat jemand ein Foto von dieser irgendwo? Hab ehrlich gesagt ein bisschen Respekt davor am Vergaser rumzufummeln, vor allem wenn ich ähnliche Geschichten von diesem jungen Mann lese: https://www.motor-talk.de/forum/gemi...-t3871033.html

Der Typ hat aber auch nur blind und blöd an irgendwelchen Schrauben gedreht ohne sich auch nur ein Stück damit beschäftigt zu haben. Kommt aber leider immer wieder vor, dass Leute ohne Ahnung ihr Mopped kaputtreparieren, "weil man mit der GS so schön Schrauben lernen kann". Dann ist das Kind oft schon in den Brunnen gefallen, weil alles verstellt ist.

3y3joe 18.07.2017 07:47:59

Zitat:

Zitat von krok (Beitrag 589316)
@all

Vielen Dank schon mal für die Antworten. Ok, dann scheint der Wert ja doch ganz schön hoch zu sein. Mich hat nur geärgert, dass ich so knapp am zugelassenen Wert vorbeigeschrappt bin. Aber dann weist der hohe Wert ja auf generelle Probleme mit dem Vergaser hin. Jetzt müsste ich nur wissen ob der Vergaser gereinigt werden sollte oder nur eingestellt/synchronisiert werden muss. Hab für die Reinigung einen recht günstigen Anbieter gefunden:
http://www.vergaser-cleaner.de/

Ich bin mit der GS ca. 5km bis zum TÜV gefahren, auch teilweise über Autobahn, also war die Maschine "warm".

@Saugwurmmensch
Ich denke auch dass ich noch einmal zum selben TÜVer fahre. Das mit de, Bit ist ein guter Tip, aber lässt mich der TÜVler wirklich während der AU nochmal an meine Leerlaufgemischschraube um da rumzufummeln?

@berndy
Ja hatte die Probleme mit dem Luftfilter, der damals eingebaute war der falsche und nicht für die GS500 vorgesehen, nachdem ich mir vor ca. 3 Monaten einen Originalluftfilter von Suzuki geholt hatte, lief sie wieder rund.

Sich mit der LL Gemischschraube auseinanderzusetzen ist sicher kein Fehler.
Aber wie die Vorredner schrieben, so um die 2 Umdrehungen raus und dann passt das mit dem Tüv immer. Der Rest ist dann persönliches Empfinden:)
Ich war unlängst mit ner kleinen Bandit dort, alles ok bis auf das CO....deutlich über 5 %....hatte die Versager raus gehabt und gereinigt.... und für mich hat sich das alles ok angefühlt....nur das Instrument war da anderer Meinung....
Der Freundliche hat natürlich die Plakette verweigert und gemeint ich müsse halt nochmal kommen....Nö hab ich gesagt, das machen wir ambulant:) und hab ihn um nen kleine Schlitzbit gebeten, und um Überlassung des Testers gebeten. Er hat dann einfach den nächsten Kunden bedient und mich machen lassen. Ist halt bei der Vielzylinder etwas pfriemeliger....
Dann kam er wieder vorbei und ich war bei 3,5. alles gut meinte er, nö hab ich gesagt, die muss unter 1,5 :)
Wenn man doch schon mal nen CO Tester zur Verfügung hat:)))
Und der genieale Nebeneffekt bei soner Aktion ist, dass Du dich als "Schrauber" outest. Die Freundlichen merken sich sowas. Und man kann sich auf Dauer sowas wie Schrauberbonus aufbauen. Sie schicken Sich dann nciht mehr mit jedem Scheiss gleich wieder nach Hause , sondern vertrauen u.U. darauf dass Du es trotzdem reparierst auch wenn Du die Plakette schon hast:)

TheKiki 18.07.2017 11:26:56

Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1)
Vielleicht hilft dir das weiter...:grinser:

RomanL 24.07.2017 14:34:40

Synchronität sollte man vor dem Verstellen der Schrauben auch noch mal prüfen! Ein geschleppter Zylinder versaut auch die CO-Bilanz, nicht so gravierend aber manchmal genau das Stückchen, was zum Bestehen fehlt.
Also immer in folgender Reihenfolge abstimmen:

1. Grundeinstellung beide Vergaser
2. Synchro
3. Nachstellen beider Vergaser auf einen gesunden Rundlauf UND sauberen Teillastübergang

Für 3. muß man dann iterativ die Leerlaufeinstellung und die LLGS justieren. Schritt 2 wird gern wegelassen wegen "lief doch vorher einandfrei". Manchmal lief sie aber schon "einwandfrei" mit 0,4bar Differenz :crafty:

Gruß
Roman

3y3joe 24.07.2017 14:55:18

Iterativ gefällt mir! :)
Und ja, genau so gehört das gemacht.
Bei mir hat es allerdings immer gut funktioniert wenn ich die Synchronität optisch über den Droselklappenspalt eingestellt habe, ( einfach begen das Licht halten und druchschauen und abschätzen, oder villeicht auch eine passende Fühlerlehre zu Hilfe nehmen) und nach dem Herrausdrehen der LL Gemischschrauben auf den Sollwert, die LL Drehzahl mit der Stellschraube zu korrigieren.

Gruß

Joe

AmigaHarry 24.07.2017 17:06:45

Zitat:

Zitat von krok (Beitrag 589316)
............
Ich bin mit der GS ca. 5km bis zum TÜV gefahren, auch teilweise über Autobahn, also war die Maschine "warm".

Damit ist sie wirklich nur warm - aber nicht heiß! Fahr mal das Dreifache und miss dann nochmal nach - sollte deutlich niederer werden.

M.D. 25.07.2017 08:39:00

Zustimm! Bin im Mai vor dem TÜV ne 20 Km Runde gefahren, der Prüfer hat auch gleich den CO wert gemessen, bevor er mit was anderem angefangen hat. Denke mal der war nicht dumm... 1,5% bei 1400 Umdrehungen. Kommentarlos für gut befunden.

Campino 25.07.2017 14:12:50

wenns knapp ist hilft ein hoch drehen der Leerlaufdrehzahl in der Regel... war an meiner GSXR (ich vermisse sie jetzt schon) genauso

geko4711 25.07.2017 21:41:48

Zitat:

Zitat von TheKiki (Beitrag 589371)
Vielleicht hilft dir das weiter...:grinser:

--> Post 16


Bei deinem Bild ist aber die links abgebildete Schwimmerkammer (es ist in Fahrtrichtung die rechte Kammer, da der Gaser hier in Fahrtrichtung verkehrt herum gezeigt wird) die von der falschen Seite! :no:
DasBild zeigt also 2 linke Kammern.

Beide Ablassschrauben zeigen richtigerweise nach außen :wink:

seife 26.07.2017 09:25:50

post#16 ist auch keine GS500E Vergaserbank sondern vermutlich die hälfte einer 4zylinderbank. Aber es ging vermutlich ums Prinzip.

krok 27.07.2017 20:53:38

Danke für alle Antworten! Ich kuck mir den Vergaser am Wochenende mal mit nem Kumpel an, der mehr Ahnung hat als ich. Halte euch auf dem Laufenden. Akut ist mir aufgefallen, dass meine GS seit ca. 1 Woche auch stark nach Benzin riecht, weiß nicht ob da vlt ein Zusammenhang mit den schlechten Abgaswerten ist.

geko4711 27.07.2017 22:07:22

Zitat:

Zitat von seife (Beitrag 589543)
post#16 ist auch keine GS500E Vergaserbank sondern vermutlich die hälfte einer 4zylinderbank. Aber es ging vermutlich ums Prinzip.

Jetzt, wo du es sagst :roll:

krok 04.08.2017 15:50:37

Für alle die es noch interessiert, habs bisher immer noch nicht geschafft (neuer Job und so) mir die Leerlaufgemischchraube anzukucken. Meine Werkstatt des Vertrauens meinte aber ich soll mal meinen Tank leer fahren und dann mit 100er Oktan volltanken. Tanke sonst immer Super und er meinte höhere Oktanzahl = besser. Dachte nicht dass das so einen Unterschied macht.

Jedenfalls soll ich nach dem Leerfahren und Tanken mal nächste Woche bei denen vorbeischauen und dann machen wir mal ne AU. Wenn die dann gute Werte hat, geben die mir gleich ein AU Protokoll und ich kann das dann beim TÜV zur Nachuntersuchung vorlegen. Wenn es nicht reicht und die Werte immer noch sch**** sind, spülen die mir den Vergaser und drehen an der Leerlaufgemischschraube (wenn die nicht verplombt ist). Das sollte dann passen.

Kann man das hier übrigens sehen, ob die Schraube verplombt ist?

https://ibb.co/feGdWa
Unterseite des Vergasers

berndy 04.08.2017 21:14:38

Wenn die Schrauben verplombt sind, ist da kein Loch, wo man einen Schraubendreher reinstecken könnte.

Zu dem Unsinn mit der Oktanzahl äußere ich mich nicht weiter.

Lies dir das durch und entscheide selbst:

https://de.wikipedia.org/wiki/Oktanzahl

Übrigens, der Motor der GS ist für Normalbenzin (ROZ 91) konstruiert. Was soll da 100 Oktan bringen?

M.D. 05.08.2017 10:04:41

Ganz einfach, im SuperPlus ist kein Bioethanol enthalten. Bringt im Falle des Fredstellers nix, hilft aber ungemein beim zB. Überwintern von Vergaserfahrzeugen. Mach ich seit Jahren im 1er Golf meiner Frau, und schwupp, gibts keine Probleme mehr!

krok 10.08.2017 17:21:05

Also am Sonntag 102er getankt, dann ne Menge gefahren und dann heute zur Werkstatt des Vertrauens eine AU gemacht, siehe da, Wert ist bei 3,74. Scheint also tatsächlich was gebracht zu haben. Hab ein Protokoll in die Hand gekriegt und werd damit am Samstag zum TÜV. Damit ist die Sache dann hoffentlich gegessen :-)

fw2842 10.08.2017 20:06:29

Zitat:

Zitat von krok (Beitrag 590060)
Also am Sonntag 102er getankt, dann ne Menge gefahren und dann heute zur Werkstatt des Vertrauens eine AU gemacht, siehe da, Wert ist bei 3,74. Scheint also tatsächlich was gebracht zu haben. Hab ein Protokoll in die Hand gekriegt und werd damit am Samstag zum TÜV. Damit ist die Sache dann hoffentlich gegessen :-)

Lag eher am warm fahren ;)

Kay73 10.08.2017 20:50:07

Deine Meinung. Ich halte den Alkohol- und Aromenanteil im Sprit durchaus nicht nur ursächlich für eine Zündunwilligkeit des Kraftstoffes nach Standzeit, sondern auch für eine unsaubere Verbrennung. Gerade bei unseren alten Vergasern.

Aber das ist nur meine Meinung.

gsmattis 11.08.2017 05:11:13

Ich denke auch, dass es am Warmfahren lag. Davon ab, 3,75% sind mMn deutlich zu hoch. Da ist noch Luft nach unten - deutlich!

krok 11.08.2017 08:22:12

Hej Jungs danke nochmal für die Antworten. Um ehrlich zu sein war der Weg, den ich gestern vor der Werkstatt zurückgelegt habe sehr kurz (4km). Werkstatt meinte auch, dass nach längerer fährt sich der Wert auch bei unter 3,0 einpendeln wird. Als ich vor 3 Wochen beim TÜV war, bin ich vorher etwas länger und über die Autobahn gefahren. Beide Situationen also in etwa gleich, besserer Sprit scheint aber zu besserem co-Ergebnis geführt zu haben. Würde die These von kay73 zumindest untermauern.

berndy 11.08.2017 12:02:39

Immer noch sehr fett.

krok 12.08.2017 15:49:22

Stimmt. Aber wenigstens seit heute morgen wieder TÜV:-) werd demnächst mal wieder eine schrauber-Session mit Kumpel initiieren, dann nehmen wir uns mal den Vergaser vor.

RomanL 15.08.2017 07:20:06

Na ja, der Alkohol im E10 ist eher förderlich für eine saubere Verbrennung, aber der Rest, aus dem das Gebräu gemacht wird, ist deutlich schlechter als das, was im Normalsuper steckt.
Bei einer Abstehprobe kann man das gern mal testen. Ich habe mehrere Kraftstoffe mal längere Zeit offen abdunsten lassen und die Rückstände dann auf Zündwilligkeit etc. untersucht. Ergebnis: Super 98 und E10 sind zwei komplett verschiedene Mischungen. Beim E10 dunstet der extrem zündwillige und sauber brennende Ethanolanteil ab - irgendwas unter 10% Volumenanteil, und dann bleibt eine ölige, rußend brennende Restflüssigkeit übrig. Beim VK 98 dunstet gut die Hälfte weg, und was übrig bleibt, das brennt auch leicht rußend aber deutlich besser als beim E10-Rest.

Wer also Schwierigkeiten mit dem CO hat, der sollte eher mal drüber nachdenken, sich VK 98 zu gönnen und dann 10-15% Ethanol aufzufüllen. Ist beim T2 und T3 Luftboxer auch gängige Praxis so - des CO wegen :crafty:
Fahren sollte man mit so einer Mixtur aber nicht zu lange, da die Brennraumtemperatur doch deutlich ansteigt, und die GS läuft ja eh schon an der Grenze des gerade noch erträglichen Magermix.

Gruß
Roman


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