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Wechsel der Bremsbeläge vorne
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Hallo zusammen ins Forum :wink2:
Meine Frau meldete mir bei ihrem Mopped (99'er GS500 - GM51B) kratzende und schleifende Geräusche an der vorderen Bremse. Boahh, das war dann auch wirklich Metall auf Metall - aber die entsprechenden Riefen auf der Bremsscheibe waren nur etwa 1,5 cm breit. Also neue Beläge bestellt und runter mit dem Sattel. Die Beläge sahen aber nicht schlecht aus (der Belag der neuen sind nur unwesentlich dicker) - der Übeltäter ist ein Halter bzw. die Führung (unten links auf dem Bild), der über die Beläge hinausragt und die Kratzer verursacht. Und jetzt bin ich raus, weil ich diese Art von Führung der Beläge bei meiner Honda nicht kenne. Wenn ich jetzt die neuen Beläge einbaue, wird dieser Halter wahrscheinlich gleich wieder anfangen zu schleifen... Hat jemand eine Idee, wo das Problem sein könnte? Wahrscheinlich stehe ich mit beiden Füssen auf der Leitung... Danke schon mal im Voraus und viele Grüsse Stefan |
Also erstmal zeig mal dieher Bremsscheibe, das ist schließlich deine Lebensversicherung. Und zu deinem Problem säuber mal alles fette die Führung und schau ob die Kolben rausgehen. Sonst sind deine Kolben verbacken und du schleifst wieder mit dem Halter.
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Damit hat es wohl kaum zu tun - denn dann würde sie gar nicht bremsen.
Bitte mach ein Foto ohne die Beläge. Sind dahinter die Kunststofflagerpropfen verbaut? Schaut für mich nämlich nicht so aus...... |
Hallo zusammen und erstmal vielen Dank für die Antworten!
Ich werd' die Bremsen mal zerlegen, Bremsenreiniger zum Einsatz bringen und schauen, ob die Kolben einwandfrei ihre Arbeit verrichten - Bilder werden dann nachgereicht. Die Bremsscheibe ist noch in Ordnung, das Schleifen hat meine Frau gleich gemerkt und ist unmittelbar heimgefahren. Die Fahrtstrecke mit dem Geschleife waren etwa 300 Meter. So wie es aussieht, wurden die Beläge noch nie gewechselt - die Maschine hatte beim Kauf vor 2 Jahren gerade mal 6.000 km gelaufen. Gruß Stefan |
Habe gerade gesehen das deine Bj99 ist - damit hat sie schon die neuere Bremse (beide Bremszylinder sind gleich groß - bitte prüfen ob wirklich diese Type verbaut ist). Diese hat die Kunststoffeinsätze nicht mehr. Dennoch ist das seltsam. Theoretisch gibts da nur 2 Möglichkeiten: Der Sattel kann gegenüber der Fixierplatte nicht gleiten (festgefressen), wodurch der aussenseitige Belag immer voll in den Sitz gedrückt wird, oder die Beläge sind falsch (eher unwarscheinlich). Bitte miss dennoch auch einmal die Dicke der Bremsbelagsplatten. Es gibt keine weitere Möglichkeit die Beläge zu distanzieren - das muss genau passen - d.h. die Anschläge fluchten bei korrekter Montage in der Höhe mit der Bremsbelagträgerplatte........
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Anbei noch eine Explosionszeichnung des Sattels zum besseren Verständnis....
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Wenn ich mich an die Bremse richtig erinnere- solch Teil hatte ich NIE da.
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Hallo und erstmal Danke für die vielen Ideen und Antworten (und auch die hilfreiche Explosionszeichnung!),
wie angekündigt habe ich die Bremse mal weiter zerwurschtelt und das mit ein paar Bildern dokumentiert. Wie auf dem letzten Bild zu sehen, habe ich diie Aufnahme mal an die Halterung an der Gabel angeschraubt. Beim Raddrehen dann leider das gleiche Ergebnis: Die schleifende "Nase" schleift munter weiter an der Bremsscheibe. Ich befürchte fast, dass der Vorderbau wohl irgendwann mal einen Schlag abbekommen hat und dass das jetzt zum Tragen kommt. Oder hat jemand eine andere Idee? Danke und viele Grüsse Stefan |
Schraub mal die Klemmung der Achse los und tauch die Gabel paar mal ein. Vielleicht wurde die Achse nicht richtig montiert und zieht nun das Rohr rüber?
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Hmmm, das könnte fast nach nem' Plan klingen - vor etwa 300 Kilometern wurden die Simmeringe gewechselt (von einer Fachwerkstatt, aber was ist heute schon vom Fach:-?). Könnte das ggfls. eine Ursache sein?
Gruß Stefan |
Möglich ist alles.
Guck und vergleich mal auf bike-parts-suz.de die Zeichnung vom Vorderrad und seinen Distanzen. Vielleicht ist da auch was falsch* zusammengesteckt. *oder irgendein Teil wurde verlegt und eins aus der Grabbelkiste "ach, wird schon passen"... genommen |
Gabel entspannen:
Radachse lösen, Klemmschraube der Buchse im rechten Gabelfuß lösen, Gabelstabilisator lösen, untere Gabelbrückenschrauben lösen. Motorrad vorwärts gegen eine Wand rollen und (ohne die Bremse zu benutzen) ein paar Mal kräftig einfedern. Dann von oben nach unten die Klemmungen wieder festziehen. Die Klemmschraube am rechten Gabelfuß als letztes. |
Doppelpost
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Entweder ist das Rad zu weit rechts, der Bremssattelträger zu weit links, oder die Bremsscheibe zu weit rechts.
Rad zu weit rechts geht eigentlich nur, wenn die Distanz rechts auf der Achse nicht da ist, zu kurz ist, oder das Radlager sich schon lange verabschiedet hat. Bremscheibe zu weit rechts, wenn alles andere paßt, kann sein, wenn es eine falsche Bremsscheibe ist. Keine Ahnung, von welchen Modellen da was passen kann, der Versatz zwischen Anlagefläche an Rad zu Bremsscheibe direkt (Außenring) stimmt dann nicht. (So verdreckte Anlagefläche am Rad kann ich mir bei der Bremsscheibenmontage nicht vorstellen, damit wäre die Bremsscheibe aber auch zu weit rechts.) Bremssattelträger zu weit links geht auch noch als Ursache. Bei der Montage fälschlicherweise Unterlegscheiben zwischen Gabelholm und Bremssattelträger wäre das verrückteste, möglich ist aber auch schon Schmutz an der Anlagefläche am Gabelholm, bevor der Bremssattelträger montiert wurde. Wenn das vor dem Wechsel der Gabeldichtringe nicht war, dann hat das die Werkstatt zu beheben. Ohne Mehrkosten für Dich. |
Würde, damit es noch besser geht, die Hülse demontieren, schön sauber machen und fetten. Dann wieder rein und weiter mit SWM Anweisungen.
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Erstmal ein herzliches Dankeschön für die vielen zielführenden Antworten :anbet:
Leider komme ich erst am kommenden Wochenende dazu, mich um die Maschine zu kümmern - und werde mich dabei mal an dem orientieren, auf was Ihr hingewiesen habt. Ich werde nachberichten... Viele Grüsse Stefan |
Hallo zusammen ins Forum,
leider kam ich erst jetzt dazu, mich um das Problem zu kümmern :neutral: Danke für alle Tipps, der Fehler ist dank dieser gefunden. Lösen der Achsmuttern, das Mopped an die Wand fahren (und das nciht nur sprichwörtlich) und die Federn mehrfach eintauchen. Dann die Achse wieder zusammengeschraubt und siehe da - passt, nichts rappelt, quietscht oder schleift :) Viele Grüsse Stefan |
Dann kannst die Werkstatt verklagen..... warn Witz, bin ja kein Anwalt.
Kannst sie aber im Freundeskreis empfehlen :hammer: |
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