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Wo bekommt man noch eine passende Bleibatterie?
Tach auch!
Da ich inzwischen mitbekommen habe, dass eher die klassischen Bleibatterien empfohlen werden statt der modernen Gel-Batterien, würde ich mir gerne eine bestellen. Doch gerade Louis hat nur noch Gel im Angebot. Wo besorgt Ihr aktuell die Batterien und auf was muss ich achten? |
Das wird schwer. In meinem Umkreis beispielsweise führt keine Firma mehr eine befüllbare Bleibatterie für KFZ. Einige Batteriehersteller bauen solche gleich gar nicht mehr und verkaufen, wenn überhaupt, nur noch Lagerbestände ab.
Vielleicht findest du noch eine kleine Werkstatt, die was hat. Was stört dich denn an den (besseren) GEL? Ich würde mir jedenfalls keine alte Säuretype mehr einbauen. Die GEL halten inzwischen auch die antiquierten Laderegler unserer Suzies aus und haben eine weit bessere Kaltstartleistung. |
OK, das ist natürlich ein Argument, das ich so noch nicht gelesen habe. Genau die Laderegler waren das Argument für die alten Blei Batterien. Gut zu wissen, dass es mit Gel keine Probleme mehr gibt. Dann kann ich ja was ordentliches modernes kaufen.
Die aktuell verbaute wird dann für die LED-Strahler in der Garage herhalten müssen. Garage ohne Stromanschluss ist suboptimal. |
Du kannst auch eine AGM oder eine vorgefüllte, verschlossene Blei-Säure-Batterie nehmen, wenn es die für die GS gibt.
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Zitat:
Ja, die gibt es. Seife hat da, glaube ich, eine drin.IIch weiß nur den Typ nicht. |
Type ist durch YUASA-Code definiert (gilt für alle Hersteller) = YB12AL-A.
Ich rate dir nicht die billigsten aber auch nicht die teuersten zu kaufen. Im obersten Preissegment steigt nur mehr die Kaltstartleistung - das ist bei der kleinen GS unnötig. Mit 80-100EUR bist du gut dabei. Der Hersteller ist im Grunde egal, da es nur mehr 4 Fabriken weltweit gibt, die Akkus herstellen. Davon sind 2 in China. Jetzt rate wo die Typen um 40-60Eur herkommen..... |
Das wäre doch etwas für die FAQ: Welche Batterie und warum, was muss man beim Kauf beachten etc...
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Die Batteie ist genau spezifiziert - da gibts nichts zu beachten. Heute erhältlich sind GEL/AGM-Typen und LiFePo-Typen. Für letztere ist das Ladesystem der GS nicht geeignet, es sei denn die Batterie bringt eine eigene Ladeelektronik mit (und selbst da wäre ich sehr vorsichtig).
Ein Marke zu empfehlen, halte ich für nicht zielführend. Da gibts einfach zu viel unterschiedliche Erfahrungen - und vermutlich hängts auch stark von den Einsatzbedingungen und der Pflege (soweit nötig) ab. Wichtig zu wissen ist nur, das bei den sehr billigen Batterien ordentlich an Blei gespart wird. Das wirkt sich natürlich auf die Lebensdauer aus. Zu diesen Dingen gibts hier unzählige Threads - die Suchfunktion findet sie alle. |
Zitat:
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Ich denke, das Wichtigste - die Verwendung von GEL und LiFePO-Typen steht schon lange in den FAQ.
Aber, why not? - es schadet sicher nicht, das ausführlicher zu behandeln. Du kannst das ja aus der Sicht des Unbedarften schreiben und von den Moderatoren in die FAQ setzen lassen. Für mich sind solche Dinge oft nicht als Problem erkennbar, da für mich selbstverständlich - da bin ich quasi schon etwas "betriebsblind" und vergesse manchmal wie es einem "Newcomer" geht. :roll: |
Viele (ich auch) fahren inzwischen LiFePo.
Aber nur, wenn du in der Lage bist, vorher das Ladesystem deiner GS unter allen Bedingungen genau durchzumessen. Mit Licht, ohne, über alle Drehzahlen, usw. Es spricht aber auch gar nichts dagegen, die alten bewährten Typen einzubauen. Im Gegenteil, da ist man von der Auslegung her auf der sicheren Seite. Gruß, Wolfgang |
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