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Kupplung trennt nicht
Hallo,
vermutlich gibt es schon einige Beiträge in diesem Forum, die meine Frage beantworten würden, leider bin ich zu unfähig diese zu finden. Verzeiht mir dies bitte. Nun zu meinem Problem. Ich habe im Herbst eine gebrauchte GS500 Bj.91 gekauft und hatte damit kurz danach einen Rutscher. Seit dem bin ich nicht mehr damit gefahren. Bei dem Unfall sind einige Armaturen sowie der Kupplungshebel kaputt gegangen. Nun habe ich heute Alles repariert, nur um feststellen zu müssen, dass die Kupplung seit dem nicht mehr trennt. Egal wie ich man den Kupplungszug einstellt, trennen tut sie nicht. Allerdings scheint die Ausrückschnecke unten am Ritzeldeckel etwas viel spiel zu haben. leider kann ich nicht einschätzen ob dies dazu führen kann, dass die Kupplung nicht mehr trennt. Für Hilfe wäre ich sehr dankbar. Viele Grüße, Jakob Rüfer |
Ohne genau zu wissen, was da los ist, fällt es schwer zu sagen, woran es liegt.
Hattest du den Ritzeldeckel abgebaut und da mal nachgesehen? https://forum.gs-500.de/showthread.php?t=23956 |
Hey
Ja der Ritzeldeckel war unten und beim betätigen der Kupplung sag es so aus als hätte die ausrückschnecke etwas spiel also drückt nicht nur auf den bolzen sondern bewegt sich auch in der Fassung. Kann das schon das Problem sein? Lg und schonmal danke für die Antwort :) |
Was heißt Spiel in der Fassung?
Die Kupplungsbetätigung bewegt sich natürlich rein und raus, sonst kann sie ja keinen Druck auf die Kupplungsdruckstange ausüben. Bevor man den Kupplungszug einstellt, muss man die Grundeinstellung am Ritzeldeckel vornehmen. Hast du eine originale Kupplungsarmatur verbaut? Wenn sich die Hebellänge unterscheidet, kann es sein, dass der Weg am Kupplungshebel nicht ausreicht. Nach langer Standzeit (ein halbes Jahr wird wahrscheinlich nichts machen) kann es vorkommen, dass die Kupplungsscheiben "verkleben". Dabei handelt es sich um Kontaktkorrosion an den Stahllamellen, die "rosten" an den Belägen fest. Normalerweise löst sich das , wenn man das Motorrad auf dem Hauptständer laufen lässt und mit Kupplung öfter durchschaltet. Wenn nicht, gehts nur mit Gewalt. https://www.gs-classic.de/tipps/kupp_01.htm |
Naja die schnecke bewegt sich in Ihrer fassung nichz nur so dass sie den Bolzen drückt sondern eben auch in Ihrer Fassung so als hätte sie etwas spiel in der Fassung.
Habe einen 3. Anbieter Hebel gekauft der allerdings optisch komplett identisch mit dem Originalen ist. Was bedeutet lamellen mit Gewalt trennen? Das Verklebte könnte tatsächlich sein. Sie stand bestimmt für 5 Monate. |
Na, so trennen wie in dem Link beschrieben. Das meinte ich mit Gewalt.
Der Apparat muss ja etwas Spiel haben, damit sich das leicht drehen lässt. Ob da etwas faul ist, lässt sich nicht beurteilen ohne es zu sehen. Wenn es vor dem Sturz ging, müsste es mit einem baugleichen Hebel auch funktionieren. Die geschlitze Hohlschraube vom oberen Einsteller ist noch ganz? Da hatte sich mal ein User gewundert, dass er die Kupplung nicht einstellen konnte. War bei mir in der Nähe. Als ich dann nachgesehen habe, war die Schraube gebrochen. Dann lässt sich natürlich nichts einstellen. |
Ich habe ein ähnliches Problem (Kupplung hat 10.000km).
Ab Halbgas rutscht die Kupplung + mein Kupplungshebel wird nicht mehr komplett hinter gezogen. ABER wenn ich den Kupplungshebel manuell ganz nach hinten drücke greift die Kupplung komplett und nichts rutscht. Zur Kontrolle hatte ich die Ausrücker Kappe ab: Wenn ich die Kupplung normal loslasse, fährt der Ausrücker komplett zurück und bewegt sich nicht mehr wenn man den Griff manuell bis in den Anschlag schiebt. Ich bin etwas ratlos. Ich habe bisher: Kupplungsstange gereinigt (bewegt sich ohne Probleme), Kupplungszug getauscht, Ausrücker und Kupplung eingestellt. Ich bin kurz davor noch ne Kupplungsscheibe mehr in den Korb zu legen. |
Also mit 10000 km dürfte die Kupplung noch nicht viel Verschleiß haben. Ich denke nicht, dass es an den Kupplungsscheiben liegt. Es sei denn der Vorbesitzer ist immer mit schleifender Kupplung gefahren.
Falsches Öl kann auch zu rutschender Kupplung führen. Man sollte unbedingt Motorradöl, welches für Ölbadkupplungen geeignet ist, verwenden. Öle für Pkw sind nicht immer dafür geeignet. Übrigens: https://forum.gs-500.de/forumdisplay.php?f=17 Es hilft auch, wenn man angibt, welches Baujahr die GS hat. Edit: Ach die Kupplung hat 10000 km. Könnte sein, dass die Federn lahm sind, oder kamen die auch neu? Kann man Fehler beim Zusammenbau ausschließen? |
Wenn der Kupplungshebel nicht von selber ganz zurückgeht und die Kupplung dann rutscht, aber sie nicht mehr rutscht wenn du ihn manuell zurückdrückst, dann ist IMHO irgendwas am Kupplungszug, Kupplungshebel, ... nicht so leichtgängig wie es sein sollte.
Schon mal mit einem neuen Kupplungzug und säubern / fetten der äußeren Kupplungsbetätigung (im Ritzeldeckel) probiert? |
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