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29.04.2005 22:15:07

Tipps vor Gefahrensituationen zwischen Auto und Bike
 
Tipps vor Gefahrensituationen zwischen Auto und Bike

Autofahrer müssen sich im Frühling wieder an die zunehmende Präsenz der motorisierten Zweiräder gewöhnen. Die Experten von TÜV SÜD geben Tipps, wie sich Gefahrensituationen zwischen Auto und Bike möglichst vermeiden lassen.

Schneller als gedacht:

Auf weite Entfernung oder im Gegenverkehr ist es für Autofahrer durch die schmale Silhouette oft nicht zu erkennen, ob nun ein Kleinkraftrad oder eine schwere Maschine näher kommt. Die Geschwindigkeit von Bikern wird deshalb häufig unterschätzt. Deshalb: Lieber nicht mehr überholen, wenn auf der Gegenseite ein Motorrad anrückt. Auch beim Linksabbiegen ein entgegenkommendes Zweirad besser vorbei lassen, statt es zur Vollbremsung zu zwingen.

Unübersichtlicher als gedacht:

Weil Motorräder wenig Platz brauchen, stehen sie an der roten Ampel häufig in einer Reihe mit einem Auto. Geht es dann bei Grün los, sind die Zweiräder in puncto Beschleunigung in jedem Fall überlegen. Autofahrer sollten sich dann nicht zu einer Wettfahrt herausfordern lassen, so die Verkehrsexperten von TÜV SÜD. Stichwort Ampel: Wenn sich Biker seitlich an einer Wagenkolonne vorbeischieben, können sie leicht im gefährlichen toten Winkel verschwinden. Deshalb müssen Autofahrer vor dem Abbiegen in jedem Fall einen Kontrollblick über die Schulter werfen.

Länger als gedacht:

Wendig und ein kurzer Bremsweg. Dieses (Vor-)Urteil fällen viele Autolenker über Motorräder. Prinzipiell sind Bremswirkungen beim Wagen und Bike aber vergleichbar. Doch weil der Zweiradfahrer Vorder- und Hinterradbremse gut dosieren muss, um nicht zu stürzen, ist der Bremsweg bei Bikern mit wenig Praxis in jedem Fall länger. Bei schlechtem Wetter oder schlechtem Untergrund gilt das auch für Routiniers.

Enger als gedacht:

Um ihre Ideallinie fahren zu können, sind Motorradler in Kurven häufig in der Nähe des Mittelstreifens unterwegs. Autofahrer sollten deshalb in keinem Fall Kurven schneiden.

Mehr als gedacht:

Zum Schluss noch der Hinweis der Experten von TÜV SÜD: Biker sind häufig in Gruppen unterwegs. Daran sollten Autofahrer vor allem an Einmündungen, Kreuzungen und beim Überholen denken!

29.04.2005 22:23:52

Der Text sollte jedem Autofahrer per Tageszeitung etc. vorgelegt werden!

Im Auto fahr ich selbst eigentlich auch so wie beschrieben... Aufem Mopped erfülle ich hingegen alle Klischees :wink: und bin deswegen heilfroh, wenn Autofahrer die Augen auf machen :!:

Streaker 30.04.2005 09:30:04

Re: Tipps vor Gefahrensituationen zwischen Auto und Bike
 
Zitat:

Zitat von NiteTrain
[...]

Mehr als gedacht:

Zum Schluss noch der Hinweis der Experten von TÜV SÜD: Biker sind häufig in Gruppen unterwegs. Daran sollten Autofahrer vor allem an Einmündungen, Kreuzungen und beim Überholen denken!

Ich komme mir vor wie ein Tier :? .

Jan 30.04.2005 10:06:49

jo... "Der männliche ausgewachsene Biker ist oft im Rudel unterwegs. Bitte geben sie darauf Acht: Wenn ein Biker die Straße keuzt, kommen meist mehrere hinterher. Sollten sie einem Biker Nachts begegnen, machen Sie sofort das Licht aus, der Biker ist sonst geblendet und bleibt auf der Straße stehen." :)

30.04.2005 12:02:40

http://www.gs-500.de/phpBB2/images/n...1114858943.jpg

Jenso 30.04.2005 18:50:17

Ja Mahlzeit!

Mein Tipp: zusätzlich mindestens einmal im Jahr ein Sicherheitstraining machen. Hilft auch für den Start in die Saison und macht mopped-fit...:)

Jan 01.05.2005 00:21:05

n paar wirkliche gefahrensituationen im winter reichen auch ;) und sind kostenguenstiger, solange nix passiert *gg*

ne, spaß beiseite, training is natuerlich wichtig, aber wenn man keine kohle hat, halt auch vermeidbar. nur dann kann man halt nich an die grenzen fahren und muss noch mehr fuer die dosenfahrer denken :)

MfG Jan

01.05.2005 02:14:02

Zitat:

Zitat von Jan
ne, spaß beiseite, training is natuerlich wichtig, aber wenn man keine kohle hat, halt auch vermeidbar. nur dann kann man halt nich an die grenzen fahren und muss noch mehr fuer die dosenfahrer denken :)

MfG Jan

Also wer kein Geld für nen Sicherheitstraining hat, kann sich auch kein Motorrad leisten, sowas kostet ja wohl nicht die Welt...vor allem nicht beim Saftey First Team...

Und ein Sicherheitstraining hat auch nix damit zu tun bis an die Grenzen zu fahren, sowas nennt sich wohl eher Renntraining...

01.05.2005 10:36:41

Zitat:

Zitat von gsjobu
Also wer kein Geld für nen Sicherheitstraining hat, kann sich auch kein Motorrad leisten, sowas kostet ja wohl nicht die Welt...vor allem nicht beim Saftey First Team...

Naja, du bist 26 und hast wohl schon einen Job. Nicht jeder kann sich zwangsläufig alles leisten.

Es gibt glaubich einen Unterschied zwischen sich etwas 'leisten können' und etwas 'bezahlen können' ...

01.05.2005 22:30:48

Zitat:

Zitat von Pixcy
Naja, du bist 26 und hast wohl schon einen Job. Nicht jeder kann sich zwangsläufig alles leisten.

Es gibt glaubich einen Unterschied zwischen sich etwas 'leisten können' und etwas 'bezahlen können' ...

Na, da hast Du schon recht, dass ich vielleicht mehr Geld zu Verfügung habe, aber wenn Du mal rechnest, was ein Mopped + Unterhaltskosten + Sicherheitsklamotten kosten, dann frag ich mich wieviel Prozent da ein Sicherheitstraining noch ausmacht.?

Klar muss man das anderswo wieder einsparen, aber wenn man sowas will, dann geht das auch, auch wenn man Schüler ist. War ich nämlich auch mal...

Jan 01.05.2005 23:54:35

nur mal so zum vorrechnen, mein geld, dass ich im monat hab' geht fuer den unterhalt auch ziemlich drauf, da is nich mehr allzuviel ueber und das geht fuer den rest drauf, was leben so kostet :) ergo ist ein sicherheitstraining nich viel an prozent, vielleicht. aber wenn nunmal einfach das geld nich da is... ich mein, ich fahr doch nich 3 monate kein motorrad, um mir ein sicherheitstrianing leisten zu koennen? das waer n bissl widerspruechlich ;)

MfG Jan

02.05.2005 00:01:35

Wie gesagt: Was man WILL, das geht auch.

Mopet Mattes 02.05.2005 07:06:38

Zu diesem Thema kann ich nur sagen , manche wollen einfach nicht das jemand schneller ist wie sie selber und machen zu. Wobei wenn man nicht zurückstecken kann wir die leidtragenen sind!!

Jenso 02.05.2005 18:59:47

Ja Mahlzeit!

Thema Kosten: bei uns kostet ein 3-Tagestraining insgesamt 44 € und ein 1-Tagestraining 33 €. Wenn dieses Jahr hier im Forum wieder große Nachfrage herrschen sollte, kann doch wieder ein Training organisiert werden. Dann könntest Du mit Jobu zusammen hier hochkommen und übernachten... rein theoretisch gesprochen.

Naja, und die Zumacher... arme Gesellen der Zeit. Muß ich mich nich drauf einlassen. Ich lass sie im Glauben, dass sie gewonnen haben, aber die nächste Gelegenheit könnte dann MIR gehören, wenn mir danach ist.


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