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Einwilligungserklärung für Mitfahrer
gefunden bei http://www.biker.de
SF aufgepasst!!! Ab sofort steht auf biker.de ein Formular zum Download bereit, mit dem ihr euch absichern könnt, wenn ihr jemanden auf eurem Bike mitnehmen wollt. So könnt ihr die Tour mit einem guten und sicheren Gefühl starten. http://biker.de/Einwilligungserklaerung-2.pdf |
Ich finde das ist an sich keine schlechte Sache, aber ich würde mir irgendwie komisch vorkommen, wenn ich zu meiner Freundin sag, dass sie das unterschreiben soll... :roll:
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Ich finde das Blödsinn,
1.) habe ich eine Gute KFZ Versicherung mit Insassenschutz und die greift auch beim Motorrad 2.) Wenn ich in einen Unfall verwickelt werde, bei dem ich nicht Schuld bin, kann der beifahrer seine Ansprüche gegenüberd em Verursacher geltend machen. 3.) Wenn ich in einen Unfall verwickelt bin, bei dem ich schuld bin, zahlt meine Haftpflicht für alle Schäden ausser meinen. 4.) Wenn der Fahrer irgendwelche Dummheiten mit dem Bike macht, und ich als Sozius so etwas unterschreibe, bin ich der dumme, wenn etwas passiert und ich bleibe auf alles selber sitzen ... (sprich auch seine Versicherung zahlt nicht :!: ) |
Wenn ich jemanden mitnehme, den ich gut kenne, würde ich mir dumm vorkommen, wenn der sowas unterschreiben muss. Schließlich nehem ich den oder die ja nicht mit, um mich zu Klump zu fahren oder eben extrem riskant.
Sowas würde ich mir höchstens von Personen unterschreiben, die ich gar nciht oder nur schlecht kenne, aber wieso sollte ich die mitnehmen? |
"Der Schaden des Fahrgastes ist grundsätzlich durch Versicherunsleistungen, insbesondere seitens des Kfz-Haftpflichtversicherers, abgedeckt. Es kann aber Ausnahmen geben, in denen kein Versicherungsschutz besteht oder in denen die Deckungssumme zu gering ist. (Aufgrund der geringen Mehrprämie ist der Abschluss der höchstmöglichen Deckung für die Kfz-Haftpflichtversicherung, derzeit pauschal 50 Mio. Euro, zu empfehlen.) Für solche Fälle sollten Fahrer und Halter ihre Haftung soweit als möglich ausschließen bzw. einschränken.
Dazu bedarf es einer Vereinbarung zwischen dem Fahrer oder Halter und dem Fahrgast. Diese Vereinbarung über eine Haftungsbeschränkung treffen Sie am besten schriftlich, um sie bei Bedarf leichter beweisen zu können. Doch Vorsicht: Sie können als Kfz-Halter die Haftung für Personenschäden nur ausschließen, wenn den Fahrer kein Verschulden trifft. Der Haftungsausschluss soll nur dem Schutz von Fahrer und Halter dienen, d.h., deren persönliche Inanspruchnahme ausschließen, nicht aber Versicherungsträger von ihrer Leistungspflicht befreien. Deshalb genügt es, die Haftung nur für solche Unfallschäden auszuschließen, für die nicht die Versicherung, sondern der Fahrer und Halter aufkommen müssten. Im Übrigen ist der Haftungsausschluss nur wirksam, wenn der Fahrgast, der die Vereinbarung unterschreibt, voll geschäftsfähig, also mindestens 18 Jahre alt, und auch sonst in der Geschäftsfähigkeit nicht beschränkt ist. Bei Minderjährigen ist die Haftungsbeschränkung vom gesetzlichen Vertreter, in der Regel den Eltern, zu unterschreiben." Quelle: ADAC Deutschland Wenn ich das und andere Infos im INet richtig deute, bedeutet das: Wenn den Unfallgegner die Schuld trifft, zahlt dessen Haftpflichtversicherung für Personenschäden bei meinem Beifahrer und mir. Wenn ich Schuld an dem Unfall habe, trägt meine Haftpflichtversicherung die Kosten der Personenschäden aller Beteiligten, meine eigenen Personenschäden sind dagegen über meine eigene Unfallversicherung abgedeckt. Ist niemand Schuld, bzw. lässt sich die Schuldfrage nicht klären, tritt in jedem Falle die Unfallversicherung - die 24 Stunden / Tag gilt - in Leistungspflicht. |
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Absolut unnötig in meinen Augen.
Ich kann nur jemanden mitnehmen wenn der mir vertraut. Wie soll er das bei so einem "Vertrag"? Und ich nehme auch nur Leute mit, denen ich vertraue. Was anderes kommt mir nicht aufs Mopped. Wenn ich einen Unfall baue,soll die Person den Schaden (sofern dies denn Finanziell oder durch Maßnahmen geht) auch von meiner Versicherung bezahlt kriegen,dafür ist diese ja da. Also wenn mir jemand mit so nem Schreiben käme, zu dem würd ich garnicht aufs Motorrad steigen. Würdet ihr das tun? |
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Wenn das richtig ist, hätt ich gern zu Punkt 4 mal den Gesetzestext. Ich hab das nämlich anders in Erinnerung (s.o.)...
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ich nehm erst niemanden mit :)
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warum schade?
mein ex hat ne eigene maschine und sonst will ich niemanden hinten drauf haben.. sonst fange ich nur wieder an übermässig stark zu bremsen ;) |
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Bei mir ist außer meiner Freundin und meiner Schwester noch niemand mitgefahren und das wird sich auch nicht ändern. Für Leute, die gern mit ihrem Möp Taxi spielen ist das ne gute Sache und kann spätere Folgen (eines Unfalls) im rechtlichen Sinne verhindern. |
die die bei mir mitfahren sind mündig und wissen was sie tun.
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und knut fährt gut
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Knut hat doch nicht mal nen Führerschein ;-)
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also für mich ist das Quatsch,wenn mir einer nicht vertraut braucht er nicht mitfahren wobei ich in den letzten 10 Jahren nur 2 Sozias auf dem Bock hatte.Einmal meine Lebensgefährtin die fährt jetzt mit Ihrer Maschine und einmal meine Schwester die fährt jetzt GS 500, gell Barbara!?
Wenn ich sowas unterschreiben sollte würde ich nicht mitfahren. gruß Stefan |
Also ich finde das auch völliger Quatsch, denn
1) habt ihr eine Versicherung 2) wollt ihr ja auch nicht das euch selber was passiert 3) muß der jenige wissen auf was er sich einlässt wenn er mit euch fahrt. Außerdem find ich das auch blöd ständig Leute mit zu nehmen die ihr vom Fahrstil (wie sie hinten drauf sitzen) nicht kennt...das ist sowieso gefährlich! :? Liebe Grüße :lol: :lol: |
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seh ich genauso, ich nehme eh nur leute mit, die ich sehr gut kenne bzw die mir vertraun und da würde ich mir mit so nem wisch doch ziemlich blöd vorkommen. außerdem nehm ich mich doch etwas zurück, wenn ich zu zweit unterwegs bin. |
Anhalterinnen mitnehmen ist beim Motorrad ja sowieso schwierig, da man (ich zumindest) selten einen zweiten Helm, Jacke Handschuhe Stiefel und Hose mit sich führt ;-).
Und im kurzen Kleidchen ist das zwar schön anzuschauen, aber zu unsicher. |
finde ich auch blöd, dann müßte meine frau ja auch ein schein ausfüllen wenn sie alleine auf die piste will, wo kommen wir denn da hin :lol:
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Der Versicherer wird aufgrund § 61 VVG (Gesetz über den Versicherungsvertrag) im Innenverhältnis (also gegenüber dem Versicherungsnehmer) von der Leistung befreit. § 61 VVG Der Versicherer ist von der Verpflichtung zur Leistung frei, wenn der Versicherungsnehmer den Versicherungsfall vorsätzlich oder durch grobe Fahrlässigkeit herbeiführt. Aber das berührt das Außenverhältnis zum Geschädigten nicht. Also muss der Dritte (das Opfer: hier Sozius) befriedigt werden > § 158c Abs.1 VVG VVG § 158c (1) Ist der Versicherer von der Verpflichtung zur Leistung dem Versicherungsnehmer gegenüber ganz oder teilweise frei, so bleibt gleichwohl seine Verpflichtung in Ansehung des Dritten bestehen. Somit kommen wir zum Schluss, und zwar die Regressforderung (max. 5000 EURO) gem. 158f VVG: VVG § 158f Soweit der Versicherer den Dritten nach § 158c befriedigt, geht die Forderung des Dritten gegen den Versicherungsnehmer auf ihn über. Der Übergang kann nicht zum Nachteil des Dritten geltend gemacht werden. So hoffentlich ist nun jedem klar, dass die Versicherung zahlen MUSS! ;-) |
@cakamo
jaa, genauso wollt ich's wissen! thx. das heisst dann also für mich, dass ich diese haftungsbeschränkungs-erklärung nich brauche. nötig wäre diese nur, wenn ich grob fahrlässig oder vorsätzlich handeln würde, aber Zitat:
ich finde, dass es sowieso für jede person, ob fahrer oder beifahrer, am sinnvollsten ist, eine anständige unfallversicherung abzuschließen. die gilt 24 stunden in der woche, egal ob ich im auto sitze oder zu fuß unterwegs bin. |
Zitat:
früher war der mind.schutz bei 1 MIO und mittlerweile auf 3 MIO angehoben. die meissten haben eh 50 mio denk ich also > sone erklärung braucht man nicht |
ich hab personenschäden max 8 mio euro, sachschäden max 50 mio euro. wird ja reichen, denk ich...
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ICH FAHRE IMMER SOLO!!!
Will es garnicht verantworten wenn wegen nem Fehler von mir ein Mensch auf meiner Maschine sterben muss... |
Ich finde so eine Vereinbarung überflüssig... ich bin 6 Jahre lang bei meinem Freund hinten auf dem Motorrad mitgefahren und habe auch die ein oder andere brenzlige Situation mitgemacht. Aber ich bin immer freiwillig aufgestiegen und er hat mich freiwillig mitgenommen.
Jeder der mitfährt oder jemanden mitnimmt muss sich doch im Klaren sein was er/sie da macht und wir sind hier doch auch nicht in good old America wo jeder gleich vor Gericht zieht.... |
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