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31.08.2006 15:48:52

Nockenwellen
 
Hallo
Weiß jemand den Durchmesser der Nockenwellen.Und zwar an da wo sie in den Lagerschalen liegen.Ich will Ausgleichsscheiben besorgen und das seitliche Spiel beseitigen.Das ewige Klickern geht mir langsam auf den Geist.Schon mal danke im Voraus.

tobse 31.08.2006 16:30:21

In meinem orangen Rep-Buch stehen dazu folgende Werte:
- Innendurchmesser der Nockenwellenlager: 22,012 - 22,025 mm
- Außendurchmesser des Nockenwellenlagerzapfens: 21,959 - 21,980 mm

Die Werte sind im Buch beim Prüfen und Vermessen angegeben, also um evtl. Verschleiß bestimmen zu können. Ob es passende Lagerschalen zum Tausch gibt, die dein Spiel beseitigen -> leider keine Ahnung.

MarkusN 31.08.2006 16:38:51

Geht ums Axialspiel, aber Deine Angaben helfen.

tobse 31.08.2006 16:47:55

Re: Nockenwellen
 
Zitat:

Zitat von Meinhard
...seitliche Spiel...

Ok, nach nochmaligem Drüberlesen hab ich das auch als Axialspiel begriffen. Um dann dieses Spiel zu beheben müsste Meinhard aber noch wissen, wie lang die Nockenwelle und wie der Abstand der Lagerflächen ist. Dazu steht leider nix im Rep-Buch drin :(

berndy 31.08.2006 17:29:19

Klickern tut meine auch, wird auch so bleiben, Meiner Meinung lohnt der Aufwand nicht.

31.08.2006 18:29:52

Danke Topse , das reicht mir schon.So kann ich mir die Scheiben vorher besorgen.
Nochmals vielen Dank

01.09.2006 00:18:22

Gib dann mal bescheid inwieweit du das Tickern und Klackern beseitigen konntest. Geht mir nämlich auch voll aufn Zeiger und mein mp3-Player geht nich mehr lauter :lol:

MarkusN 01.09.2006 08:15:55

Zitat:

Zitat von Besserwisser
Bringt das überhaupt was?

Suzuki scheint es zu glauben. Jedenfalls korrigieren die das bei den neueren Modellen so. Waren wohl etwas gar grosszügig bei der Spielzumessung.

berndy 01.09.2006 10:18:58

Was wollt ihr eigentlich gegen den Prellschlag auf dem Shim machen? Watte dazwischenlegen damit mans nicht hört? Oder gummigelagerte Shims einbauen?

MarkusN 01.09.2006 10:23:08

Ist schon nicht das gleiche. Das ist ein konstantes Geräusch, an das man sich gewöhnen kann.

Das Axialspiel ist zum Teil recht laut und kommt nur ganz sporadisch. Das kann einen, wenn man nicht drauf vorbereitet ist, schon beunruhigen.

Ich kenns bei meiner übrigens nicht; die läuft diesbezüglich ruhig.

berndy 01.09.2006 11:13:28

Ne, ist nicht dasselbe, wenn man aber weiß, dass die Maschine normalerweise diese Geräusche macht, wenn auch nicht dauernd, dann gewöhnt man sich auch daran. Nur wenns lauter wird oder zu rumpeln anfängt, dann wirds Zeit mal in den Motor zu kucken. Außerdem sollte man ja ohne hin nach Wartungspklan alle 6000 km das Ventilspiel kontrollieren, dabei kann man durch eine Sichtprüfung mal nach dem rechten sehen. Wenns da nix gröberes gibt, ist doch gut. Übrigens: Never change a running system. Man kann auch was kaputtreparieren.

02.09.2006 17:59:06

:P So , habs fertig.Und ich muß sagen :P es hat sich gelohnt.Der Motor klingt nun auch wieder wie ein Motor und nicht wie eine Rasselmaschine. :laola:

berndy 02.09.2006 19:36:04

Optimierts halt was ihr wollt, mir ists gut genug.

Drunken Master 03.09.2006 02:26:54

ich optimier soviel ich will und reparier auch kaputt wie ich will, und du kannst nix dagegen machen ! MUHUHAHA !!!

http://www.ctgilles.net/images/picta...on_dollars.jpg

berndy 03.09.2006 09:37:28

Ja macht das, mich störts net, nur verlangt von mir nix, was ich net will. Ist doch nur :meinung:

03.09.2006 14:19:37

Vorgehensweise
1.Verkleidung,Tank,Vergaser demontiert.
2.Ventildeckel ab.
3.Deckel von Zündspule ab und Zündkerzen raus.
4.Spiel der Nockenwellen mit Spion ermittelt.
5.Scheiben von Zuzihändler besorgt.( 1,2mm ) also 0,2mm Aufmaß
6.Motor so hindrehen das die Auslassnockenwelle nicht auf die Ventile drückt.
7.Steuerkette entspannen.
8.Halbschalen demontieren und Nockenwelle gerade soweit anheben das man die Scheibe wechseln kann (Achtung!die Kette sollte auf dem Rad verbleiben)
9.Nockenwelle wieder einsetzen und darauf achten das sie noch ein weinig Spiel hat ( so ca. 0,05mm )
10. Halbschalen wieder einsetzen und die Schrauben mit 10 Nm anziehen.
11.Steuerkette spannen und Punkt 6 bis 10 an der Einlassnockenwelle wiederholen.
12.Ventilspiel kontrollieren (nur zur Sicherheit )
Danach alles wieder zusammenbauen und sich freuen das das blöde Klickern weg ist.
Ich würde diese Arbeit aber nur Leuten empfehlen die wissen was sie da machen , sonst kann es euch schnell passieren das die Ventile verbogen sind.
Ein kleiner Drehmomentschlüssel 5Nm bis 30Nm 1/4" ist auch sehr hilfreich.

majestic_morpheus 03.09.2006 21:48:54

Zitat:

Zitat von berndy
Ja macht das, mich störts net, nur verlangt von mir nix, was ich net will. Ist doch nur :meinung:

...die du gern äußern kannst. Aber was gebaut wird, entscheidet jeder selbst für sich allein und in diesem Fall hat's sogar was gebracht. Ich jedenfalls werde das genau so wie Meinhard machen, falls das Prob mal bei mir auftreten sollte. Und spätestens dann bin ich dankbar, hier eine Lösung plus Anleitung zu finden.

majestic_morpheus 03.09.2006 21:59:22

Zitat:

Zitat von Besserwisser
"Den Fortschritt verdanken wir den Nörglern. Zufriedene Menschen wünschen keine Veränderung." - H.G. Wells

:up:
Ich liebe sinnige Zitate, die kann man so schwer zerreden...

gruenkai 03.09.2006 22:17:19

Zitat:

Zitat von majestic_morpheus
...Ich jedenfalls werde das genau so wie Meinhard machen, falls das Prob mal bei mir auftreten sollte...

Aber auch Dir wird es wie Meinhard ergehen: das Geräusch kommt wieder. Ist ja auch logisch, das seitliche Spiel war ja noch nicht da, als die Maschine ausm Werk kam, das hat sich erst entwickelt. Meinhard hat nur das Symptom beseitigt, nicht die Ursache. Die Ursache ist der Motor der GS.
Also: Motor austauschen, wenn man ein Klackern durch seitliches Nockenwellenspiel hat. Das ist ne langfristige Lösung. ;-)
Da fällt mir doch noch ein anderer Thread ein, denn ich mit meiner endlosen Weisheit beglücken könnte... ;-)

04.09.2006 06:56:37

Motor wechseln bei seitlichem Nockenwellenspiel???? :mrgreen: Da kann ich nur lachen.Wozu gibts dann die Scheiben mit Aufmaß?Ölwechsel , Ventilspiel einstellen ec.macht man doch auch obwohl man weiß das es nicht für die Ewigkeit ist.
:meinung: wenn das Spiel größer wird und man es nicht beseitigt hat die Nockenwelle immer mehr Platz um an die Lagerschale zu klopfen.
Somit kann sie mit immer mehr Schwung dagegenschlagen.Somit wird das Spiel im Verhältnis zur Laufleistung immer schneller größer. :meinung:
Muß halt jeder selber wissen.
Ich bin froh das ich es weg habe.
Und für die Ohren ists allemal eine Wohltat.

tobse 04.09.2006 10:55:21

Wieviel haben dich die Ausgleichsscheiben gekostet? Der Einbau klingt ja nicht sonderlich kompliziert und kann im Zuge der Ventilspielkontrolle/-korrektur erledigt werden.

05.09.2006 08:12:29

moin Freunde;

das Geklopfe und Geklicker wegen Axialspiel hatte die alte GS400 schon. Um dem auf den Grund zu gehen hatte ich mal gnadenlos den Motor bei geöffneten Ventildeckel gestartet.

Kaputtgehen kann da nix, meinte die Werkstatt. Allerdings liessen beim km-Stand von 116 000km die Ventile nicht mehr nachstellen (dünnstes Plättchen war 1,05mm) die Dinger waren entweder länger geworden oder hatten sich in die Ventilsitze eingearbeitet :? . Den Typen, dem ich den Bock verkaufte störte das wenig (auch, dass die Karre 1,5L Öl/1000km brauchte) und fuhr einfach weiter.

Gruß, Röm

majestic_morpheus 05.09.2006 08:35:24

Zitat:

Zitat von gruenkai
Aber auch Dir wird es wie Meinhard ergehen: das Geräusch kommt wieder.

Dann bastel ich eben nochmal. :roll: Solange, bis nichts mehr geht oder ich mir ein anderes Bike gekauft habe... :wink:

berndy 05.09.2006 17:08:06

Soll jeder machen wie er denkt am glücklichsten zu sein. Ich bin ohne Bastelei am glücklichsten.

06.09.2006 00:00:36

Zitat:

Zitat von berndy
Soll jeder machen wie er denkt am glücklichsten zu sein. Ich bin ohne Bastelei am glücklichsten.

:roll: Dann wundert es mich schon das du das blaue Reperaturhandbuch hast. :roll: Ist doch für Leute die selber schrauben (basteln) wollen gedacht. :?:

berndy 06.09.2006 14:35:17

Ich hab in meinen 25 Jahren Motorradfahrerei außer am Getriebe schon alles gemacht, inklusive Kanäle polieren und son Unsinn. Mein Motorrad braucht nur 100 Sachen zu machen und so lange zu leben, dass es sich rentiert hat. Alles andere was sie mehr bringt, nehm ich dankbar an. Repariert wird nur, wenns auch tatsächlich kaputt ist! Denn: Never change a running system. Was ich selbst reparieren kann, mach ich, der Kosten wegen. Was nicht, macht mein Händler zusammen mit mir. :wink:

Rennmäusle Suzi 01.07.2013 16:38:27

Hallo GS-Freunde,

gibt es denn (wie fürs Ventilspiel) irgendwelche Werte für das Axialspiel, ab denen man sich dann doch mal drum kümmern sollte?
Wie ich bisher gelesen hab, ist es mehr ein "Schönheitsfehler", aber bei unserer ist das Spiel schon ziemlich groß, habs jetzt nicht exakt nach Hundertstel ausgemessen, aber 0,5mm (5 Zehntel) passen da noch gut zwischen die bereits vorhandenen Scheiben und die Nockenwellen.

Wird's ab einem gewissen Spiel dann technisch doch irgendwann bedenklich, oder ist das auch bei 1mm oder mehr immer noch nur ein Schönheitsfehler?

Ich kann jetzt nichtmal genau sagen, ob sich das akkustisch schon bemerkbar gemacht hat... ich fahr die Suzi nicht ganz so regelmäßig und hab bisher noch kaum Gelegenheit gehabt um eine andere GS als Vergleich zu hören. Da muss ich nach der jetzigen Schrauberaktion mal genauer drauf achten...

Grüßle Sabse ;)

majestic_morpheus 02.07.2013 08:02:46

AFAIK gibt es da kein Maß. Die Nockenwellen müssen seitliches Spiel haben, da sich so ein massives Stück Metall bei Erhitzung auch relativ stark längt. Wie groß das Spiel ab Werk ist, weiß ich leider nicht.

Zu großes axiales Nockenwellenspiel macht sich sehr stark durch ein relativ lautes, unregelmäßiges Klopfen im Leerlauf bei warmen Motor bemerkbar, dessen Frequenz sich meist verändert, wenn man die Maschine zur Seite neigt. Bisheriger Wissensstand ist, dass Axialspiel der NW absolut unbedenklich ist. Ab einem bestimmten Wert wird sich das mit Sicherheit ändern, aber dass dieser Wert von allein erreicht werden kann, halte ich für unwahrscheinlich.

AmigaHarry 03.07.2013 23:26:04

Gute Frage! Bei den heutigen Axiallagerringen habe ich auch keine Maße, obwohl es sie als Ersatzteile gibt.Vermutlich ist es wirklich so, das defacto das Mindestmaß nie erreicht werden kann. Bei älteren GS-Motoren gab es diese Ringe nicht - da wurden entweder die NW direkt mittels "Lagerbund" ins Kopfgehäuse eingepasst (z.B. GS450), oder es wurden sog. "Halbringe" verwendet (und die hatten, wenn ich mich noch richtig erinnere, sehr wohl ein Minimummaß....)....

Wenn jemand eine stark klopfende GS hat möge er so nett sein und beim nächsten Ventilservice die Dicke der Lagerringe messen - im Vergleich mit neuen Ringen kann man dann villeicht ein Maß festlegen.....


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