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zu viel öl
hab ein bissl zu viel öl neigschütt beim letzten mal. steht ganz knapp über max. kann mir einer sagen obb das meinm mopped schadet. oder is das wurscht. nach einigen hundert kilometern pendelt sich der ölstand ja wahrsch eh wieder ein.
gruss |
Ich glaube "ein wenig drüber" ist noch ok. Habe gehört das Leute die ihre Maschine zum Stuntfahren nutzen, viel mehr reintun, damit beim Wheelie der Ölstrom nicht abreisst.
Ohne Gewähr! |
Ganz knapp über Max würde ich mir keine Sorgen machen.
Extrem überfüllt kannst Du Ärger mit der Kuppung kriegen und mit schäumendem Öl (was dann aber via Kurbelgehäuseentlüftung das Problem schnell wieder behebt.) |
ja ne is klar....danke....mal sehn was die andern dazu sagn
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hört sich so an als könnte ich heut nacht ruhig schlafen
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Nimm lieber n Schlauch und saug etwas Öl ab.
Ich hatte mal nen halben liter zu viel drin...da war`s essig mitm Schalten... |
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aus den Grinsegesischtern werd ich bei Dir nicht immer schlau.
Aber: cum grano salis, kapiert :D |
Naja, ich werde aus nichts von dem schlau was ihr da fachsimpelt :)...
Aber ich habe wohl verstanden, dass ich nich zu viel Öl reinpacken soll 8) |
Ulf Penner sagt:
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Wenn nur ein bisschen über MAX steht, machts nix, das verschafft der Motor. Wenn aber das Öl schon im Stand aus der Gehäuseentlüftung läuft würd ich etwas ablassen. :wink:
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Und sowas schreibst Du jetzt wieder ohne Smiley?
Solche "Blasverluste" sind doch im Vergleich zu echten Pumpverlusten, wie sie z.B. beim Boxer auftreten, peanuts. |
Also "Blasverluste" nehme ich gern in kauf. Hat man ja was von... :mrgreen:
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Oooch, da bau ich mir doch lieber einen Auspuff und Dynojet Stage 3 dran, So komm ich leichter auf 60 PS!
:D |
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Ansonsten hat zuviel Öl im Motor keinen Einfluß auf den Öldruck. Den Gleitlagern wäre der Öldruck ohne Überdruckventil bei 10.000/min gerade recht, aber wahrscheinlich trieft der Motor dann aus allen Ecken und Enden. Ein bißchen zuviel Öl ist weiter nicht schlimm, normalerweise drückt der Motor dann aber mehr Ölnebel aus der Kurbelgehäuseentlüftung, was bei manchen Moppeds unter Umständen den Luftfilter über die Maßen einölen kann, was sich dann negativ auf die Leistung auswirken kann. Deshalb gehört die Kurbelgehäuseentlüftung sowieso in's Freie und nicht in die Airbox verlegt. Gruß Sven |
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Wie hoch ist denn der Druck im Lager bei laufendem Motor? Und wie hoch wäre der Öldruck bei 10.000/min, wenn er nicht durch das Überdruckventil begrenzt würde? Größenordnungsmäßig, mein' ich... |
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Danke für die Blumen!
Der Yamaha XT/SR Motor ist wälzgelagert, braucht folglich praktisch keinen Öldruck und hat auch kein Überdruckventil im Ölkreislauf (mal abgesehen von dem Notventil in der Ölfilterpatrone, das bei völlig zugesetztem Filter öffnen würde, damit dann die Versorgung mit zumindest mit ungefiltertem Öl gewährleistet ist). Gemessen hab' ich den max. Öldruck noch nie, aber er ist sehr gering. Was die Geschichte mit dem Öldruck bei Gleitlagern angeht, da kenn' ich mich leider nicht gut genug aus, kann auch nicht mit genauen Zahlen dienen, aber soviel weiß ich gerade noch: Der Öldruck im System (also der, der von der Pumpe aufgebaut wird) dient nur dazu, die Versorgung des Lagers sicherzustellen und ist um Zehnerpotenzen niedriger als der Druck, der im Lager selber herrscht wenn es erstmal dreht (hydrodynamische Schmierung). Deshalb kann ich mir nur schwer vorstellen, daß zu hoher Druck bei der Ölversorgung den Lagern irgendwie schaden könnte. Gruß Sven |
Bist du sicher, daß das defekte Ventil nicht zuwenig Öldruck verursacht hat?
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Bei sehr hohen Drücken wäre sowas schon vorstellbar. Man schneidet ja auch mit Hochdruckwasserstrahl (jenseits von 100 bar) Metallteile und Steine.
Kann schon sein, dass es bei 10 bar auf Dauer zu solchen Schäden kommen könnte. |
Also der Vergleich hinkt jetzt wirklich etwas...
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Wieso?
Wär vorstellbar. Selbst ein Wassertropfen, der auf einen Stein fällt, höhlt den nach gewisser Zeit aus. Warum sollte das Öl mit hohem Druck nicht können? Zumal ja manche Gleitlager aus Alu sind, siehe Nockenwellenlager der GS. |
Weil da im Betrieb sowieso Druck im Bereich von 1000bar im Lager herrscht,
da ist es doch völlig egal, ob an der Versorgungsbohrung 3 oder 10bar anstehen, dadurch verändern sich die Verhältnisse im Lager nicht. Gruß Sven |
So gesehen sieht das wieder anders aus.
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Das muß sie auch nicht, das ist ein hydrodynamisch geschmiertes Lager, der Druck baut sich sozusagen "von selbst" im Schmierkeil auf. Die Gesetze der Hydraulik, insbesondere die gleichmässige Ausbreitung von Druck im System kannst du darauf nicht anwenden, der von der Pumpe erzeugte Öldruck muß nur gewährleisten, daß immer soviel Öl in's Lager nachströmen kann, wie an seinen Spalten austritt, hat aber mit dem Druck im Lager selbst (der übrigens auch nicht an jeder Stelle gleich und insbesondere an der Schmierbohrung nur gering ist) nichts zu tun.
Gruß Sven |
Also hier ist mal eine Grafik, die die Druckverteilung in einem "aufgewickelten" Gleitlager zeigt:
http://www.itr.tu-clausthal.de/forsc...agramm_big.jpg |
Zitat:
Außerdem steigt doch wohl das nötige Antriebsmoment und damit die von der Pumpe aufgenommene Leistung. Das heißt der Pumpenantrieb müßte stärker dimensioniert werden und die höhere Leistung, wo geht die denn hin, damit wird doch nur unnötig die Pumpe und das Öl aufgeheizt... Mit dem Überdruckventil kannst du das verhindern und vielleicht noch eine zusätzliche Feinstfilterung oder Kolbenbodenkühlung verwirklichen. Also es ist ja nicht so, daß ich sone Begrenzung des Öldrucks nach oben schlecht fände.... Zitat:
Gruß Sven |
Interessantes Thema hier wieder.. und kein NOOb hat auch nur ansatzweise Ahnung, welches Lager(feuer) er nun in welcher (Feuer)Schale mit Öl versorgen miss (oder was beim Lagerfeuer nicht doch Benzin?) ;)
Nun möchte ich aber nochmal das Thema Kurbelgehäuseentlüftung aufgreifen. Zitat:
1) Überschüssiges Öl wird verbrannt und kann somit weder Strasse, Reifen noch Umwelt verschmutzen (naja, Umwelt schon, aber das sieht ja keiner ;) ) 2) Dadurch, dass bei einem warmen Motor sich die Viskosität des Öls ändert, neigt das dünnflüssige Öl besser zu kriechen, was sich unter Umständen mit schwitzenden Dichtungen am Motorblock bemerkbar machen kann. Da durch den in der Airbox herrschende Unterdruck nun aber auch ein Unterdruck im Motorblock herrscht, schwitzen o.g. Dichtungennicht mehr / weniger. 3) Dass bei niedrigerem Druck im Motorblock der Luftwiederstand der sich bewegenden Teile (die nicht komplett im Ölbad sind) minimiert und so ein Leistungsgewinn stattfindet ist an dieser Stelle absolut zum Schmunzeln und gehört eher in die Kategorie "How to pimp ur GS up to 60HP" :mrgreen: Jemand andere Ansichten bzgl Punkt 2? |
Zitat:
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Morgen Jungs,
dass der 3. Punkt von mir eher ein theoretisches Herumgespinne ist (mich also nicht interessiert, ob meine Karre 1PS mehr oder weniger Leistung hat), sollte eigentlich durch meinen Smilie klar sein. Wie is das denn nu mit dem zweiten Punkt: is der Unterdruck so hoch, dass eine leicht undichte Dichtung im Betrieb weniger schwitzt, oder is der Effekt so gering, dass er zu vernachlässigen ist? |
Zitat:
das mit der ramair spricht selbsverständlcih dagegen |
Zitat:
Zu 1), ja, das ist die gängige Argumentation für den Anschluß der Entlüftung an die Airbox. Ist vielleicht auch im Alltag die beste Lösung. Früher hatten viele Rennmopeds die Entlüftung "einfach so" ohne Auffangbehälter in's Freie geführt (der Schlauch endete meist irgendwo hinten am Höcker), aber das hat man heute nicht mehr weil speziell bei Motorschäden dann doch ganz erhebliche Mengen Öl auf die Strecke gelangen konnten. Deshalb mußt du heute eigentlich überall mit Auffangbehälter fahren, wenn nicht sowieso die erwähnte Rückführung in die Airbox vorgeschrieben ist. Zu 2), ja, im Prinzip ist das eine gute Idee. Allerdings ist bei den heutigen Herstellungstoleranzen und Dichtungen die Abdichtung des Motors nach außen sowieso kein Problem mehr, schon gar nicht bei z.B. Gegenläufern wie der GS, wo das Volumen unter den Kolben im Kurbelgehäuse annähernd konstant bleibt. V2- und Einzylindermotoren pumpen natürlich mehr, aber da gibt es Rückschlagventile für die Entlüftung, die nur nach außen öffnen, mit denen kannst du ebenfalls Unterdruck im Gehäuse erzeugen. Zu 3) ja, wie oben angedeutet ist Unterdruck im Kurbelgehäuse durchaus erwünscht, aaber, wenn du den durch Anschluß an das Ansaugsystem herstellst, wird dich das höchstwahrscheinlich Leistung kosten. Du saugst ja damit permanent einen Teil der Gasfüllung des Kurbelgehäuses mit in's Einlaßsystem. Das ist ungünstig, erstens ist dieses Gas recht heiß, heizt also das angesaugte Gemisch auf, was dessen Dichte und somit die Zylinderfüllung verringert, und zweitens, es besteht zum großen Teil aus blowby, also bereits verbranntem Gemisch, das sich an den Kolbenringen vorbei in's Gehäuse gemogelt hat. Es enthält also keinen Sauerstoff mehr, verringert also insgesamt den Sauerstoffgehalt der Zylinderfüllung und damit auch die bei der Verbrennung erzeugte Wärme, was wiederum Leistung kostet. Gruß Sven |
Ja da sind wir doch jetzt gar nicht mehr soweit auseinander...
wenn durch das nicht mehr richtig funktionierende Überdruckventil das Öl sozusagen "kaputtgemacht" wird (davon bin ich aber ursprünglich nicht ausgegangen), klar, dann gehen bestimmt auch irgendwann die Gleitlager übern Jordan. Ab welchen Temperaturen das der Fall ist, bzw. welche Mindestviskosität die Lager brauchen weiß ich nicht, aber Letzteres sollte doch eigentlich nicht so schwer zu berechnen sein. Gruß Sven |
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