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07.12.2006 23:46:15

Frage zur Vorpsannung an der Telegabel
 
Hallo,
Bin noch ein ziemlicher GS Neuling...bei der GS kann man ja die Vorspannung der Federn der Gabel vorne einstellen...
Bei meiner GS500, die ich gebraucht gekauft habe, ist eine Seite anders eingestellt as die andere. Also dieser Stift da schaut auf der linken Seite weiter raus als auf der rechten. War das Absicht so ? Was könnte der Grund dazu sein ? Der Vorbesitzer war Mechaniker, komme an ihn aber nicht mehr ran um ihn zu fragen. Soll ich sie gleichmässig einstellen ?

Achja, habe dieses 96er Model in Türkis. Woher bekomme ich Lack für den Rahmen (Dunkelgrau) und Lack für den schwarzen Motor ?

MfG
CuXX

MarkusN 08.12.2006 08:51:36

Zitat:

Zitat von Goose
Wieso kommt die höher wenn man die Vorspannung verändert?

Wenn die Feder in Ordnung ist, sollte die ausreichend Kraft haben um die Gabel immer wieder ganz nach oben zu drücken.

Huh?

Unbelastet, ja. Aber wenn du Aufsteigst soll sie ca 1/3 einsacken (wichtig für Negativfederweg.)

MarkusN 08.12.2006 08:59:29

Zitat:

Zitat von Goose
Ich war nur über die Aussage verwundert das Vorspannen nix bringt und sie nur vorne hoch kommt.

Ist aber so. Das einzige, was Vorspannung verstellt, ist das "Grundniveau" des jeweiligen Rades. Überlegs Dir mal. Oder führ Dir den in den FAQ zum Thema verlinkten Artikel zu Gemüte; der ist wirklich gut.

sven 10.12.2006 21:57:41

Re: Frage zur Vorpsannung an der Telegabel
 
Zitat:

Zitat von CuXx
Hallo,
... Also dieser Stift da schaut auf der linken Seite weiter raus als auf der rechten. War das Absicht so? Was könnte der Grund dazu sein ? Der Vorbesitzer war Mechaniker, ...

Also nur mal gaaanz möglicherweise hat der Vorbesitzer, der sich von Berufs wegen ja auskennen sollte mit der Materie, also möglicherweise hat der sich ja was gedacht mit dieser schiefen Einstellung, eben gerade um gleiche Vorspannung li. und re. zu haben, weil die Federn vielleicht nicht genau gleich lang sind o.ä.
Aber das wär eigentlich zu schön um wahr zu sein....

Gruß
Sven

sven 10.12.2006 22:29:06

Plödmann!

sven 10.12.2006 23:29:50

Klar hab' ich Recht, mit dem Thema kenn' ich mich aus!

sven 10.12.2006 23:56:39

Zitat:

Zitat von Kay73
ungleich lange federn-> ungleiche Federcharakteristik. Mit der zunehmender Länge wird sie in der Kennlinie weicher (bei sonst gleiche Merkmalen wie Windungsabstand, Durchmesser des Windung und Durchmesser der Feder sowie E-Modul des Werkstoffes).

Ja gut, das ist ja klar, wenn bei gleichem Windungsabstand eine sonst gleiche Feder länger ist, dann hat sie ja mehr Windungen und ist somit natürlich weicher, logisch. Aber wenn sie bloß mit etwas mehr Abstand gewickelt wurde, dann ist sie zwar länger, hat aber nicht mehr Windungen und ist deshalb genauso hart. Bloß halt härter vorgespannt, bei gleicher Einbaulänge.

Zitat:

Sonst ist eine längere Feder glaube härter. (Also alles gleich, bis auf den Windungsabstand und damit die Länge der Feder)
Nein, ist sie nicht.

Zitat:

Aber ein ungleichmäßiges Auf-Block-Gehen wird bei einer klar erkennbaren verschiedenen Einstellung etwas heftiger für die Vorderachsaufnahme.
Mensch Kay, wenn eine Gabel auf Block geht, dann doch nicht über die Federwindungen, das wär ja heiter! (Die geht auf Block, weil sozusagen das Ende vom Standrohr unten im Boden vom Tauchrohr anstößt)

Zitat:

Insofern schließe ich mich der humorvollen Abhandlung dieses Freds an, vor allem das mit dem "Mechaniker"...
Das war mein völliger Ernst!
Ich mein', hätte doch sein können...

Gruß
Sven

sven 11.12.2006 00:08:17

Genau, und der wird meistens realisiert durch einen konischen "Becher" am unteren Ende der Kolbenstange. Trotzdem wird der Arbeitsweg der Gabel letzendlich erst durch den Kontakt vom Standrohr unten mit dem Tauchrohr begrenzt, auch wenn die Gabel im Fahrbetrieb eben wegen dem hydraulischen Anschlag soweit normalerweie nicht eintaucht.
Auf keinen Fall sollte aber die Feder den Anschlag darstellen, dann müßte nämlich die Kolbenstange die ganze Kraft übertragen, und dafür ist sie nicht gedacht.

Gruß
Sven

sven 11.12.2006 00:23:17

... und wenn' ganz dumm läuft schießt man sich die Standrohrverschlüsse oben raus, die sind nämlich auch nicht dafür gebaut (halten aber schon einiges aus)...


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