Ihr müsst aufpassen, was mit den 180 Kilo wirklich gemeint ist! Der Wind soll ja das Motorrad nicht hochheben! Er soll es nur umschmeissen, dafür ist bei weitem nicht die ganze Kraft nötig, die man bräuchte, um es hochzuheben. Es handelt sich um eine Drehbewegung um eine Achse (Aufstandpunkt der Räder). Wenn man sich mal vorstellt, man würde das Motorrad absolut gerade halten und dann mal ein 2-jähriges Kind dagegen drücken lassen, dann fällt das Teil auf die Seite. Das entscheidene ist doch nur, wieviel Kraft nötig ist, um das Motorrad aus der Schräglage in die Wagerechte zu drücken. Dafür muss man wissen, wie schräg das Moped steht, wenn es auf dem Seitenständer steht.
Das weiß ich leider nicht, hab aber trotzdem mal ne kleine Rechnung aufgemacht:
Angenommen, der Hauptangriffspunkt des Windes ist ca. 1 m über den Rädern. (Dann ist Drehmoment = Kraft)
Weiter angenommen, die ganze Maschine hat von der Seite ca. 1 m² Fläche, gegen die der Wind drücken kann.
Weiterhin angenommen, wir haben Windstärke 8.
Laut
http://www.bootsmotoren.de/ubugindex.ht ... berechnung beträgt der Winddruck dann 190-270 N/m². Sagen wir zum Rechnen also mal 200 N/m².
Die GS wiegt 188 Kilo, zum Rechnen macht das also ca. 1800 N.
Dann ergibt sich für die Neigung, mit der das Möp mindestens stehen muss, damit es nicht umgeblasen wird:
(cos a) * 1800 = 200
<=> cos a = 1/9
<=> a = arccos 1/9
<=> a = 83.5°
Also 6.5° von der Senkrechten entfernt. Das ist gar nicht mal so unrealistisch. Jetzt haste noch ein paar Böen usw. und dann kann das auch bei 10° Neigung noch umgeblasen werden. Viel mehr als 10° Neigung wird das Möp aufm Seitenständer nicht haben.
Ist natürlich alles nur ne grobe Überschlagsrechnung, kommt meiner Meinung aber in die richtige Region.
Also, ich bin überzeugt
