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Alt 07.07.2006, 22:59:14   #6
Cadfael
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Hallo theGrinch,

Für Leute die Rambazamba lieben ist die TT-Zeit bestimmt richtig.
Und darüber dass es bestimmt toll ist die Profi-Rennfahrer zu sehen müssen wir nicht streiten!!!

Bedingt durch meine psychische Behinderung (Asperger Autismus) meide ich Menschenmassen. Daher war ich im August auf der IOM. 7 Tage ohne einen Tropfen Regen bei 20-25°C. Traumwetter!!!
Ich kann das jedem nur empfehlen. Die Strecke ist ganzjährig erstklassig beschildert, es gibt Strohballen in jeder gefährlichen Ecke und sie ist - abgesehen von Ortschaften - ohne Tempolimit befahrbar.
AUF KEINEN FALL vergessen die Feen un Kobolde unter der Fairy Bridge zu grüßen!!!

@3sc0rt:

Ich könnte auch nicht einfach ins Blaue fahren. Da es Mitte der 90er noch kaum Internet gab (ich hatte keins), habe ich mir von den Tourist Information Centren Infomaterial schicken lassen. Machen die noch immer! Da sind dann auch jede Menge B&Bs drin. Ich habe mir meist die preiswertesten rausgesucht. Anfrage per Post und dann das Deposit (Anzahlung - ca. 20 Pfund) per Brief hingeschickt.
Im Sommer kann es in manchen Regionen zumindest bei preiswerten Unterkünften knapp werden. Ich würde B&Bs Hotels immer vorziehen. Man lernt die Briten besser kennen.
Sprachprobleme gibt es kaum. Solange man englisch spricht (es darf ruhig grotten schlecht sein) versuchen sie immer einen zu verstehen. Ich spreche zwar gut englisch, aber als ich einen Lötkolben für meinen Reifendruckprüfer brauchte (die haben an manchen Tankstellen keine Bar-Anzeige) war selbst ich überfordert. Habe trotzdem einen bekommen!

Ich wollte mal in die Dörfer / Städte wo der Krimi XY spielt. In den Geburtsort von Eric Clapton (Ripley, Surrey - 1997 war eine blidhübsche Bedienung in der BP Tankstelle ), zu Filmorten (Brighton und Beach Head, Sussex, aus dem TheWho Film Quadrophenia), oder dem Geburtsort von Winton Churchill (Blenheim Palace, Oxfordshire - der schönste Palast Englands), das größte Panzermuseum der Welt (Bovington Camp) - wo auch Lawrence von Arabien stationiert war und mit dem Motorrad tödlich verunglückt ist, das "Luftschlacht um England Museum" in Hawkinge (oder Manston) mit vielen alten Jagdflugzeugen, Trümmerteilen und Material aus dieser Zeit ...

Wenn man die Orte hat wo man hin will, macht man ich eine Route daraus.

"Wo man genau lang fährt" kann man nicht sagen!!!
Es gibt soviele kleine Juwele entlang der Strecke. Sie zu finden ist oft Glücksache und man sollte sich einfach freuen an dem was man findet. Die Grafschaft Shropshire steht in kaum einem Reiseführer. Vergleicht man meine Englandreisen http://www.myengland.net/reisen mit anderen Berichten, wird man feststellen, dass ich vieles nicht gesehen habe - aber auch Sachen zeige, die sonst nirgends stehen.
Wenn Dir jemand sagt, dass Du falsch gefahren bist, hat er keine Ahnung! (Fast) jede Route ist gut - und was gefällt ist richtig.

Was man mitnehmen muss? Da habe ich mir eine Packliste gemacht.
Das schöne ist, dass die Vorbereitung der Reise jeweils über 6 Monate gedauert hat. Wo will ich hin? Fähre buchen, B&B buchen, Strecken zwischen B&Bs festlegen, Packlisten ...
Wenn ich dann fuhr kannte ich vieles schon in und auswendig. Mittlerweile kenne ich mich in England besser aus als in Deutschland. Anders wäre das mit meiner Behinderung auch nicht zu machen gewesen.

Man kann ohne Probleme alleine fahren. Auch in England gilt die Solidarität unter Motorradfahrern. Vielleicht noch mehr als in Deutschland (da es prozentual weniger gibt).

Teuer ist Britannien auf jeden Fall! Dafür kommt man prima per Pauschalreise in die Karibik. Für 14 Tage sollte man pro Person schon ca. 1500 Euro rechnen (wenn man preiswerte B&Bs nimmt und sparsam lebt). 2000 Euro pro Person kann man auch problemlos ausgeben! Ich würde nicht behaupten, dass Britt übermäßig viel ausgegeben hat.
Trotz Wechselkurs 1 Pfund = 1,5 Euro kosten Sachen die hier 1 Euro kosten dort 1 Pfund!

Gruß
Andreas
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