Wenn der Prüfstand dir Leistung am Hinterrad messen soll, muss das übersetzungsverhältnis berücksichtigt werden - sonst
gibts falsche Werte.
Ein bischen einfache Mechanik: Das Eine ist die Leistung des Motors, das Andere aber ist die Messmethode! Die Motorleistung ändert sich nicht, da
aber der Prüfstand nur ein Drehmoment bei einer best. Drehzahl messen kann, und dieses dann zur Leistung umgerechnet werden muss,
ist das Übersetzungsverhältnis entscheidend!! Bekanntlich ist M = F x l (einfach ausgedrückt gilt das Hebelgesetz auch für Zahnradübersetzungen). Da F des Motors
gleichbleibt, sich "l" aber ändert, gibts an der Messmaschine ein anderes Drehmoment (wäre das nicht so - wozu dann der ganze Aufwand mit Getriebe, Gängen und so ein Zeug.....),
das um Delta-l korrigiert werden muss.
Es ist also nicht egal wenn du mit einer anderen Übersetzung zur Leistungsmessung antrittst und das dort verschweigst, denn die
Prüfer werden von der originalen Übersetzung ausgehen....
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