Unterschiede können sein:
- Lederqualität und vor allem Lederstärke (billige Kombis verwenden manchmal dünneres Leder)
- Lederart (ganz teure Kombis gibts dann z.b. auch aus Känguruh-Leder, das ist bei gleicher Reißfestigkeit nochmal deutlich dünner und damit leichter als Kuh)
- Patchwork oder großflächige Lederstücken: ne "Patchwork"-Kombi, die aus vielen, kleinen Lederstücken besteht, hat auch viele Nähte, die aufreißen können, bei guten Kombis sollte es so sein, daß sie aus relativ wenigen, großen Stücken besteht, und dann weitere Applikationen nur eine aufgenähte, zweite Lage sind
- Qualität der Nähte: doppelte Nähte an den nötigen Stellen, verdeckte Nähte, um durchscheuern zu verhindern.
- natürlich die Paßform und der richtige, bequeme Sitz der Protektoren
Eine teure Kombi muß in den genannten Punkten nicht unbedingt besser sein, aber tendenziell besteht im höherpreisigen Segment eher die Chance auf gute Ware. Was ich so von den Maßschneidern (Alne, Schwabenleder...) gehört habe, erfüllen die die Anforderung an eine gute, bequeme und sichere Kombi sehr ordentlich, und grad Alne liefert wohl für faires Geld wirklich erstklassige Arbeit.
Ich muß allerdings gestehen, ich fahre auch noch in ner Billigkombi rum, die ich mit 20 mal gekauft hab (damals war ich froh, überhaupt ne Kombi zu haben, und hab mir über das "was" und "wie" keinen Kopf gemacht). Die wird aber nichtmehr ewig halten, und das nächste wird dann was maßgeschneidertes, vermutlich von Alne, werden.
Cherry
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GS91 98-01, 17-45 Mm / GS97 01-?, 10-55 Mm
Verantwortung übernehmen heißt: "die Geschwindigkeit an die Verhältnisse anpassen", nicht zu denken, dass das Tempolimit "Denken und Verantwortung übernehmen" am Steuer erspart.
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