Thema: kette
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Alt 14.09.2007, 18:21:59   #12
berndy
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Ich muss da mal dem Verbali Recht geben:

Wenn das Kupfer bereits durchkommt, ist die Chromschicht an den Rollen ab, das deutet auf erhöhten Verschleiß hin. Ob die Kette dann noch lange fahrbar ist, hängt wahrscheinlich davon ab ob nur das Chrom fehlt oder die Kette auch verstärkt gelängt ist. Kettenblatt und Ritzel leiden unter Trockenlauf natürlich auch mehr.

Ketten mit farbigen Laschen hab ich auch schon gesehen. Wie die Farbe aber längere Zeit auf den Kettenrollen halten soll, die zweifelsohne darunter verchromt sein dürften, kann ich mir nicht erklären.

Wie dem auch sei, wenns metallisch glänzt fehlt Fett.

Zum Kettenreinigen: Man kann ein kleines Gefäß nehmen, leere Lackdose oder Marmeladenglas, was man gerade findet und hinterher nicht mehr braucht. Da etwas Petroleum oder Kerosin (ist das gleiche) rein tun und mit einem alten, etwas härteren Pinsel und wenig Petroleum die Kette abbürsten. Ab und zu den Pinsel mal in das Gefäß bzw. ins Petroleum tauchen und weiter gehts. Anschließend mit einem Lappen trocknen. Wer Druckluft hat, kann die Kette auch trockenblasen. Von der Radseite her, machts natürlich etwas mehr Probleme.

Wer das Geld übrig hat kann sich auch so einen Kettenreinigungsapparat kaufen. Ich denke, das ist rausgeschmissenes Geld und man brauchts nicht unbedingt.

Dass da sehr viel Dreck anfällt, der sich auch nur sehr schwer wieder entfernen lässt, dürfte klar sein. Also Einmal-Handschuhe wären nicht verkehrt, ebenso wie alte Klamotten und Karton zum Unterlegen.

Danach dünn einfetten. Lieber weniger Fett und öfter als auf einmal viel, das wird nur abgeschleudert.
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Man sollte es so oder so nicht übertreiben.
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