Servus an die Technikspezialisten.
Ich habe eine GS500F mit Motorschaden gekauft. Ist ja ansich noch nichts schlimmes.
Aaaaber, wenn man sich mit dem Thema auseinandersetzt wird's schon etwas interessanter.
Also fangen wir mal an. Nachdem man(n) ja grundsätzlich den einfachen Weg sucht, habe ich einen Motor einer GS500E aus 2001 organisiert. Sollte ja kein Problem sein den in die F reinzubekommen. Ist ja "nur" der Ölkühleranschluss gegenüber der E anders. Denkste. Motor ausgepackt, haben schon mal die Anschlüsse für die Abgasrückführung gefehlt. Gut, bzw. nicht gut.

Dann wollte ich den Motor gleich wieder zurückschicken, doch da waren ja die Osterfeiertage dazwischen. Da kommt man schon auf den ein oder anderen Gedanken.

Abgasrückführung kann man ja am Zylinder und Kopf bestimmt nachträglich einarbeiten lassen. Der kaputte Motor (..kapitaler Pleuellagerschaden, übrigens) war ja mittlerweile in seine Einzelteile zerlegt. Ölwanne umgeschraubt und los geht's. Genau! Geht auch nicht, weil das Motorgehäuse veränderte Ölkanäle hat und somit der E-Motor absolut nicht passt.
Jetzt zu meiner eigentlichen Frage. Kann ich die Innereien des E-Motors einfach in das Gehäuse der F bauen? Sprich die Kurbelwelle mit Lager. Nach was werden die Lager bemessen. Nach dem Maß der Kurbelwelle oder des Gehäuses oder beidem. Ich meine, die Kurbelwelle hat doch nur die Kennbuchstaben und laut Microfiches gibt es ja auch nur 4 Kennbuchstaben und somit 4 verschiedene Größen, oder liege ich da falsch?
Vielleicht könnt ihr mir ja helfen. Ich wäre euch sehr dankbar, denn bevor ich den Motor zurückschicke und ich so die Lösung meines Motorproblems erreicht hätte, wäre das sehr schade. Der Motor hat nämlich erst 16000km gelaufen und hatte "nur" €360,- gekostet. (..vom Händler wohlgemerkt!) Wenn ich so die Preise zusammenrechne von einer gebr. Kurbelwelle, einen Satz KW-Lager, einer Ölpumpe, usw., usw. komme ich so vermutlich günstiger weg.
Vielen Dank schon mal und Gruß,
Franzi