Re: Geht ohne Choke aus
Das Reinigen an sich ist eigentlich keine große Sache.
Allerdings sollte man schon ein bisschen Schraubererfahrung besitzen.
Die verwendeten Schrauben sind sehr weich und meistens auch sehr fest, was dazu führt, dass die Kreuzschlitze ziemlich schnell rund werden und man die Schrauben mit dem Kreuzschlitzschraubendreher nicht mehr aufbekommt.
Man sollte daher schon wissen, wie man abgenudelte Schrauben aufbekommt und entsprechendes Werkzeug dafür haben. Oder aber von vorneherein das Ganze mit gutem Werkzeug verhindern.
Wenn man die Schrauben draußen hat, kann man sie auch gleich gegen bessere tauschen, entweder Inbus oder Schlitzschrauben, am besten verzinkt/vernickelt, eventuell Messingschrauben, die rosten nicht so schnell bzw. gar nicht. Die originalen sind wohl gelb-verzinkt.
Grundsätzlich gilt immer: Nur gutes und passendes Werkzeug verwenden.
Gerade bei den Vergasern: Immer nur einen Vergaser zerlegen, reinigen und zusammenbauen, dann den anderen. Das verhindert, dass man Teile vertauscht. Die Vergaserbank nicht trennen, dann muss man auch nicht synchronisieren, wenn man nicht an der Synchro-Schraube herumgefummelt hat.
Der Arbeitsplatz sollte sauber, und hell sein und der Boden sollte so beschaffen sein, dass man heruntergefallene Kleinteile wieder findet. Unbefestigter Boden oder Gitteroste sind nicht so toll.
Zum Reinigen kann man speziellen Vergaserreiniger oder Waschbenzin oder Bremsenreiniger oder Verdünnung verwenden. Aber: Vorsicht bei Kunststoffteilen, die vertragen i.d.R. weder Bremsenreiniger noch Verdünnung.
__________________

Man sollte es so oder so nicht übertreiben.
|