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Alt 03.06.2009, 09:39:48   #1
Dirk-Boerge
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Standard Kosten/Aufwand Wechsel Getriebeausgangslager

Kann man mit wirtschaftlich vertretbaren Mitteln ein Getriebeausgangslager wechseln? Der Reparaturanelitung nach ist dafür das Trennen der Motorgehäusehälften notwendig.

Vorgeschichte:
Nachdem meine nagelneue Kette (inkl. Kettenrad und Ritzel gewechselt) nun etwas zu stramm gespannt war macht sie Geräusche.
Ich habe die neue Kettenspannung nach Anleitung (aufgebockt 3cm) eingestellt. Da mein Federbein etwas ausgelutscht ist, federt sie etwas tiefer als eine neue GS500, was an den 85000km Laufleistung liegen kann. Sie rumpelte etwas, also habe ich nach ca. 80 km die Kette wieder lockerer eingestellt. Kette lief wunderbar, bis der Regen kam und die Originalschmierung der Kette weg war. Scheiß-Kettenfett aus dem Baumarkt benutzt, das schleuderte ab, Kette lief zu trocken, rumpelt trotz neuer Schmierung etwas; es ist ein Laufgeräusch einer Kette, das etwas lauter als normal ist, hinzukommt, dass die Glieder nicht merh ganz gleichmäßig laufen, ein leichtes Auf und Ab alle 10 Glieder (hab es nicht gezählt) ein Geräusch verursachen. Kette wurde inzwischen gereinigt und neu geschmiert. Die Kette hat unn wohl einen weg. Naja, vielleicht gibt sich das Geräausch ja, wenn auf Kettenrad und Ritzel wieder wie bei der alten Kette ein schöner Kettenfett-Puffer drauf ist.

Ich hatte zeitweilig das Ausgangslager im Verdacht, u.a. weil Öl tropfte. War aber nur eine gigantische Menge von am Ritzel abgeschleudertem Kettenfett. Klebt wie Pumakacke. Es folgte dennoch eine Diskussion zur obigen Frage.

Den Verdacht habe ich nun nicht mehr, da dei Kette immer Spiel hatte - auch wenn im belasteten Zustand nur wenig über 0.
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