Bei den alten Stadard-Rollenketten (ohne O-Ring), wars mehr oder weniger egal. Da konnte man von speziellem Kettenfett, in dem man die gereinigte Kette auskochen musste, bis hin zum Motoröl alles verwenden.
Bei den O-Ring-Ketten (auch X-Ring) hat man das Problem, dass diese Dichtringe nicht alles vertragen.
Das spezielle Kettenfett zum Aufsprühen ist für die O-Ringe verträglich. Bei anderen Schmierstoffen ist das so eine Frage.
Das Öl von speziellen Kettenölern geht auch, ist ja auch dafür gedacht und gemacht. Allerdings wird das schneller abgeschleudert als Kettenfett weswegen es ja auch dauernd tröpfchenweise durch den automatischen Öler auf die Kette geträufelt wird.
Die Kostenersparnis durch irgendein Schmiermittel zum Kettensprühfett ist jedenfall geringer als die Kosten die eine kaputte Kette verursacht.
Ich würde da keine Experimente machen.
Das Sprühfett immer bei
stehendem Motor (einige haben sich schon ihre Finger dadurch gekürzt, dass sie in die laufende Kette geriffen haben!) von innen auf das untere Kettetrum sprühen. Das Hinterrad von Hand drehen. Lieber weniger Kettenfett aber dafür öfter aufsprühen als weniger und dick. Was zuviel ist, wird von der Kette abgeschleudert, das sind unnötige Kosten und verschmiert das Hinterrad.
Wenn man die Kette vorher reinigt, ist das auch kein Schaden. Dafür gibts schon diverse Threads, z.B.:
http://forum.gs-500.de/showthread.ph...ighlight=kette