Also Leute, ihr werft da ein paar Sachen durcheinander.
Z.T. redet ihr von Nitroverdünnung. Beim Googeln habe ich dazu das gefunden:
Lösemittelgemisch auf der Basis von Ketonen, Estern und aliphatischen Kohlenwasserstoffen.
Halogenkohlenwasserstoff- und Aromatenfrei.
Ist sicher brennbar. Mag als Benzinersazt im Motor funktionieren. Was Benzinschläuche und Dichtungen dazu sagen möchte ich aber lieber nicht ausprobieren, und die Oktanzahl ist sicher auch völlig anders als bei Benzin. Wirkt narkotisch, verdampft bei tiefen Temperaturen und stinkt. Würde mir nicht im Traum einfallen, so etwas einem Gefährt zu füttern, auf das ich mich draufsetze.
Die Leute von der Modellbaufraktion reden von Nitromethan. Das ist ein chemisch reiner Stoff, sauteuer (jedenfalls sicher nicht billiger als Benzin) und wird zur Verbrennungsoptimierung dem Glühzündertreibstoff beigegeben.
Die Zündwilligkeit von Methanol wird damit besser, die Bandbreite für zünfähiges Gemisch breiter, und, zumindest im Fall von kleinen Methanol-Viertaktern die Verbrennung weicher, obwohl die Leistungsausbeute zunimmt.
Wenn die Verträglichkeit mit Dichtungen u. ä. abgeklärt ist, hätte ich keine Bedenken, das in kleinen Prozentzahlen zuzusetzen.
Im Drag-Racing bereich wird z.T. mit reinem Nitromethan gefahren. Das ist wieder eine ganz andere Geschichte...
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