Das war ein tick zu fix
Halli Hallo
Ich habe eine (noch) gedrosselte GS 500 e, baujahr 2000. In meinem Wahn nach mehr Leistung und Selbstberschätzung hab ich im eigenen Ermessen versucht, die drossel raus zu nehmen. ursprünglich war sie, das weiß ich jetzt, durch das Loch im Gasschieber gedrosselt. Ich hab die Maschine auseinander genommen und das erbärmliche Loch im vergaser gesehn. Kurzum die Teile rausgebaut und aufgefräst(jaja, war scheiße, dafür hab ich jetzt auch ein Wochenende voll Sonnenschein verpasst). Dass die teile sich beim Gasgeben heben, wurd mir erst nach dem erweitern bewusst. Tja. Sie läuft natürlich nicht. Sobald ich gas gebe, stirbt sie ab. Egal wo ich die nadel einclippe.
Wenn ich das richtig verstanden habe, hebt sich der Gasschieber durch einen Unterdruck. Dieser entsteht druch die Bohrungen im Schieber, die Parrallel zur Nadel verlaufen. Injektorprinzip wie man bei uns immer so gern sagt. Hebt sich jetzt der Schieber über die Bohrung(der Bohrung für die drosselung, also radial zur nadel)wird dieser unterdruck ausgeglichen und der Schieber kann sich nicht weiter anheben. Hab ich das richtig verstanden?
Nun meine Grundlegenden Fragen:
Warum stirbt dann der Motor ab, wenn ich gas gebe, läuft aber im leerlauf recht gut?
Warum muss der Motor dann überhaupt umbedüst werden, wenn ich sie entdrossel bzw bedrossel? Nur für den Bereich über 34PS? dann müsste der Bereich unter 34PS sich auch beim umbedüsen ändern.
Warum gibt es vor dem ausgehn mit aufgefrästen Gasschiebern eine Rückzündung im Vergaser?
Anbei: Ich hab nun neue Gasschieber gekauft. Aus fehlern lernt man schließlich. Mir war überigens sehr bewusst, dass das illegal ist, wenn ich mich mit dem teil auf der straße bewege.
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