Das ist wirklich sehr fummelig. Mit dem Haken geht es so einigermaßen, wenn man sich Zeit lässt und aufpasst, dass man den Shim nicht in der Tasse festklemmt. Wer dieses System erfunden hat, hat vermutlich auch Vater und Mutter erschlagen.
Da lob ich mir meinen alten Fiesta, viel Platz, selbstsichernde Einstellschrauben, sowas von einfach und bequem.
Ich denke, dass das Suzuki-Originalwerkzeug nicht aus dem weichen Alu ist wie die Dinger von Louis bzw. Polo. In dem Buch von Delius Klasing ist ein selbstgefeiltes Werkzeug aus Stahlblech abgebildet.
Wenn mein Haken bei der nächsten Aktion wieder so leidet wie beim letzten mal, dann feil ich mir so ein Teil aus Stahlblech selber.
Da ich nichts Passendes in meinem Fundus finden konnte, habe ich mir aus 0,2 mm Alu-Blech eine kleine Pinzette selbst gebogen. Mit einem schmalen Uhrmacherschraubendreher das Shim in der Nut in der Tasse anheben und dann mit der Pinzette greifen. Eventuell gehts mit einem Magnetheber (habsch leider keinen) leichter, die Pinzette rutscht auch gerne mal ab.
In absehbarer Zeit werde ich das wohl wieder machen müssen.

Ich hoffe nur, dass sich das Spiel nicht wesentlich verringert hat und ich keine Shims tauschen muss.