Zunächst einmal Sorry, dass ich ins Fehlerfredchen schreibe...aber bei den gemischten Themen meines Anliegens schien mir das am passendsten. Hier fehlt irgendwie ein Fred für generelle Anliegen, bzw. Themenübergreifendes...
Nachdem ich meine neue
Kette hier schon einige Wochen rumliegen habe, soll sie morgen endlich verbaut werden, damit ich endlich zum TÜV kann.
Ich hab mich grade mal im Reperaturhandbuch ein bisschen eingelesen - und da steht was von "Buchsen der Hebelanlenkung lassen sich von Hand ausdrücken. Lagerbuchsen selbst mit passendem Dorn austreiben".
"Einmal ausgebaut sind Lagerbuchsen Schrott..."
Jetzt stell ich mir natürlich die Frage,
ob ich irgendwo ne Lagerbuchse beim Kettenwechsel austauschen muss? Denn dann wär das Rumschrauben morgen gestorben

Außerdem find ich, dass sowas wie der Kettenwechsel da nicht gut beschrieben ist - wie immer "Learning by doing"

Gibts denn irgendwas, was mir gefährlich werden könnte?
Z.B. beim Ausbau den Druck des Federbeins ausgleichen oder sowas? Damit das einen nicht umhaut...
Außerdem werde ich morgen meine
Stahlflexleitungen verbasteln, die mir der DEKRA-Mann mit dem Superbikelenker als Gruppe einträgt zum Kostensparen

Die Alu-Dichtringe für die Flansche...müssen die irgendwie "richtigrum" aufgelegt werden oder ist das egal, weil die sich durch das richtige Anzugsdrehmoment eh anpassen?
Drehmomentschlüssel hab ich nen großen und nen kleinen hier...da werd ich mich an die Vorgaben halten!
Zum einfüllen der neuen Flüssigkeit möchte ich die viel besprochene Reverse-Fill-Methode nutzen, also von unten das neue Naß einfüllen.
Mal schaun, ob ich Schlauch und Spritze für 4mm Durchmesser aufgetrieben bekomme.
Sonst, wenn nicht, einfach das neue Flüssiggut oben einfüllen, langsam pumpen und unten abfangen und oben wieder einfüllen, bis keine Bläschen mehr rauskommen?
Im Laufe der nächsten Tage steht zudem noch n
Ölwechsel an.
Beim letzten Ölwechsel mein ich, dass wir eine der Schrauben ein bisschen fest angeknallt haben (wir hatten keinen Drehmomentschlüssel...). Irgendwie hab ich jetzt bammel davor, dass die beim erneuten Eindrehen abreißt oder das Gewinde nicht mehr mitspielt. Was für Schrauben brauch ich dafür, um die auszuwechseln? Ich möchte da lieber auf Nummer Sicher gehn. Aber das kommt nach dem TÜV. Was mache ich, wenn die direkt abreißt?
Ich hab keine Werkstatt zum Ausfräsen in unmittelbarer Nähe...könnte man im Notfall auch mit zwei Schrauben drin zu ner Werkstatt (etwa 1km schätze ich) fahren oder ist dann Schieben angesagt? Können normale Werkstätten abgebrochene Schrauben einfach rausholen? Oder seh ich lieber zu, dass ich mir von der Firma nen Linksausdreher ausleihe und das selbst versuche?
Aber das scheidet ja eh aus, wenn die Schraube nen zu gerinden Durchmesser hat. Allerletzte Lösung wär da ja ein Helicoil.
Edit: Kettenrad am Hinterrad mit
Schraubensicherung fixieren? Geht da die, mit der ich meine vordere Bremsscheibe befestigt habe? Ich mein, das wäre Mittelfest...hab mich da an das Handbuch gehalten. Und wird Schraubensicherung nach 2-3 Jahren schlecht? Oder solange flüssig, solange verwertbar?
Für Leute, die auch bzgl. Kette suchen, hier zwei aufschlussreiche Freds als how-to:
http://forum.gs-500.de/showthread.ph...kette+wechseln
http://forum.gs-500.de/showthread.ph...kette+wechseln
http://forum.gs-500.de/showthread.ph...kette+wechseln
Beonsders erwähnenswert finde ich: Alle Lager, an die man zufällig kommt, reinigen und neu fetten. Das kann nie schaden