Die Batterien sind "trocken" vorgeladen.
Das kann bedeuten, dass die Spannung einfach ausgereicht hat, um beim Anschieben den Motor zu starten.
Nun ist nach einer 30km langen Fahrt die Batterie beim besten Willen nicht aufgeladen. Dabei unterstelle ich dir mal ganz einfach, dass du nicht signifikant lange über 5000 1/min gefahren bist. Denn ab dieser Drehzahl arbeitet die Lichtmaschine voll.
So: Das kann jetzt bedeuten, dass die Batterie entweder durch Tiefenentladung kaputt ist, oder sie einfach nun zu schwach ist, irgendwas zu drehen, da sie bei den (in dem Zusammenhang) Kurzfahrten nicht wirklich ausreichend geladen wurde. (Man sagt, dass die Lichtmaschine eh sehr schwach dimensioniert ist. Sie reicht halt grade so aus, den Motor am Laufen zu halten, die Beleuchtung zu versorgen und ein bisschen die Batterie zu speisen. Kann das leider nicht weiter belegen, würde aber in dem Zusammenhang Sinn machen. Ich denke AmigaHarry weiß da besser Bescheid als ich... bin nur doofer Maschbauer, kann keine Elektrotechnik^^)
Nicht umsonst schreiben die da druff, dass man eine grad befüllte Batterie laden muss.
Um mal die Anleitung von Louis zu zitieren:
Zitat:
3.) Je nach Lagerzeit kann die trocken
vorgeladene Batterie jetzt ca.
70% ihrer Kapazität aufweisen. Meist
reicht diese Ladung für einen Startversuch
aus. Die Batterie muss dann
aber bei einer längeren Überlandfahrt
vom fahrzeugeigenen Generator voll
aufgeladen werden. Wir empfehlen,
dass die Batterie grundsätzlich mit
einem geeigneten Motorradladegerät
vor dem ersten Startversuch voll aufgeladen
wird.
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http://cdnxl1.louis.de/shop/zusatz/a..._Batterien.pdf ]
Mit "daran kann es aber nicht liegen" immer ganz vorsichtig sein. Somit verrennt man sich mal schnell in falsche Vermutungen und eventuelle Kosten.