Ja, das ist normal.
Das Drehzahl/Geschwindigkeitsverhältnis wird vom Getriebe bestimmt.
Ob der Motor irgendwo Falschluft zieht, ist prinzipiell dafür nicht relevant.
Das Übersetzungsverhältnis ist innerhalb der Gangstufe nicht variabel.
Da der GS Motor seine höchste Leistung bei 8000 U/min (gedrosselte Variante) bzw. 9000 U/min (offen) erzeugt, ist es ja einleuchtend, dass er die Kraft für 100 km/h, das sind so ca. 10 - 15 PS, die es da braucht, nicht bei 2000 U/min erzeugen kann.
Außerdem muss man das Getriebe auch so abstufen, dass das Motorrad bei der spezifischen Höchstleistungsdrehzahl des Motors auch möglichst genau die erreichbare Endgeschwindigkeit erzielt. Da man den Motor bis ca. 10000 U/min drehen kann, ist theoretisch eine Vmax von ca. 200 km/h gegeben.
Die einzelnen Getriebezahnräder müssen dafür in Durchmesser und Zähnezahl im entsprechenden Modul angepasst sein (Primärübersetzung). Ebenso die Sekundärübersetzung über die Kette vom Getriebeausgang zum Hinterrad.
Da es halbe oder viertel Zähne nur rechnerisch gibt, wird auch klar, dass man da immer nur näherungsweise ran kommt.
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Man sollte es so oder so nicht übertreiben.
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