Man sollte vielleicht schon wissen was man tut, der Behälter der GS ist fest mit der Pumpe vergossen, also kann man den nicht einzeln tauschen.
Wenn man den Druckpunkt ändern will, ist das auch wieder so eine Aussage.
Die GS hat ab Werk eine Bremszange die mit einer passenden Pumpe ausgestattet wurde. Also das Größenverhältnis der Pumpe ist auf den Bremssattel abgestimmt.
Ändert man nun dieses Verhältnis passiert folgendes.
Die BE der GS erlischt, sollte jedem klar sein, das man wenn man eine Stahlflex nur mit Papieren tauschen darf, das es dann bei der Bremspumpe erst recht abnehmen lassen muss.
Nimmt man eine größere Pumpe, dann erzeugst du logischerweise mehr Druck, da der Sattel aber dieses mehr an Druck nicht verarbeiten kann, arbeitet er bei gleichem Hebelweg an der Pumpe einfach mit größerem Weg an den Bremskolben.
Das wiederum bedeutet das der Bremssattel bei gleichem Hebelweg zur Serienpumpe einfach schon viel mehr Verzögerung bringt. Dies wiederum bedeutet das Vorderrad steht viel schneller, und die Sturzgefahr ist sehr viel höher.
Wir haben mal eine 16 mm RGV Pumpe an die GS geschraubt, und hatten nach 15mm Hebelweg schon das Rad blockiert. Da haben wir die Pumpe wieder raus geworfen.
@Newbie: die GS ist kein Roller, deine Idee mit der Scooterpumpe ist einfach nur dumm, du willst was an der Bremse ändern, dann mach dich schlau, nimm etwas Geld in die Hand, und mach das richtig.
Nimm ne 14 mm Bremspumpe mit externem Behälter, besorge dir ne Spiegler Graugussscheibe mit passenden Sintermetallbelägen, und falls du sie noch nicht hast, eine gescheite Bremsleitung, dann haste eine richtig geile Bremse. Kostet aber auch ca. 350 bis 400 Euro.
Aber bitte komm nicht immer mit deinen billig China Dingern an, die haben auf unseren Straßen nix verloren.
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Hebamme und Entwicklungshelfer geiler Moppeds
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