Du kannst, so wie es jetzt ist, mit einer Richtlatte mal gucken, ob das Hinterrad mit dem Vorderrad fluchtet. Braucht man einen Helfer, der das Motorrad hält. Der Hauptständer ist da vermutlich im Weg.
Die Breite (messen) des Vorderrades von der Breite des Hinterrades abziehen, das Ergebnis halbieren. Richtlatte möglichst hoch an den Rädern anlegen und am Vorderrad vorne und hinten messen.
Dieser Wert sollte rechts und links möglichst gleich sein. Dann stehen beide Räder in einer Flucht. Kleine Abweichungen von ein paar Millimetern machen nichts. Sind die Abweichungen größer, stimmt die Flucht nicht, was hier zu vermuten ist.
Mit einem langen Lineal kann man auch die Kettenflucht überprüfen. Einfach anlegen und gucken, ob irgendwo ein Versatz ist. Wenns viel ist, sieht man das mit blosem Auge schon. Wenn man das Lineal am Kettenrad auf die Kettenlaschen drückt, sollte es bis zum Ritzel möglichst überall anliegen.
http://www.bikerszene.de/magazin/sch...-202910-1.html
Das Teil muss man nicht unbedingt haben, ein langes Lineal oder gerades Alu- oder Stahlstück tuts auch. Es ging mir darum, dass du verstehst wie das funktioniert.
Wenn die Räder fluchten, stimmt meist auch die Kettenflucht und umgekehrt.
Ein geringer Versatz macht der Kette nichts, das kann die ab, am längsten hält sie aber, wenn sie mit dem richtigen Duchhang möglichst gerade läuft.
Man sollte die Flucht der Räder deshalb überprüfen und korrigieren.
Fährt sich mit fluchtender Spur auch besser.