Zitat:
Zitat von Gsdriver1976
Jo werde ich machen.Aber bei meinen Auslass Ventilen werde ich wohl kleinere Shims einbauen müssen wenn ich mehr als 0,08 durchstecken kann zumindest das mit der 10 ging ohne Probleme durch.Oder doch so lassen?
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Nein, umgekehrt. Zu großes Spiel = dickere Shims, zu kleines Spiel dünnere Shims.
Es gibt im Reparaturbuch ein Diagramm, welche Shims man bei welchem Spiel benötigt in Bezug auf die alten Shims. Oder man misst das tatsächliche Spiel und die Dicke des Shim und addiert so viele 5/100 dazu, bis das Spiel zwischen 0,03 und 0,08 mm ist. Dann hat man auch die benötigte Größe. Bei zu kleinem Spiel sollte man drauf achten, ob sich die Tasse noch drehen lässt. Dann reicht ein 0,05 dünneres Shim. Andernfalls muss man probieren.
Die alten Shims nachmessen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Shims auch verschleißen können und nicht immer das Maß stimmt, was eingeätzt ist.
Die Nockenwellen nicht ohne Shims in den Tassen durchdrehen. An den Kanten der Tassen können die Nocken Schaden nehmen.
Kann sein, dass man die Shims mehrfach rein und raus nehmen muss, gerade wenn man oft messen muss.
Ja, der Shim-Wechsel ist nervig aber man muss das nur selten machen.
Ich musste bisher nur einmal Shims wechseln.
Ob 2/100 zu viel Spiel schon zu Pitting-Bildung führen, kann ich nicht sagen. Weiß ich einfach nicht.
Allerdings gibt es Motoren ähnlicher Bauart mit wesentlich größerem Ventilspiel (0,1 - 0,12 mm). Ich könnte mir vorstellen, dass das auch von der Drehzahl, der Nockenform und der Materialpaarung abhängig ist.
Es gibt sogar Experten, die bei einigen Motoren (nicht GS500!) zu größerem Ventilspiel raten.
Ich denke, dass das mit der Pitting-Bildung nicht so kritisch ist.
Man sollte sich aber darüber im Klaren sein, dass man Abweichungen von den Werksvorgaben auf eigene Verantwortung macht.