Auch wenn ich kein Lackierer bin...
Zunächst mal sind größerer Bilder praktischer, wenn jemand einschätzen soll, wie sich das mit den Rissen verhält. Dazu gibt es weiter unten den Button "Anhänge verwalten".
Dann kann ich nur grundsätzlich erstmal sagen, wenn die Lackierung nur optische Gründe hat, der vorhandene Lack noch in Ordnung ist, reicht es diesen anzuschleifen. Z.B. mit Schleifvließ (zur Not die rauhe Seite vom Spülschwamm) oder 400er Schleifpapier oder feiner (sag ich jetzt recht spontan aus der Hüfte raus).
Ich hab bis jetzt nie Grundierung oder Haftvermittler verwendet, hat bis jetzt immer gehalten. Muss aber auch hinzufügen, dass meine Ansprüche auch nie so hoch waren.
Auf der Seite von Dupli, steht zum Klarlack, dass der nach der Durchtrocknung bedingt beständig gegen Benzin ist. Wird heissen, wenn Dir beim Tanken mal ein paar Tropfen daneben gehen und Du wischt die danach ab, passiert nix. Wenn der Lack aber länger Kontakt mit Benzin hat wird er aufquellen/matt oder sich sogar lösen.
Zu den Rissen werde ich erstmal größere Bilder abwarten. Aber solange der Kunststoff nicht spröde ist würde ich mir da keine zu großen Sorgen machen.
Sind die Risse aber größer bzw. tiefer kann es schon relevant sein. Die Teile sind ja schon Vibrationen ausgesetzt.
Wegen Schichtaufbau, Haftung und Haltbarkeit und sowas empfielt sich immer ein Blick auf die Seite des Herstellers. Da findet man in der Regel recht ausführliche Informationen, auch dazu welche Lacke sich untereinander vertragen, bzw. übereinander lackierbar sind. Meines Wissens sind die Verkleidungsteile aus ABS, das hilft bei der Suche.
Zu dem glänzenden Metalliclack muss ich Dir noch zu bedenken geben: bei glänzendem Lack muss der Untergrund tiptop sein, mann sieht auch sehr kleine Unebenheit (Schleifspuren, Läufer, Nasen, Unebenheiten). Zum Teil ist es anspruchsvoll mit Metalliclacken ein einheitliches Spritzbild hinzukriegen. Also dass der Metalliceffekt gleichmäßig ist.
Viel Spaß und Erfolg, Köbes.
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