Suzuki betreibt Baukastensystem - kann sein das sie die ältere Lima nicht mehr bauen und die neuere adaptiert und abwärts kompatibel ist....
Anzahl Magnete: Diese gibt die Frequenz des Wechselfeldes vor - d.h. das die Frequenz in deiner Katana nur die Hälfte der in der GS500 bei gleicher Drehzahl hat. Da deine Zündelektronik noch diskret aufgebaut ist (und kein kleiner 8Bit Computer wie bei der GS500 ist) sollte die etwas "gröbere" Welligkeit des gleichgerichteten Stromes kein Problem darstellen. Die Erhöhung der Frequenz bei der GS500 ist der empfindlicheren Elektronik geschuldet. Der Regler/Gleichrichter ist zwar auch komplexer aufgebaut als der Alte der Katana, aber er sollte damit zurande kommen. Problematisch kann es nur werden wenn der Regler aus einer K4 oder späteren GS stammt (nach 2004). Diese Regler haben eine integrierte Regelelektronik zur Ansteuerung der Thyristoren für die Gegeninduktion. Was dann da für eine Wellenform rauskommt und wie dessen nachgeschaltete Gleichrichterbrücke auf die halbe Frequenz reagiert kann ich nicht sagen - das müsste man einmal am Signalgenerator simulieren, oder einfach ausprobieren und die Ladespannung über das ganze Drehzahlband messen. Vermutlich wird die Spannung sehr wellig - aber die Katana verträgt ja einiges............ Nicht vergessen das billige Messgeräte bei welligem Gleichstrom nicht sehr genau messen!
Das Licht würde ich weiterhin zum Ausschalten machen (nur das Licht - nicht die Phase) - schont die Batterie beim Starten ungemein. Habe deswegen auch meine K4 wieder auf Lichtschalter umgebaut....
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