Also WD 40 eignet sich im besten Fall als Rostlöser oder Fettlöser (im positiven wie auch im negativen Sinn). Heißt nicht umsonst Kriechöl weil es sich schon nach kurzer Zeit verkrochen hat, wohin auch immer. Zum schmieren nicht geeignet.
Ballistol hat sich schon im zweiten Weltkrieg bewährt, allerdings mehr medizinisch als technisch, mehr als veraltet für technische Lösungen.
Graphit hört sich vielleicht seltsam an, ist aber die erste Wahl (wird auch von namhaften
Schlossherstellern empfohlen). Ist elektrisch leitend (egal in welche Richtung), wird deshalb auch für Erodierelektroden verwendet.
Die mechanischen und elektrischen Komponenten im Zündschloß sind räumlich getrennt, würde anders auch schlecht funktionieren. Wenn die Leitfähigkeit des Schmiermittels eine
Rolle für das Schloß spielen würde, dann würde ja der Zündschlüssel selbst einen Kurzen
verursachen, abgesehen davon dürfte die Maschine niemals naß werden.
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