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Alt 30.06.2015, 12:26:32   #1
Maunaloa79
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Standard Aufhübschung eines Youngsters

Chapter I – Vorwort

Im Sommer letzten Jahres haben wir uns ein neues altes Zweitmopped zugelegt.
Nun, mit uns meine ich eigentlich das ich losgezogen bin und für meine Frau ein Motorrad für den Wiedereinstieg gekauft habe, da sie aufgrund des Nachwuchses ein paar Jahre nicht mehr gefahren ist.

Die Anforderungen welche ich an ein Wiedereinsteigerbike stelle (gestellt habe) sind eine leichte Handhabung (die Silhouette darf also nicht zu wuchtig ausfallen), sowie eine sanfte Leistungsentfaltung. Zudem ist eine leicht zu wartende Technik ebenfalls von Vorteil. Zu guter Letzt, da es ein „Übungsmotorrad“ ist, sollte es günstig in der Anschaffung sein. Ein Kratzer darf also nicht so wehtun.

Betrachtet man unter diesen Aspekten den aktuellen Markt, gibt es nicht allzu viele Modelle, welche in Frage kamen. Meine Entscheidung viel recht schnell auf eine GS 500 mit knappen 20.000 Km auf der Uhr.

Was man beim Kauf unbedingt beachten und wissen muss, es gibt kein ultimatives Schnäppchen. Entweder ist der Preis gut aufgerufen, dann ist die Qualität auch gut oder es gibt was recht Preiswertes, dafür aber dann entsprechend mit reichlich Abstrichen in der Optik und Pflege.

Mein Kauf war sehr günstig, technisch einwandfrei, dafür aber optisch – wie soll ich es sagen – kein Hingucker auf dem Moppedtreff. Durch einen leuchten Rutscher auf der Seite war hier ne kleine Schramme und dort nen kleiner Kratzer. Das Ganze recht lieblos aus der Dose mal fix drüber gesprüht. Alles kein Problem, denn als Übungsbike kann ja noch nen weiterer Kratzer hinzukommen. So der Grundgedanke.

Also ab in den Anhänger und nach Hause. Frau überraschen. Habe Mopped gegen nen kaltes Weizenbier getauscht. Nun kann man(n) behaupten das wäre ein schlechter Tausch gewesen. Nach vier Stunden Autofahrt bei gefühlten 38° war es das nicht. Gute Entscheidung. Abgesehen davon hat Frau sich gefreut wie Bolle.

OK, Mopped stand in der heimischen Werkstatt. Die Technik noch mal in Ruhe überprüft, das was nötig war gewartet und ab damit auf den Übungsplatz. Die ersten Übungsrunden im Spätsommer 2014 sind super verlaufen. Hat alles toll geklappt.

Dann kam der Herbst, schlechtes Wetter. Saison vorbei.
Dann kam der Winter. Was machen?!? Mopped fahren is nicht …. Aber Mopped schrauben!

Also ran an die Buletten und das „Übungsbike“ aufhübschen. Muss ja zur Frau passen ^^

Die Ausgangsbasis: GS 500 E in schwarz mit Dragonfly Maske, Tank aus der Dose lieblos nachgesprüht und auch ansonsten bei näherer Betrachtung nicht wie ein Juwel gepflegt. Aber die Technik ist in Ordnung:
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