Ich fahre wenn es trocken ist und über 8-10 Grad hat (Maximalemperatur an dem Tag, je nach Uhrzeit kann es also auch leicht unter diesen 8-10 Grad sein)
Mit dem Roller (weil zumindest die Beine windgeschützt sind und er nur 80km/h fährt) auch mal bei 6 Grad, aber dann nur Kurzstrecken, maximal 10-15km hin und halt wieder zurück. Alles an Temperaturen darunter ist mir zu heftig. Und erfahrungsgemäß gehört man damit schon zu den "Härteren". Bei unter 10 Grad sieht man ganz selten Zweiradfahrer, meistens nur Roller und auch nur in der Stadt oder im Dorf.
Bei Schnee fahren halte ich für absolut irre mit einem Zweirad. Hat da nichts zu suchen.
Das einzige was Spaß macht ist dann mit dem Roller (bei dem ist es mir völlig egal wenns mich hinlegt weil der eh schon so fertig ist) vor der Haustüre ein bisschen im Schnee rumgurken. Aber richtig fahren bei Schnee.. Nee danke, das hat ja auch nichts damit zu tun ob man ein harter Kerl ist und die Temperaturen aushält, sondern es ist vor allem höchst riskant.
Saisonkennzeichen habe ich keins, weil ich evtl mein Auto verkaufe jetzt. Kann aber verstehen wenn man zumindest Dezember, Januar und Februar nicht anmeldet wenn man eh ein Auto hat. Bei uns auf um die 700 Meter (Hausstrecke noch höher) kann man in diesen Monaten so selten fahren, da lohnt es sich wirklich nicht wenn man das Motorrad nur als Hobby sieht.
Ünrigens (und ich will keine Klimawandel-Debatte lostreten): Es wurde seit ca. 20 Jahren sogar leicht kälter bei uns! Passt nicht in die Agenda drum wird das kaum berichtet, ist aber (egal was man vom menschengemachten Kimawandel hält) Fakt. Daher kann ich Sätze und Begründungen man könne jetzt viel öfter im Winter fahren nicht teilen. Das ist wohl eher dieses Phänomen, dass wenn man etwas glaubt, Ereignisse die das bestätigen höher wertet, als Ereignisse die dem widersprechen.
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