Kurzer Einschub: es fängt bei der Einspritzung an, geht mit dem Licht weiter und hört irgendwo beim Fahren lassen auf. Ich bin auch absolut gegen Software etc. Ich komme noch nicht mal mit der Zündung bei der GS klar. Campino ist , genau wie ich, einer der das anfassen und sehen muss was gerade passiert. Deshalb Vergaser, deshalb selbst das Licht an machen ( übrigens: Die KTM SMC 690 von nem Freund hatte eine so platte Batterie, das er die Kiste nicht mehr an bekam, bin immer noch der Überzeugung das, wenn er das Licht ausgemacht hätte wäre sie angesprungen. Anschieben sollte er nämlich nicht, da KAT), selber Benzinhahn umdrehen oder selbst einen Stoppie probieren ( puncto ABS).
Zu viel Kontrolle von außerhalb ergeben auch viele Fehlerquellen. Mag sein, dass eine Einspritzung wartungsärmer ist, aber wenn sie dreckig ist wirds teuer. Und da ist es dann nicht mit Software neu aufspielen getan und einfaches reinigen getan. Da gehts dann los mit Düsenreinigung beim Fachhändler, herausfinden, weshalb die Düsen verdrecken und dies dann beheben. Vll ist auch nur die Lambdasonde defekt und regelt zu stark nach. Man kanns nie wissen.
Mich ärgern im allgemeinen diese ganzen Programme , welche das eigentliche Fahren erleichtern sollen. Sinnige Programme sind da meiner Erfahrung nach ABS, ASR, manuelles Automatiklicht ( wie beim Auto : Licht aus, Standlicht, Abblendlicht, Automatisch), Automatisches Warnlicht, Lagekontrolle. Alle Programme aber einzelnd abschaltbar.
Dann gibt es einige Programme, welche in meinen Augen absolut sinnlos sind. Zum Beispiel eine Anfahrhilfe fürs Motorrad. Oder eine Powermoduswahl wie bei versch. Superbikes. Wheeliecontrol bei allen größeren Motorrädern.
Man will doch als Motorradfahrer nur fahren und nicht von diesen Kontrollmechanismen eingegrenzt werden.