So ist es.
Eine Steckdose oder eine Batterie ist ein statischer Zustand: Da liegt einfach Spannung an und gut. Energie wird nur in Bewegung gesetzt, wenn man einen Verbraucher anschließt.
Zündsysteme dagegen speichern Energie relativ flüchtig. Entweder magnetisch in einer Zündspule oder in einem Kondensator (CDI) ( dann müsste die Zündspule eigentlich Zündtrafo heißen).
Wenn der Zündbefehl kommt, wird diese Energie freigesetzt. Bei der Zündspule durch öffnen des Primärkreises per Transistor, bei der CDI durch Schließen des Primärkreises per Thyristor o.Ä..
Wenn dieser Energiestoß erstmal abgefeuert wurde, dann ist er unterwegs. Wenn die Zündkerze ihn nicht verbraucht, vagabundiert er im System rum und belastet das Schaltelement (bei Transistorzündung) und die Zündspule (in beiden Fällen) unnötig.
Meist passiert nix, gut ist es aber nicht.
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