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Alt 19.08.2016, 19:50:01   #3
berndy
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Der Preis einer GS richtet sich nach dem Baujahr, dem Allgemeinzustand, den gefahreren Kilometern, dem Zustand der Verschleißteile, Wartungsstau, HU usw..

Was ich überhaupt nicht mag, sind irgendwelche Zubehörteile, wie andere Spiegel oder Blinker, Tacho usw. Das würde bei meiner Preisverhandlung eher zu Preisabschlägen führen als aufwerten. Ebenso sieht es mit Um-, Über- oder Sonderlackierung aus. Wenn, dann möchte ich das Motorrad im Originalzustand. Gibt erfahrungsgemäß am wenigsten Ärger.

Für eine fahrbereite GS, die so um die 20 Jahre alt ist, würde ich persönlich nicht mehr als 800 € bezahlen, wenn sie in einem ordentlichen Zustand ist.

Einige Verkäufer sind Utopisten und verlangen Phantasiepreise.


Das Angebot ist groß, die Leute haben einen Grund warum sie verkaufen wollen/müssen, man kann handeln.

Meine Schwimmernadelventile hingen vor einigen Jahren. Ich habe die Vergaser gereinigt. Kosten für Ersatzteile fielen nicht an. Seitdem gibts auch keine Probleme. Ist halt die Frage, was an den Vergasern nicht passt. Kann sein, dass es mit reinigen getan ist, kann aber auch sein, dass mehr fällig ist. Im schlimmsten Fall kauft man andere, gebrauchte Vergaser für 100 - 200 €.

Edit:

Ganz vergessen: Wenn sie nicht läuft, wäre ich äußerst vorsichtig, könnte auch sein, dass was anderes defekt ist, z.B. der Motor einen größeren Schaden hat. Deswegen so tief wie möglich herunter handeln. Im Zweifel lass es und such dir eine die läuft. Es gibt ja genug GSen. Wenn es etwas einfaches wäre, warum richtet das der Verkäufer nicht selbst und verkauft sie teurer?
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Man sollte es so oder so nicht übertreiben.
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