Hi liebe Community.

Ich bin Völlig unerwartet zu einer GS 500 E Baujahr 91 gekommen und habe das gute Stück sehr liebgewonnen. Allerdings ärgert mich die Gute ab und an ein wenig obwohl ich sie behandle wie eine Lady.. Angefangen mit dem Highspeed. Mehr als 140 Kmh sind in der Ebene nicht drin. Selbst Bergab kommt da nicht viel mehr.

Wenn sie einen guten Tag hat sind schon mal 150 Kmh auf dem Tacho (Bergab)
An meinen zarten Gewicht von 90 Kg kann es wohl nicht liegen und eine Drossel ist auch nicht verbaut sowie offene Leistung im FS bestätigt.

Hmmmmm...Ist für mich einfach unerklärlich. So eine Endgeschwindigkeit erreichen die meisten 125 er.. ???

??
Verbaut ist ein Bandit 1200 Benzinhahn und die Kraftstoffleitungen habe ich auch gewechselt.. Mangel an Kraftstoff sollte wohl ausgeschlossen sein.
Zudem setzt die Leistung bzw der Vortrieb kurz aus wenn mann beim Gullydeckelslalom nicht die Ideallinie trifft. Viel schlimmer noch ist die Angewohnheit nach dem überfahren von Bahngleisen auf einem Zylinder (Dem Linken in Fahrtrichtung) zu laufen oder total abzusterben. Ich nehme deswegen schon immer paar Fluppen mit auf Tour denn meistens läuft die Dame nach 10-15 Min wieder ganz normal.


Obwohl die Kerze funkt läuft der Motor kurzweilig wie ne Waschmaschine mit nem Amboss in der Trommel. Wird mir echt echt Angst und Bange bei. Gesund hört sich das auf jeden Fall nicht an.
Ab und an gibt es Probleme beim überholen. Wenn mann Beschleunigen möchte stottert und ruckelt die Dame und macht den Überholvorgang amüsant und Adrenalintreibend.

Bei 6000 umdrehungen ist sie sehr Zickig darüber hinaus geht es ansich wieder.
Habe letztens einen Ölwechsel durchgeführt sowie die Zündstecker wie Kerzen gewechselt und nach paar Tagen und etlichen Km festgestellt das die Drehzahl von 5000 U/min auf Leerlaufdrehzahl viel langsamer absinkt als voher.
Leider gab es nach ca 3000 Km immer wieder eine auftretende und verschwindende Geräuschentwicklung aus der Kupplung/Getriebe/Sekundärantrieb Region..Als würde da ein Poltergeist drinne hocken.

Als ob die Kette unter dem Ritzeldeckel irgentwo gegenschlagen würde oder die Kette extrem gespannt wäre. Allerdings nur beim Beschleunigen. Im Schiebebetrieb oder gezogener Kupplung läuft das ganze seidenweich. Der Motor dreht im stand auch völlig sauber und ohne Geräuschentwicklung hoch.
Bin absolut ratlos wie sowas zustande kommen kann, zumal die Dame die letzten 1000 km sich diesbezüglich völlig unspektakulär verhalten hat. Von einem Tag auf den anderne fing es beim Beschleunigen wieder an zu Knarzen, Rattern, Schlagen und Bollern.

Kette ist sehr gepflegt hat zwar paar steife Glieder aber hält sich alles in Grenzen und Ritzel und Kettenblatt sind nicht allzu sehr verschlissen. Das Ritzel hat auf der Getriebeausgangswelle ein wenig Axiales Spiel ist aber Konstruktionsbedingt wohl normal so.
Dagegen ist der von der Vorbesitzerin abgebrochene Lenkanschlag schon ne Kleinigkeit.

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Ich hoffe das ganze lässt sich mit ein wenig Hilfestellung der Community in den Griff kriegen. Bin selber gelernter Schlosser und hab ein paar Semester Maschienenbau Studiert aber bin mit meinem Latein am Ende.
Lg Chris.