Hallo Forum!
Ist mein erster Beitrag, also ganz artig vorneweg ein bisschen was zu mir:
Ich bin 35 Jahre alt, lebe in Hamburg und besitze seit 2 Monaten eine zum Café Racer umgebaute GS 500 BJ 1992. Bin zwischen meinem 17. und 25. Lebensjahr bereits Motorrad gefahren, es ist für mich also ein Wiedereinstieg.
Jetzt zu meinem Problem:
Der Vorbesitzer hat - neben vieler anderer schöner Umbauten - den Benzinhahn von Unterdruck auf manuell umgebaut. Damit funktionierte auch alles einwandfrei, bis ich vor einigen Tagen vergaß, besagten Bezinhahn zu schließen.
Zwei Tage später wollte ich das Motorrad wieder starten, ging (zuerst) nicht. Beim Betätigen des Anlassers hat sie sich immer verschluckt. Nach etwas längerem orgeln und Benzingeruch sprang sie dann an, lief allerdings mit dumpferem Klang nur auf einem Zylinder und ging von alleine aus, wenn man die Drehzahl nicht hoch hielt. Ich hab dann beide Kerzen rausgeschraubt, sie waren etwas verrußt und ich habe sie mit Bremsenreiniger und Tuch sauber und trocken gemacht - hat aber wenig gebracht. Sie springt immer noch nicht sauber an, geschweige denn läuft rund.
Kurzum: Ich habe im Forum mittlerweile alles mögliche im groben Zusammenhang damit gelesen (Schwimmerkammern leeren / Schwimmernadelventile fest / Kurbelwellengehäuse voll / Motoröl muss gewechselt werden / ...), aber leider nichts konkret gefunden, wie ich nun am besten verfahre. Auch, weil ich nicht weiß, inwiefern der umgebaute Benzinhahn eine abweichende Handhabung nötig macht.
Any Ideas?
Freue mich hier zu sein!
Grüße
CaféRacerHamburg