Warum man mehrere Motoräder angemeldet hat? Dazu eine Geschichte, aus dem Jahr 2016...
Wie jeden Tag mit dem Burgman zum Bahnhof gefahren, mit dem Zug zur Arbeit. Abends dann spontaner Batterietod (Schlüssel rum, licht geht noch an etc, Starterknopf, alles aus inklusive Digitaluhr, auch mit Fremdstarten nicht mehr zur Heimfahrt zu benutzen, da eine Zelle kurzgeschlossen war). Also heimfahren lassen, Batterie bestellt. Fahr ich halt am nächsten Tag mit der Suzuki auf Arbeit (ca 60km).
Am nächsten Morgen: die schon nicht mehr ganz taufrische Batterie der GS500 will nach 6 Wochen Standzeit nicht, die Karre springt nicht an. Jetzt könnte ich a) anschieben oder
b) Starthilfe oder
c) Nochmal reingehen, Schlüssel und Papiere von der BMW holen und mit der BMW fahren.
Was hätte ich nur gemacht, wenn ich nur ein angemeldetes Motorrad gehabt hätte? Ich hätte evtl. mit dem Fahrrad zum Bahnhof fahren müssen!!!
Oder dieses Jahr, erst vor 4 Wochen.
Sonntagmorgen, ich will zu einem Classic-Rennen im Zittauer Gebirge.
Fahrzeug der Wahl: die Honda (die die BMW ersetzt hat). Geht los. Nach einem Kilometer und den ersten Kurven denke ich "die fährt aber komisch, muß richtig mit Kraft in die Kurven gewürgt werden". Angehalten, Hinterreifen zuwenig Luft? Lässt sich nur schwer beurteilen. Ab zur Tanke. Tatsächlich, unter 1 bar!. Aufgefüllt, geschaut, auf der Lauffläche ein ganz kleiner Schnitt/Riss, aus dem es minimalst abpfeift. Na gut, der Reifen ist eh fällig, da probier ich mal gleich das SLIME reparaturset aus. Zum Glück nur 5km von daheim sag ich nur, und zum Glück habe ich das ausprobiert vor ich es mal dringend brauche. Mit dem wieder zugeschmierten Reifen komme ich bis heim, aber will damit nicht wirklich weiter fahren. Also Honda in die Garage, Papiere und Schlüssel von der GS geholt und mit der Suzuki gefahren. Was für ein Fiasko wäre das gewesen, wenn ich nur ein angemeldetes Fahrzeug gehabt hätte.
Deswegen, um immer auf Nummer sicher zu gehen, habe ich 4 Fahrzeuge angemeldet und meistens alle fahrbereit
Abgesehen davon "das Richtige Fahrzeug für den jeweiligen Zweck":
* Die Deauville für größere Urlaubsfahrten, mit viel Gepäck oder potenziell viel schlechtem Wetter
* Die GS für weitere Anfahrten zu Treffen kleiner Motorräder
* Den Burgman für die tägliche Fahrt zum Bahnhof oder ab und zu die 60km zur Arbeit
* Die ETZ125 für die lustige Feierabendrunde oder für Treffen kleiner Motorräder in näherer Umgebung (<300km)